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G.I.B-Preisverleihung SCM Award

Den Oscar kann man zwar nicht gewinnen und das Schaulaufen auf dem roten Teppich entfällt auch, dennoch ist der SCM Award, den das Software-Haus G.I.B vergibt, eine begehrte Siegestrophäe.
E-3 Magazin
1. April 2013
2013
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Jedes Unternehmen mit dem G.I.B Dispo-Cockpit im Einsatz kann sich für den SCM Award bewerben. Gewinnen kann allerdings nur jene Firma, die nachweislich Erfolge durch eines der insgesamt fünf selbstständigen Module des G.I.B Dispo-Cockpit erzielen konnte.

Es ist also gar nicht so einfach, die fünf Kilogramm schwere Kugelpyramide aus massivem Eisen in seinen Besitz zu bringen. Neben einem mehrseitigen Fragebogen müssen Zahlen, Daten und Fakten offengelegt werden:

Wie stark konnte die Lieferbereitschaft verbessert werden? Wie weit wurde der Lagerbestand gesenkt? Welche Verbesserung konnte in den Absatzprognosen erzielt werden? Konnten mit dem Formelwerk aussagekräftige Kennzahlen implementiert werden? Wenn ja, welche? Wie weit konnten die Kosten durch die Prozessoptimierung gesenkt und in welchem Maße konnten freie Kapazitäten durch Zeiteinsparungen geschaffen werden?

Diese und ähnliche Fragen müssen die Kandidaten beantworten und zwar, wenn möglich, in Prozentangaben, Stückzahl, Volumen oder Euro. Wer den SCM Award gewinnen will, muss also nicht nur im Unternehmen alles richtig machen, er muss es auch beweisen und dokumentieren können. Da scheint es fast einfacher, einen Oscar zu gewinnen …

Vom Siegertreppchen zur Karriereleiter

Die Honorierung der erfolgreichen Softwareeinführung beschränkt sich allerdings in seltenen Fällen auf die Preisverleihung. So mancher Supply Chain Manager oder IT-Projektleiter hat sich durch die Erfolge mit dem Dispo-Cockpit auf der Karriereleiter nach oben katapultiert.

„Das entspricht zu 100 Prozent unserer Vertriebsstrategie“

erklärt Björn Dunkel, Leiter Sales & Marketing G.I.B.

„Unser Produkt ist komplex. Wer verstehen will, wie und weshalb sich mit dem Dispo-Cockpit Wettbewerbsvorteile realisieren lassen, muss die Logik verstehen, die SAP-Welt kennen und die logistischen Prozesse beherrschen.

Ist das der Fall, treffen wir auf Begeisterung. Wir begleiten und unterstützen unsere Ansprechpartner auf dem Weg durch die Unternehmenssparten und Hierarchien.“

Die Vorteile der Software liegen auf der Hand. Weshalb ist es ein so langer und beschwerlicher Weg, bis alle im Unternehmen überzeugt sind? Ganz klar, weil jeder im Unternehmen an der Software partizipiert und die monetären Erfolge erst dann realisiert werden, wenn die Software akzeptiert und richtig angewandt wird.

„Wenn man SAP einführt, weiß man, dass dies bei den Mitarbeitern auf Widerstände stoßen kann und wird. Bei der Einführung des Dispo-Cockpit fanden diese Widerstände nicht statt. Das ist ein Pull-, kein Push-Prinzip.

Es wird einfach angenommen und umgesetzt. Unser Erfolgsrezept ist, dass alle Mitarbeiter in die Lösungsfindung und Umsetzung von Anfang an involviert sind und ihre Ideen und Vorschläge in das Modul integriert werden“

beschreibt Norman Seibold von ETA seine Erfahrung.

Wie gravierend der Einfluss dispositiver Stellschrauben auf das Working Capital sein kann, ist selbst für Experten schwer bezifferbar. Umso größer ist der Aha-Effekt bei Geschäftsführung und Vorstand, wenn sich zeigt, wie schnell und einfach bilanzwirksame Vorteile mit dem Dispo-Cockpit realisiert werden.

„Die Fachbereiche waren Feuer und Flamme für die Module Dispo-Cockpit Operations und Controlling. Wir mussten danach unsere Unternehmensführung davon überzeugen.

Das hat zwar etwas gedauert, aber nachdem wir jetzt die beiden G.I.B-Dispo-Cockpit-Module Controlling und Operations im Einsatz haben, ist auch die Geschäftsleitung mit den Ergebnissen sehr zufrieden“

sagt Norbert Gotthard, Leiter internationale Planung & SCM Operations bei Brita.

Am Ende sollten alle auf Kunden- und Lieferantenseite zufrieden lächeln können. Bei 250 Mittelständlern und Konzernen hat das bereits funktioniert. Und zwar auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Holländisch, Rumänisch, Chinesisch …

And the SCM Award 2013 goes to

Wenn am Abend des 14. Mai 2013 der Umschlag geöffnet wird und der Tusch ertönt, dann heißen die Gewinner zwar nicht George Clooney, Mel Gibson oder Angelina Jolie, haben aber durchaus einen ähnlichen Bekanntheitsgrad. Und eigentlich passen Continental, Airbus, Trilux und ETA auch viel besser zur Logistik und zum Award …

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