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EmployeeXM for IT

SAP-Tochterunternehmen Qualtrics veröffentlichte eine neue Studie, wie sich die Prioritäten von IT-Führungskräften in Europa seit Ausbruch des Coronavirus verändert haben.
E-3 Magazin
16. Juni 2021
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Im Homeoffice hat sich die Employee Experience für viele Arbeitnehmer zur reinen „IT Experience“ entwickelt. Ohne den Kontakt im Büro, in der Mittagspause oder auf Dienstreisen sind die bereitgestellten Laptops, Handys und Softwareanwendungen die einzige Verbindung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

Laut der Qualtrics-Studie glauben 63 Prozent der IT-Führungskräfte, dass mindestens ein Viertel ihrer Belegschaft künftig dauerhaft im Homeoffice arbeiten wird. Zwar gaben 74 Prozent der Befragten an, bereits IT-Transformationsprojekte gestartet zu haben, um das Feedback ihrer Mitarbeiter umzusetzen. Doch nur 28 Prozent von ihnen waren der Meinung, für den IT-Bedarf nach Corona besonders gut gerüstet zu sein.

CIOs, CTOs und andere IT-Führungskräfte stehen auf einmal im Zentrum der Aufmerksamkeit: Sie müssen die vorhandenen technischen Infrastrukturen ausbauen und neue Systeme installieren, um die Telearbeiter zu unterstützen.

In der frühen Phase der Pandemie mag es kurzfristig so ausgesehen haben, als ob Datenschutz, Datensicherheit, Cloud- und Netzwerkinfrastruktur sowie zusätzliche Support-Dienste und -Mitarbeiter eine wesentliche Bedeutung hätten. Inzwischen ist klar, dass sich die Arbeitswelt dauerhaft verändert hat und ein Teil der Angestellten auch in nächster Zeit im Homeoffice bleiben wird.

Die IT-Infrastruktur ist als wichtiges In­strument zur Schaffung einer optimalen Employee Experience ins Blickfeld der Führungsetagen gerückt. Sie liefert die Voraussetzungen für die Umsetzung neuer Arbeitsweisen und sorgt zudem für eine motivierte, engagierte und produktive Belegschaft.

Damit die virtuellen Teams effizient arbeiten können, zählen Investitionen in cloudbasierte Produktivitätstools (78 Prozent) und Videokonferenztools (75 Prozent) in allen Unternehmen inzwischen zum Standard. Auch für Instant Messenger (68 Prozent), E-Mail-Client-Anwendungen (60 Prozent), Workflow-Automation (38 Prozent) und Employee-Collaboration-Tools geben die Führungskräfte Geld aus.

Um den sich verändernden Mitarbeiterbedürfnissen in puncto IT gerecht zu werden, setzen viele Unternehmen inzwischen auf häufigere Umfragen. Ganze 70 Prozent der IT-Leiter haben die Frequenz ihrer Befragungen bereits erhöht. Die Häufigkeit der Feedbackrunden ist ein besonders wichtiger Aspekt: Von ihr hängt es ab, wie schnell technische Lücken im Arbeitsalltag identifiziert und behoben werden, um auch in schwierigen Zeiten für eine gleichbleibende Produktivität zu sorgen.

Obwohl die meisten IT-Teams nun häufiger Befragungen durchführen, sind viele nicht sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 83 Prozent der IT-Verantwortlichen verknüpfen das gesammelte Feedback bereits immerhin mit zielgruppen- oder nutzerspezifischen Zahlen, doch die Umsetzung in konkrete Maßnahmen und die Erfolgsmessung stecken ihres Erachtens noch in den Kinderschuhen.

Bei der Entscheidung über ein neues Softwaretool oder einen neuen Dienst fragen lediglich 29 Prozent der Studienteilnehmer nach den Wünschen ihrer Kollegen. Dabei sind die Unternehmen am erfolgreichsten, die die Stimme der Mitarbeiter in den Mittelpunkt von Technologieentscheidungen und -transformationen rücken.

Darüber hinaus erfahren nach Abschluss eines Support-Tickets bloß 44 Prozent der IT-Teams, ob der Mitarbeiter mit der Bearbeitung zufrieden war. Auch der Prozentsatz an Teams, die mit Feedbacksystemen nach dem Always-on-Prinzip arbeiten, ist mit 40 Prozent nicht besonders hoch. Bei der Always-on-Methode können die Angestellten spontane Rückmeldungen zu ihren Erfahrungen mit der eingesetzten Technik abgeben.

Um eine Technik-Experience zu ermöglichen, die Motivation und Produktivität der Beschäftigten fördert, hat Qualtrics EmployeeXM for IT auf den Markt gebracht. Das Programm hilft den IT-Teams, technische Lücken im Arbeitsalltag zu identifizieren und zu schließen sowie strategisch sinnvolle Investitionen zu ermitteln. Wer hier die richtigen Voraussetzungen schafft, kann das Engagement und die Produktivität der Mitarbeiter tiefgreifend beeinflussen.

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