Der Unterschied zwischen KI für die Fertigungsindustrie und für ERP mag gering sein. Tatsache aber ist, dass der deutsche Industriekonzern Siemens unter CEO Roland Busch eine Strategie hat, während sich SAP-Chef Christian Klein in zahlreichen KI-Partnerschaften verliert. Wird Klein vom Hana-Miterfinder Professor Zeier mittels ERP-KI gerettet?
Seit etwa einem Jahr ist der SAP-Aktienkurs auf Sinkflug und ein Ende ist nicht in Sicht. Diese Entwicklung müssen Aufsichtsrat und Vorstand gleichermaßen verantworten. SAP-CEO Christian Klein hat der nahenden Katastrophe monatelang hilflos zugesehen. Was nun?
Seit dem Allzeithoch der SAP-Aktie an der Frankfurter Börse mit etwa 280 Euro ging der Aktienkurs bis zum Tag der Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2025 auf etwa 166 Euro zurück: ein kumulierter Verlust von minus 40 Prozent!
Der SAP-Chef war in Davos und philosophierte im Vorfeld über ein Paradoxon, das er in der KI gefunden haben will. Weder die Auflösung des KI-Paradoxons noch eine Erklärung des desaströsen SAP-Aktienkurses konnten SAP CEO Christian Klein oder sein Kollege Thomas Saueressig anbieten.
Künstliche Intelligenz kann im ERP-Umfeld einen Mehrwert liefern, muss es aber nicht. Ein Erlebnis-Workshop des E3-Magazins und Medien- sowie SAP-Partners Snap soll darüber Auskunft geben. Diskutiert werden auch die Themen Observability und Resilienz. Was sagt SAP? Wie steht es um eine KI-Governance?
Zum Jahresende 2025 ist es für SAP-Chef Christian Klein schlecht gelaufen: Die SAP-Systemlandschaften sind vorwiegend hybrid und mit der neuen Business Suite ist bislang erst ein Drittel der vom Anwenderverein DSAG Befragten vertraut. Die SAP-Kommunikation hat versagt und Public Cloud ist eine Randerscheinung.
Das meiste, was SAP macht, ist dem Prinzip nach richtig. Vorsätzliches Fehlverhalten kann dem ERP-Weltmarktführer nicht unterstellt werden, dennoch sinkt der SAP-Aktienkurs und die Stimmung in der SAP-Community ist schlecht. Die Welt von SAP und die Welt der ERP-Anwender ist nicht mehr deckungsgleich.
Die SAP Business Technology Platform (BTP) betritt als zentraler Enabler und strategisches Fundament für Innovationen und Erweiterungen die KI-Bühne. Noch sind viele technische und lizenzrechtliche Fragen offen. Wird SAP BTP zum Befreiungsschlag der SAP-Bestandskunden?
SAP hat das Wort „Souveränität“ nicht verstanden oder der ERP-Weltmarktführer interpretiert es egoistisch zum eigenen Vorteil. Statt die SAP-Bestandskunden zu stärken, zu mobilisieren und wettbewerbsfähiger zu machen – also souverän zu machen, baut SAP lediglich sein Vendor-Lock-in-System aus.
In einem Interview für das deutschsprachige Medium Computerwelt.de definierte SAP-Vorstandsmitglied Thomas Saueressig eine Frankenstein-ERP-Architektur, kurz nachdem sein Vorstandskollege Muhammad Alam vor der Gefahr eines ERP-Flickenteppichs warnte.
Am Ende der KI-Entwicklung soll es auch bei SAP ein Small Language Model geben. Man begnügt sich mittlerweile bei SAP mit kleinen Erfolgen. Auf Basis der eigenen Abap-Tabellen sollen Mechanismen wie Machine Learning als Ergänzung zu SAP PAL zur Anwendung kommen. Mehrwert ungewiss?
SAP-Bestandskunden wollen und brauchen Cloud, KI und IT-Plattformen. SAP hat mit Joule, Cloud ERP und BTP sowie BDC gute Angebote. Lizenzen und IT-Konditionen passen aber nicht zur ERP-Realität der Anwender. SAP versteht seine Kunden nicht und diese verstehen SAP nicht.
Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion.
Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.
Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.
Veranstaltungsort
FourSide Hotel Salzburg, Trademark Collection by Wyndham Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich +43-662-4355460
Veranstaltungsdatum
Mittwoch, 10. Juni, und Donnerstag, 11. Juni 2026
Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze) Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026
Reguläres Ticket
Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.
Abonnenten des E3-Magazins Ticket
ermäßigt mit Promocode CCAbo26
Studierende*
ermäßigt mit Promocode CCStud26. Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.
Veranstaltungsort
Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg
Veranstaltungsdatum
Mittwoch, 22. April und Donnerstag, 23. April 2026
Tickets
Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung 23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende* ermäßigt mit Promocode STStud26. Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.