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SAP EIC: Integration wird zum Engpass der Transformation

Mit dem nahenden Ende von SAP Process Integration (PI) und Process Orchestration (PO) rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das lange eher im Hintergrund lief: Integration. Der Aufwand dafür wird von Unternehmen gerne unterschätzt.
Joachim Kunze, Red Hat
Martin Reinke, Red Hat
6. August 2026
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Die Realität vieler SAP-Kunden hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Kaum ein Unternehmen betreibt ausschließlich SAP-Systeme. Stattdessen müssen ERP-Lösungen mit Cloud-Anwendungen, branchenspezifischen Fachverfahren, Produktionssystemen, Logistikplattformen und Eigenentwicklungen kommunizieren. Gleichzeitig entstehen durch Digitalisierungsinitiativen, Automatisierungsprojekte und datengetriebene Geschäftsmodelle immer neue Integrationsanforderungen.

Die Zahl der Schnittstellen und ihre strategische Bedeutung wächst kontinuierlich. Dieser Trend wird durch die laufende S/4-Transformation verstärkt. Viele Unternehmen betreiben ihre bestehenden Landschaften noch über Jahre parallel zu neuen Cloud-Diensten. Es entstehen hybride Architekturen, in denen Daten und Prozesse über unterschiedliche Plattformen ausgetauscht werden müssen. Integration wird zu einem zentralen Element der Unternehmensarchitektur und nicht mehr nur zu einer technischen Disziplin im Hintergrund.

Compliance versus Cloud

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Nicht jede Anwendung und nicht jeder Prozess kann oder soll in die Cloud verlagert werden. Gerade in regulierten Branchen, im öffentlichen Sektor oder in der Industrie bestehen weiterhin Anforderungen an lokale Datenhaltung und lokale Prozessausführung. Compliance-Vorgaben, Datenschutzanforderungen oder betriebliche Notwendigkeiten machen reine Cloud-Ansätze häufig unmöglich. Viele Unternehmen benötigen daher Integrationsszenarien, die sowohl Cloud- als auch On-Prem-Systeme unterstützen.

Genau an dieser Stelle gewinnt die SAP Edge Integration Cell an Bedeutung. Sie verbindet die SAP Integration Suite mit einer lokalen Ausführung der Integrationslogik und schafft damit eine Brücke zwischen Cloud-Services und bestehender Infrastruktur. Unternehmen können Integrationsprozesse weiterhin innerhalb der eigenen Umgebung betreiben und gleichzeitig auf Funktionen der SAP BTP zugreifen.Besonders sichtbar wird der Nutzen etwa in Produktionsumgebungen. Fertigungsunternehmen sind zunehmend auf die kontinuierliche Verfügbarkeit von Datenströmen angewiesen. Produktionsanlagen, Logistiksysteme und SAP-Anwendungen müssen permanent Informationen austauschen. Kommt es zu Netzwerkstörungen oder Ausfällen externer Verbindungen, dürfen Geschäftsprozesse nicht unmittelbar zum Stillstand kommen. Moderne Integrationsplattformen müssen daher nicht nur Daten transportieren, sondern auch Resilienz bereitstellen. Lokale Verarbeitung, Zwischenspeicherung und die Fähigkeit, zeitweise unabhängig von Cloud-Verbindungen zu arbeiten, werden zu wichtigen Anforderungen.

Keep the Core Clean

Darüber hinaus verändert sich die Rolle der Integration im Zuge von Application Modernization. Viele Unternehmen entwickeln neue Anwendungen außerhalb des SAP-Kerns nach dem Prinzip „Keep the Core Clean“. Individuelle Erweiterungen, digitale Services und branchenspezifische Funktionen entstehen zunehmend auf Cloud-nativen Plattformen. Dadurch wächst der Bedarf an einer Integrationsschicht, die SAP- und Non-SAP-Welten zuverlässig miteinander verbindet. Die Diskussion um die Edge Integration Cell zeigt eine Entwicklung, die weit über die Ablösung von PI und PO hinausgeht. Unternehmen modernisieren nicht nur einzelne Schnittstellen, sondern ihre gesamte Strategie. In hybriden und verteilten IT-Landschaften entscheidet die Integrationsarchitektur maßgeblich darüber, wie schnell Unternehmen neue Prozesse einführen, Daten nutzbar machen und digitale Geschäftsmodelle umsetzen können. Neben der Technologie ist auch die Unterstützung bei Einführung und Betrieb ausschlaggebend. Auf Basis von Red Hat OpenShift als Plattform lassen sich EIC-Umgebungen in kurzer Zeit bereitstellen. Erfahrungen aus vielen Projekten zeigen, dass zwischen Projektstart und einer vollständig einsatzfähigen SAP Integration Suite meist nur drei bis sechs Wochen liegen.

Zum Partnereintrag:

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Joachim Kunze, Red Hat

EMEA Senior Solutions Architect SAP


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Martin Reinke, Red Hat

Principal Solution Architect


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.