KI startet bei den ERP- und Engineering-Daten


Der Einsatz von künstlicher Intelligenz nimmt in Fertigungsunternehmen mit rasanter Geschwindigkeit zu. Experten prognostizieren, dass der zunehmende Einsatz von KI in der Fertigung den größten Produktivitätsanstieg seit einem Jahrhundert auslösen könnte.
Produktivität treibt KI-Investments
Einiges von dem Erfolg werden die Unternehmen mit fortschrittlicher Standardsoftware erreichen, die zunehmend mit aufgabenspezifischen KI-Funktionen und Assistenten erweitert wird. Die Tendenz zur KI-Integration zeigt sich in ERP-Systemen von SAP ebenso wie in Konstruktions- und Simulationssoftware. Doch um entscheidende Produktivitätsfortschritte zu erreichen, müssen Unternehmen den KI-Einsatz bis zu den Wurzeln ihrer individuellen Prozesse in Fertigung oder Montage ausdehnen. Unternehmensspezifische KI-Projekte der Automatisierung, Datenanalyse, Qualitätsüberwachung und Prozesssteuerung sollen Analysten zufolge die größten Potenziale heben.
Hürden individueller KI-Projekte
Die heutigen Large Language Models der künstlichen Intelligenz, wie wir sie aus alltäglichen Anwendungen kennen, werden in einem ausführlichen Pre-Training mit riesigen, öffentlich verfügbaren Datenmengen im Internet angelernt, damit sie treffsichere Ergebnisse liefern. Diese Methode lässt sich aus zwei Gründen nicht auf den individuellen, industriellen Einsatz übertragen:
In Unternehmen stehen meist nur begrenzte, domänenspezifische Daten zur Verfügung, die für ein vollständiges Pre-Training nicht ausreichen.
Allerdings würden die für diese Datenmengen notwendigen, umfangreichen Anlern- und Optimierungsphasen die Wirtschaftlichkeit der meisten Projekte auch stark gefährden.

simus classmate extrahiert und sammelt Daten aus verschiedenen Quellen und bereitet sie auf Basis veränderbarer Regeln auf.
Als erste Herausforderung müssen die Unternehmen also für jeden individuellen Anwendungsfall geeignete Datenquellen und -bestände identifizieren. Mit den extrahierten Daten können sie anschließend ihre KI-Modelle trainieren oder weiter verfeinern. Weil die Datenmengen um Dimensionen geringer sind und der Aufwand für das Anlernen begrenzt werden muss, rückt die Qualität der Daten in den Fokus.In den meisten Unternehmen werden Daten in ERP-, PDM- und CAD-Systemen lückenhaft, unvollständig, in unterschiedlichen Terminologien, Formaten, Kategorien und Einheiten abgelegt sowie mit Dubletten und Altbeständen durchsetzt. Wenn sie aus verschiedenen Quellen stammen, müssen sie angeglichen werden. Unter diesen Voraussetzungen potenziert sich der Aufwand für KI-Projekte bis zur Unmöglichkeit. Deshalb müssen Unternehmen ihre Daten für den Einsatz von KI professionell vorbereiten, um die erforderliche Qualität zu erreichen. Dies bildet die zweite große Herausforderung individueller KI-Projekte.
Datenquellen dauerhaft erschließen
Bei der Suche nach geeigneten Datenquellen und Beständen unterstützt die Software simus classmate von simus systems, einem Spezialisten für die Bereinigung, Strukturierung und effiziente Nutzung von technischen Datenbeständen. Sie enthält verschiedene Werkzeuge, die Datenbestände jeder Größe aus den relevanten firmeninternen Quellen wie Datenbanken, Tabellen oder CAD-, ERP- und PDM-Systemen analysieren und strukturiert in einem Ergebnisspeicher ablegen. Dies ist wichtig, weil viele industrielle KI-Projekte Informationen aus verschiedenen Datenquellen verwenden. Zum Beispiel müssen häufig Daten aus Software-Lösungen mit Prozessdaten aus OPC-Servern, Maschinensteuerungen oder SPS von Anlagen verknüpft werden. simus classmate kann diese Daten regelmäßig bearbeiten und die gewünschten Datensätze an die KI übergeben.
Wer auf Geometrie- oder Product Manufacturing Information (PMI) von CAD–Modellen zugreifen will, findet in simus classmate ebenfalls das richtige Werkzeug. Die Software sucht, vergleicht und findet Geometrie- und andere Merkmale, was sich zum Beispiel in Qualitätsprojekten als sehr hilfreich erwiesen hat. Man kann sogar Zeichnungen einlesen und die Zeichnungsinformationen KI-basiert einem CAD-Modell hinzufügen.

Dabei wirkt die Software wie eine Datendrehscheibe zwischen ERP, CAD und PDM und der Peripherie.
Regelbasiert zur KI-Datenqualität
Mit den Werkzeugen der Software-Suite -simus classmate und vielfach bewährter Projektmethodik hilft simus systems Herstellern, „Fit for AI“ zu werden. Zunächst wird in einem Vorprojekt eine Stichprobe des Datenbestandes analysiert. So lassen sich Ziel und Aufwand abgleichen und das Projekt klar definieren.
Nun wird das Projekt auf den gesamten relevanten Datenbestand ausgedehnt. Automatisch werden große Datenbestände mit regelbasierten KI-Funktionen bereinigt, ergänzt, sortiert, strukturiert und abgelegt. In Workshops mit den Projektbeteiligten werden die Resultate weiter verfeinert. Mit einer speziellen Suchmaschine lassen sich Daten filtern und betrachten, um eventuelle Fehler, Dubletten oder Ungenauigkeiten zu erkennen. Schließlich wird der optimierte Datenbestand zur weiteren Verwendung freigegeben. Abschließend wird die Datenqualität für die Zukunft gesichert. Die definierten Formate, Regeln und Konventionen werden mit der Software simus classmate für alle neu entstehenden Daten implementiert. Was die ERP-Systeme von SAP betrifft, verfügt simus systems über leistungsfähige Schnittstellen, die eine lückenlose Integration der gepflegten Datenbestände sicherstellen.
Neue Möglichkeiten erschließen
Darüber hinaus unterstützen Software und Dienstleistungen von simus systems nicht nur den Einsatz von KI. Sie erleichtern Herstellern viele weitere Vorhaben wie Manufacturing X, Digitaler Zwilling oder die Datenbereinigung vor ERP- und PDM-Migrationen. Nutzen Sie die smarten Lösungen zum Datenmanagement, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen, und treiben Sie die Zukunft Ihres Unternehmens voran!
Über simus systems
Die 2002 gegründete simus systems GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist mit ihrer Produktfamilie simus classmate einer der Marktführer im Bereich automatische Klassifizierung von CAD-Modellen, Datenbereinigung von Massendaten, dem Suchen und Finden vorhandener Daten und der automatischen Kalkulation. Das eigenständige Unternehmen bietet Erfahrungen aus über 400 erfolgreichen Projekten in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und Elektrotechnik. Die Produktfamilie simus classmate integriert sich mit führenden 3D-CAD- und PLM-Lösungen sowie mit ERP-Systemen wie SAP. (Quelle: Simus Systems)






