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VMware-Exit: FIS-ASP startet mit Suse KVM durch

Die veränderte VMware-Lizenzpolitik zwingt IT-Dienstleister zum Umdenken. Der Managed Service Provider FIS-ASP bricht aus dem Vendor-Lock-in aus und migriert seine geschäftskritischen SAP-Landschaften auf die offene Plattform Suse KVM.
Friedrich Krey, Suse
1. Juli 2026
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In der Enterprise-Virtualisierung schlägt die Stunde der Open-Source-Alternativen. Seit den tiefgreifenden Lizenz- und Preisänderungen im VMware-Ökosystem stehen viele IT-Verantwortliche vor drastisch steigenden Kosten und unvorhersehbaren Roadmaps. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Debatte um digitale Souveränität eine ganz neue wirtschaftliche Relevanz.

Befreiungsschlag statt Kostenexplosion

Wie ein erfolgreicher Befreiungsschlag in der Praxis aussieht, zeigt der Full-Service-IT-Dienstleister FIS-ASP. Der Managed Service Provider betreibt aus drei redundanten bayerischen Rechenzentren heraus hochverfügbare Infrastrukturen für über 50.000 Anwender. Statt die massiven Preiserhöhungen der proprietären Virtualisierungslösung mitzutragen, hat sich FIS-ASP für den konsequenten Umstieg auf einen offenen Infrastruktur-Stack auf Basis von Suse KVM und Suse Virtualization entschieden.

Der strategische Fokus dieses Transformationsprojekts liegt ganz klar auf dem Hypervisor. FIS-ASP ersetzt die bisherige Virtualisierungsplattform VMware ESXi schrittweise durch Suse KVM – eine hochperformante Enterprise-Variante des bewährten Open- Source-Hypervisors, die nativ in Suse Linux Enterprise Server (SLES) for SAP Applications integriert ist. Dass dieser Wechsel ohne funktionale Abstriche gelingt, bestätigt Manuel Sammeth, Geschäftsführer der FIS-ASP: Das Feature-Set von Suse KVM sei absolut vergleichbar mit der VMware-Welt für seine Anwendungsszenarien. Mehr noch: Parameter wie I/O-Limits, Bandbreiten oder Burst-Eigenschaften lassen sich im neuen Setup sogar noch granularer und feiner steuern als zuvor. Über Ansible-Automatisierungstools und eine maßgeschneiderte Management-Oberfläche behält der MSP die volle Kontrolle über die Ressourcensteuerung. Es ist jedoch klar, dass ein neues Betriebsmodell entwickelt werden muss. Die Suse- KVM-Lösung erweist sich dabei als idealer technologischer Hebel, um bestehende Hardware-Investitionen in den eigenen Rechenzentren langfristig zu schützen und gleichzeitig die wirtschaftliche Planbarkeit der Hosting-Services zu sichern. Doch der Wechsel ist kein reiner 1:1-Austausch auf Hypervisor-Ebene, sondern ein Evolutionsschritt für das gesamte Workload-Management. Durch den parallelen Einsatz von Suse Virtualization fuer klassische VMs und cloudnative Workloads wird die klassische Virtualisierung direkt mit modernen Container-Technologien verzahnt. Basierend auf KubeVirt ermöglicht es die Plattform, traditionelle virtuelle Maschinen und Cloud-native Applikationen nebeneinander auf einem standardisierten Open-Source-Stack zu betreiben.

Nahtlose Provisionierung

Gesteuert wird diese hyperkonvergente Infrastruktur zentral über Suse Rancher for SAP Applications. Dadurch kann FIS-ASP sowohl klassische Hana und SAP-Applikationsserver auf Suses Hypervisor (Suse KVM) auf der einen Seite und innovative Cloud-native Services und Classic Non SAP VMs auf der anderen Seite auf Suse Virtualization betreiben. Ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Migration von VMware zu Suse KVM ist zudem der Suse Multi-Linux Support. Er bietet Enterprise-Support für hybride Umgebungen und erlaubt es FIS-ASP, bestehende Gastbetriebssysteme wie Red Hat Enterprise Linux während der Umstellungsphase unverändert weiterzubetreiben.

Risikofreie Migration in eigenem Tempo

Große, geschäftskritische SAP-Systeme und Hana-Datenbanken mit mehreren Terabyte RAM lassen sich mit hohem Automationsgrad und im eigenen Tempo migrieren. Die Erfolgsgeschichte von FIS-ASP beweist eindrucksvoll: Der Wechsel von VMware zu Suse KVM (SAP-Applikationsserver und SAP Hana) und Suse Virtualization (Non SAP classic VMs und Cloud-native Workloads) ist nicht nur die Antwort auf einen volatilen Markt, sondern der Königsweg zu echter technologischer Freiheit und digitaler Souveränität.

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Friedrich Krey, Suse

Friedrich Krey ist Director SAP market EMEA Central von SUSE.


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.