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Sicherheit durch ganzheitliche Beratung

Ein effizientes Exportkontrollsystem aufzubauen, ist eine komplexe Aufgabe. Software-Lösungen wie SAP GTS und eine ganzheitliche Prozessstruktur helfen, komplexe Vorschriften im Zoll und Außenhandel zu erfüllen und so empfindliche Sanktionierungen oder Reputationsverluste zu verhindern.
Dr. Michael Tervooren, PwC Deutschland
28. September 2020
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Eine Geschäftsreise ins Ausland, im Gepäck das Firmenlaptop und einige firmeninterne Dokumente auf Papier: Was unbedenklich klingt, ließe sich je nach Inhalt der auf dem Rechner gespeicherten Daten und ausgedruckten Dokumente aber bereits als genehmigungspflichtiger oder gar verbotener Technologietransfer interpretieren. Hintergrund: Die EU hat bestimmte Bereiche des Außenhandels beschränkt, zum Beispiel durch Embargomaßnahmen. Ausfuhren von Rüstungsgütern sowie technische Hilfen oder Finanzdienstleistungen können untersagt oder beschränkt sein. Zu möglichen Beschränkungen des Ausfuhrverkehrs gehören auch Dual-Use-Güter, also Waren mit einer möglichen zivilen als auch militärischen Verwendung.

Um nicht ungewollt gegen Ausfuhrbeschränkungen zu verstoßen und empfindliche Sanktionierungen wie Haftstrafen, Bußgelder oder den Verlust zollrechtlicher Vereinfachungen zu riskieren, lohnt es sich für Unternehmen, ein Exportkontrollsystem aufzubauen. Dazu gehört unter anderem, vorhandene Prozesse zu analysieren, wenn nötig anzupassen und Verantwortlichkeiten zu bestimmen. Kunden und Lieferanten sind gegen aktuelle Sanktions- und Embargolisten zu prüfen. Ausfuhrwaren müssen etwa bezüglich Ausfuhrgenehmigungspflichten kontrolliert werden. Die Einhaltung dieser Verpflichtungen ist eine komplexe Aufgabe, die gerade kleine und mittlere Betriebe schnell überfordert.

Ganzheitlicher Beratungsansatz sinnvoll

Um jederzeit regelkonform agieren zu können, empfiehlt es sich für Unternehmen, ein ganzheitliches System für Außenhandelsangelegenheiten zu etablieren. Externe Dienstleister können beim Aufbau oder – falls ein solches schon existiert – bei der Überprüfung eines effizienten Exportkontrollsystems helfen. Sinnvoll kann auch Beratung bei der Implementierung sowie bei Betrieb und Pflege einer digitalen Zoll- und Außenhandelssoftware wie SAP GTS sein, mit der relevante Prozesse automatisiert werden.

Hilfe beim Aufbau eines Exportkontrollsystems

PwC bietet all diese Kompetenzen aus einer Hand. Mit einem weltweiten Team von 550 Zollspezialisten und 50 GTS-Experten bietet das Beratungsunternehmen etwa Managementdialoge und Workshops, um Export- und geopolitische Risiken anhand strukturierter Fragebögen einschätzen zu können. Gemeinsam mit dem Kunden entwickelt PwC Prozesse und Strukturen, die einen höchstmöglichen Grad an Compliance sicherstellen.

Darüber hinaus unterstützt das PwC-Team Kunden bei Betrieb und Pflege der Zoll- und Außenhandelssoftware SAP GTS aus der PwC-Cloud. Mit ihr können Unternehmen ihren globalen Handel regelkonform abwickeln. Die Software automatisiert zum Beispiel die Prüfung von Sanktionslisten.

Neben der Implementierung von außenhandelsbezogenen IT-Modulen ist der Aufbau der Exportkontrollstruktur ein weiteres wesentliches Element, bei dem das PwC-Team Kunden unterstützt. Insbesondere die Strukturierung angemessener und wirksamer Prozesse und Kontrollen, die als geforderter Bestandteil zu einer zielführend entwickelten Aufbau- und Ablauforganisation gehören, stellen Unternehmen häufig vor größere Herausforderungen.

Diese Kompetenzen selbst aufzubauen, wäre in der Regel für Unternehmen zeitlich sehr aufwändig und teurer, als einen externen Anbieter zu beauftragen. Denn ob Zoll- und Außenhandelsfachkräfte, SAP-Experten für das GTS und andere Module oder Entwickler: Um zoll- und außenhandelsrechtliche Prozesse reibungslos abwickeln zu können, sind Spezialisten aus vielfältigen Bereichen unverzichtbar.

PWC

Mehr dazu: www.pwc.de/de/steuern/indirekte-steuern/zoll-und-verbrauchsteuerberatung.html

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Dr. Michael Tervooren, PwC Deutschland

Dr. Michael Tervooren ist Partner bei PwC Deutschland.


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