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SAPs Servicepartner-Ökosystem braucht ein neues Geschäftsmodell

Der große Irrtum des SAP-Servicepartner-Ökosystems lautet derzeit: Solange S/4-Migrationen auf hohem Niveau nachgefragt werden, kann das bisherige Geschäft einfach weiterlaufen. Das ist bequem, aber aus mehreren Gründen riskant.
Joachim Hackmann, PAC
11. September 2026
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Zwar steht einem beträchtlichen Teil der Unternehmen die Migration noch bevor. Dennoch verliert die bisherige Formel an Gültigkeit: Hohe Nachfrage nach S/4-Migrationen führt nicht automatisch zu vollen Auftragsbüchern, knappe Beraterressourcen nicht zu hoher Auslastung. Viele Großunternehmen haben ihre Migrationsprogramme bereits abgeschlossen oder geplant.

Es bleibt der Mittelstand mit kleineren Budgets, engeren Zeitfenstern und standardisierten SaaS-Lösungen. Rise- und Grow-with-SAP-Szenarien fördern standardisierte Implementierungen, statt jede Systemlandschaft individuell zu gestalten. Für kleine und mittelständische Systemintegratoren ist das relevant: In den Boomjahren bauten viele ihre Kapazitäten aus, weil qualifizierte Ressourcen knapp waren. Nun treffen diese Strukturen auf kleinere, wiederholbare und stärker produktisierte Projekte. Automatisierung und KI verstärken den Effekt. Strukturen, Skillsets und Kalkulationen passen womöglich nicht mehr zur Marktnachfrage.

Von der Delivery- zur Sales-Challenge

Damit verlagert sich die zentrale Managementaufgabe: Aus der Delivery-Challenge wird eine Sales- und Go-to-Market-Challenge. Wer bislang auf eingehende Ausschreibungen und belastbare Bestandskundenbeziehungen setzte, kann nicht länger darauf vertrauen, dass der Markt die nächste Auslastungswelle liefert. Die Anbieterökonomie weicht einer Wettbewerbsökonomie. Partner müssen Nachfrage mitgestalten, statt sie nur abzuarbeiten.

Entscheidend ist nicht mehr allein, ob ein Anbieter ein SAP-System implementieren kann, sondern ob er nachvollziehbar macht, welches Geschäftsproblem er löst, welche Innovationen er ermöglicht und welche Prozessverbesserungen er umsetzt. Das verändert die Sprache des Vertriebs ebenso wie seine Adressaten. Der Ansprechpartner sitzt häufiger im Fachbereich, wo Prozessmodernisierung, Datenstrategien und KI-getriebene Innovationen verhandelt werden. Neue Buying Center erwarten keine abstrakten Kapazitätszusagen und keine lange Liste technischer Zertifikate. Sie erwarten Business Outcomes: schnellere Abläufe, bessere Steuerung, belastbarere Daten oder die Fähigkeit, Veränderungen ohne neue technische Altlasten umzusetzen. Business- und Prozessberatung werden damit nicht zum freundlichen Zusatzgeschäft, sondern zum Zugang zum eigentlichen Mandat. Wer diesen Zugang nicht findet, bleibt leicht auf die Rolle des austauschbaren Implementierers reduziert.

Startpunkt für die Zukunft

Die strategische Antwort kann folglich nicht darin bestehen, dieselben Berater lediglich auf kleinere Projekte zu verteilen. Das Portfolio braucht standardisierte Angebote für Cloud-Transformation, Clean Core, Prozess- und Datenarbeit sowie KI-gestützte Modernisierung. Die Kompetenzen müssen sich vom reinen Implementierungswissen in Richtung Branchen-, Prozess- und Beratungskompetenz erweitern. Auch die Positionierung verlangt eine überfällige Entscheidung: Wofür steht der Partner unverwechselbar – jenseits der Aussage, SAP zu können? Der Zeitpunkt für diese Neuorientierung ist günstig, weil Auslastung und Margen vielerorts noch gut sind. Wer erst reagiert, wenn Projektgrößen, Tagessätze und Anfragen sichtbar nachgeben, wird unter Druck umbauen müssen.

Die Gewinner werden nicht jene sein, die den letzten Meter des Migrationsbooms am effizientesten verwalten. Es werden jene sein, die seinen Übergang rechtzeitig als Startpunkt eines anderen Geschäfts begreifen. Für kleine und mittelständische SAP-Servicepartner bietet PAC einen kostenlosen Readiness Check an, der eine erste Standortbestimmung ermöglichen kann: Wie gut ist das Unternehmen für die kommenden Herausforderungen aufgestellt, und wo liegen die wichtigsten Hebel? Der Check ist unverbindlich und vertraulich und kann eine fundierte Grundlage für die weitere Einordnung des eigenen Portfolios, der Kompetenzen und des Vertriebs liefern.

Nähere Informationen unter:
https://go.pacanalyst.com/sap-readiness-check

Zum Partnereintrag:

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Joachim Hackmann, PAC

Cluster Head BAS


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.