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Borne Türelemente nutzt ORBIS DSP: Interoperabilität und Optimierung der Produktion mit digitalem Zwilling

Die Türelemente Borne Handelsgesellschaft mbH (= Borne) entwickelt, produziert und vermarktet ein breit gefächertes Sortiment montagefertiger und qualitativ hochwertiger Innentüren und Zargen.
E3-Magazin
25. Oktober 2023
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Die Produktpalette umfasst Türmodelle für Wohnräume, ob klassisch, glatt oder in speziellem Design sowie in unterschiedlicher Höhe, Breite und Farbausführung, wie auch Funktionstüren. Dazu zählen Schiebetüren, zweiflügelige Türen, Windfangelemente, aber auch Schallschutz-, Wärmeschutz- und Feuerschutztüren. 

Hergestellt werden die Türen und Zargen auf hochmodernen Fertigungsstraßen im Stammwerk im rheinlandpfälzischen Trierweiler, das eine Produktionsfläche von 93.000 Quadratmetern hat. Die Zwischenlagerung der fertigen Produkte erfolgt unter anderem in Hochregallagern, wo sie IT-gestützt kommissioniert und für den Versand an Kunden aus der Baumarktbranche in ganz Deutschland, aber auch im europäischen Ausland und in Übersee vorbereitet werden.

Um die komplexen Produktions- und Logistikprozesse effizient und transparent zu steuern, setzt Borne im Shopfloor auf das ORBIS Manufacturing Execution System (ORBIS MES), das sich nahtlos in das vorhandene SAP-ECC-6.0-System integriert, und im Logistikbereich auf SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM). ORBIS MES und SAP EWM werden in dezentraler IT-Infrastruktur genutzt.

Echtzeitinteroperabilität mit ORBIS DSP

Mit der Einführung der EDGE-Komponente aus der Lösung ORBIS Distributed Shopfloor Processing (ORBIS DSP), die lokal installiert ist, geht Borne nun einen entscheidenden Schritt weiter. Mithilfe von ORBIS DSP will der Hersteller von Türelementen eine Echtzeitinteroperabilität zwischen den Anlagenprozessen und den Produktions- und Logistikprozessen herstellen und so adaptive und vernetzte Prozesse in der Produktion realisieren.

Auf diesem Weg ist das Unternehmen bereits ein Stück vorangekommen. Die EDGE-Komponente, deren Skalierbarkeit ein großes Plus darstellt, ist aufs Engste mit der industriellen Automatisierungs-ebene verknüpft und übernimmt dort Aufgaben, die sich auf dieser Ebene nicht durchführen lassen. Grundlage dafür bildet ein digitaler Zwilling von prozessrelevanten Assets, zum Beispiel von produzierten Zargen-Stapeln. Über diesen digitalen Zwilling, der ein digitales Abbild der realen Produkte ist, werden die im mehrstufigen Fertigungsprozess erfassten Ist-Daten direkt und in Echtzeit an die weiterverarbeitenden Anlagen übergeben. Mit dieser Transparenz über Fertigungs-, Intralogistik- und Planungsprozesse hinweg kann die Produktion flexibel, aber hochautomatisiert die Erwartungen an Durchlaufzeit und Qualität erfüllen. 

ORBIS DSP ist zudem in die SAP-Produktionsplanung integriert (auf Basis von Daten aus der Produktkonfiguration), etwa zur Abarbeitung von Auftragsblöcken wie dem Schneiden zusammengehöriger Auftragspositionen aus gemeinsamem Vormaterial, wie auch in SAP-EWM-Prozesse (Materialabruf, An- und Abtransport). Die nächsten Schritte in Bezug auf ORBIS DSP sind bereits geplant. Borne will die Lösung zukünftig auch im nächsten Produktionsschritt, dem sogenannten Postforming, und in der Endfertigung nutzen. 

borne.de

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