Besser werden, um gut zu bleiben


Die digitale Transformation hat in den vergangenen Jahren Fahrt aufgenommen; 2026 wird sie – besonders in der SAP-Welt – noch einmal richtig an Tempo zulegen. Ob beim S/4-Releasewechsel im On-prem-Umfeld oder beim strategischen Schritt zu SAP Cloud ERP/Private oder BTP-Technologie, neue Entwicklungsmodelle und zunehmend KI-gestützte Prozesse sorgen für Speed. Zugleich forciert SAP mit der Clean-Core-Strategie grundlegende Veränderungen in der Art, wie IT-Organisationen Systeme entwickeln, erweitern und betreiben. Für Teamleiter in SAP-Kompetenzzentren bedeutet das vor allem eines: Sie müssen ihr Team für Technologien fit machen, die im täglichen Betrieb bisher kaum eine Rolle gespielt haben. Die entscheidende Frage ist dabei, wo man am besten mit der Qualifizierung beginnt.
Alles ist wichtig. Aber nicht gleichzeitig.
RAP and CAP, SAP Fiori? BTP? Extensibility? KI? Integration? Migration? Die meisten SAP-Teams stehen vor der gleichen Lernlandkarte und wissen nicht, wo sie starten sollen oder was überhaupt für das nächste eigene Release wichtig ist. Die Wahrheit ist: alles davon. Aber nicht alles gleichzeitig.
Mein einfacher Tipp für Teamleiter: dort starten, wo erste Entscheidungen anstehen – beim Verständnis jener Technologien, welche die nächsten Releases unmittelbar beeinflussen. Als da wären: RAP and CAP – die Entwicklungsmodelle der Zukunft, SAP Fiori – die UX, die SAP endgültig durchsetzt, Business AI – weil KI nicht optional wird, BTP – das neue Betriebssystem für Erweiterbarkeit, und schließlich SAP Integration Suite – die Basis jeder sauberen Architektur. Wer all diese Bausteine versteht, gibt ein Release nicht nur frei – er oder sie versteht es. Wie die Praxis zeigt, gehen viele Kunden dabei den altbekannten Weg: Dokumente lesen, Trial-Umgebungen aufsetzen, Tutorials klicken. Und hoffen, dass das reicht. Das tut es aber leider selten. Wir als SAP-Partner sollen unsere Kunden beim Shift in Richtung Clean Core anleiten. Der Fortbildungsdruck trifft uns daher früher und umfangreicher, denn wir müssen unser Business klarerweise als Erste beherrschen. Das bedeutet, laufend Zertifizierungen zu erneuern, um unseren „BTP Expertise“-Status zu halten und auch die verpflichtenden Clean-Core-Services in Cloud-ERP/Private-Projekten zu durchlaufen. Parallel dazu entwickeln wir unsere SnapWare-Produkte in Richtung SaaS und Clean-Core-Konformität. Kurz: Gibt es Neuerungen im SAP-Universum, müssen wir nicht nur wissen, wie man es macht. Wir müssen auch beweisen, dass wir es können – und zwar Tag für Tag. Die Realität dahinter: Lernen im Schnellmodus.
Fast-track-Qualifying
Wir haben uns also durch all die neuen Technologien durchgearbeitet: von der ersten RAP-App über die Integration Suite bis zu AI-gestützten Szenarien und Steampunk-Architekturen. Wir haben in echten Projekten eigene Lernerfahrungen gemacht, was nicht immer einfach und manchmal auch schmerzhaft war. Aber weil wir diese Extrameile gegangen sind, können wir diese wertvollen Learnings an unsere Kunden weitergeben. In eigens daraus entwickelten Snap-Erlebnisworkshops qualifizieren wir die SAP-Teams unserer Kunden – praxisnah und fast track. Denn unsere Lernerfahrungen, die in diesen Workshops stecken, ersparen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Tage, wenn nicht Wochen, mühevoller eigener Versuche. Lernen auf der Überholspur eben.
Ich bin überzeugt davon, dass digitale Transformation nur dann gelingt, wenn wir offen sagen, wie viel Veränderung tatsächlich dahintersteckt und dass das niemand allein stemmen kann. Was hilft, ist, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Und sich Inspirationen zu holen, ehe man Entscheidungen trifft, die langfristige Konsequenzen haben. Für diesen Austausch bieten sich in nächster Zeit zwei gute Gelegenheiten: der Steampunk Event in Heidelberg im April und der SAP CC Summit in Salzburg im Juni. Denn es gilt: Um gut zu bleiben, muss man besser werden. Unsere Erlebnisworkshops helfen dabei.
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