Zeitgemäße SAP-Planung in Echtzeit: Kein Ende einer Ära


Ob End of Support (EoS) oder deprecation (in „Rente“ geschickt): Viele SAP-User sehen sich aktuell gleich mehrfach am Ende einer Sackgasse angelangt – jedenfalls, was das SAP-Universum betrifft. Und das betrifft diesmal nun nicht nur On-Prem-Kunden, sondern auch diejenigen, die sich auf ein Produkt aus der schönen neuen Cloud-Welt verlassen hatten: SAP Build Apps.
Damit haben Kunden Anwendungen erstellt oder sind gerade noch dabei, während SAP das Angebot im März 2026 kurzerhand abkündigte. Zwar können bestehende Projekte noch weiter „entwickelt“ werden, aber es gibt keinen direkten Migrationspfad für bestehende Frontend-Projekte. Sprich, der Wechsel auf das neue Portfolio erfordert in der Regel einen Neubau der Anwendungen. Zukunftssicherheit, Stabilität und Geschwindigkeit sehen anders aus beziehungsweise fühlen sich auch anders an – und parallel steigt die Nachfrage aus dem Business beziehungsweise den Fachbereichen immer weiter.
Helfen wachsweiche Strategien?
Natürlich lautet der offizielle Speech, dass das SAP-Build-Portfolio vereinheitlicht wird, also Low-Code, Pro-Code und Automatisierungsfunktionen nun unter einem Dach ihre neue Heimat finden: als eine umfassende Plattform für Entwicklung, Automatisierung und Erweiterungen mit No-Code, Low-Code und Pro-Code sowie generative künstliche Intelligenz (KI) – die SAP BTP lässt grüßen! Offen bleiben dabei aber wie gesagt so essenzielle strategische Fragen wie, was mit bestehenden Apps passiert, welche Anwendungen migriert oder gar neu aufgebaut werden müssen, wie die IT trotz Umstellung lieferfähig bleibt, Governance und Clean-Core-Vorgaben sichergestellt werden und wie man bitte die wachsende Nachfrage nach individuellen Fiori-Apps und mobilen Anwendungen für unter anderem Shopfloor, Lager oder Service und modernen Prozessoberflächen überhaupt bedienen soll – nicht zu vergessen das Thema KI inklusive Agentic AI.
Grundlage für App-Initiativen
Fakt ist: SAP-Kunden fehlt schon länger nicht nur ein Tool als Alternative. Sondern vielmehr eine Plattform, die Digitalisierung im Allgemeinen und die individuelle App-Entwicklung im Speziellen endlich intelligent umsetzt. Ohne wachsende App-Backlogs und Fachbereiche, die monatelang auf einfachste Anwendungen warten müssen und das Delivery-Problem immer weiter verschärfen.
Viele Unternehmen, vor allem aus dem Mittelstand, brauchen aktuell vor allem drei Dinge: einen pragmatischen Migrationspfad, damit bestehende Anwendungen nicht in einer Sackgasse enden, eine höhere Umsetzungsgeschwindigkeit, sodass die IT neue Anforderungen schneller live bringen kann, sowie eine Plattform, die Business und IT zusammenbringt und dabei weniger Komplexität mit mehr Output bei gleichzeitig kontrollierter Entwicklung ermöglicht. All das zeigt: Ein rein technischer Ersatz reicht nicht aus. Gebraucht wird eine Lösung beziehungsweise eine Plattform, die operative Engpässe in der individuellen SAP-App-Entwicklung nachhaltig auflöst und eine echte Alternative zu SAP Build Apps liefert.
Kein Neustart bei null notwendig
Für SAP-Build-Apps-Kunden sind derartige Plattformen besonders relevant, weil die Plattform genau das adressiert, was viele IT-Entscheider aktuell am stärksten belastet. Und sie nicht für einen kompletten Neuanfang steht, sondern auf Bestehendem aufbaut: auf Prozessen, Anforderungen und App-Ideen. Und einen realistischen Weg bietet, diese in eine tragfähige Plattform zu überführen, die on top Agentic AI direkt in Anwendungen und Workflows bringt.
Mit Simplifier können Unternehmen individuelle Fiori-Apps schneller entwickeln, bestehende Apps strukturiert migrieren und gleichzeitig für eine skalierbare Weiterentwicklung vorbereiten. Darüber hinaus lassen sich SAP- und Non-SAP-Systeme flexibel integrieren, während Fachbereiche enger in die App-Entwicklung eingebunden werden. Gleichzeitig werden Wiederverwendbarkeit und Governance gestärkt, bestehende Anwendungslandschaften modernisiert und die IT bei wachsendem Demand wirksam entlastet. Viele Unternehmen suchen keine generische Low-Code-Plattform. Sie suchen eine Lösung, die in ihrer SAP-Realität funktioniert. Also dort, wo Prozesse, Daten, Berechtigungen und bestehende Systemlandschaften bereits komplex genug sind – und wo derzeit auch vermehrt der Bedarf entsteht, KI direkt in Anwendungen und Workflows zu integrieren. Um am Ende von intelligenten, automatisierten Geschäftsprozessen zu profitieren – kontrolliert, skalierbar und Governance-konform. Das ist nicht nur für IT-Verantwortliche entscheidend. Am Ende zählt nicht, wie breit ein Portfolio aufgestellt ist, sondern wie schnell die eigene Organisation konkrete und spürbare Mehrwerte daraus ziehen kann, die bei den Mitarbeitern direkt ankommen.
App-Strategien neu bewerten
Die Abkündigung von SAP Build Apps ist eine riesige Chance, um die eigene App-Strategie neu zu bewerten. Entscheidend sind dabei vor allem Fragen danach, welche bestehenden Apps geschäftskritisch sind, für welche Anwendungen akuter Weiterentwicklungsbedarf besteht, wo erneut Abhängigkeiten von einer auslaufenden Lösung drohen und welche Plattform tatsächlich dabei hilft, deutlich mehr individuelle Apps in deutlich kürzerer Zeit erfolgreich bereitzustellen.
Agentic-AI-Plattformen
- Entwicklung: Visuelle Low-Code-Entwicklung für schnelle, skalierbare Anwendungen
- Integration: Verbindung von SAP, Drittsystemen, Datenquellen und Legacy-Systemen
- Agentic AI: Intelligente Agenten, die Kontexte verstehen und Aufgaben aktiv ausführen
- Governance: Kontrolle, Sicherheit und Standards für Apps, Prozesse und KI
All-in-One-Plattform
Ist das SAP-Build-Apps-Problem gelöst, steht mit einer AI-Prozessoptimierung direkt die nächste Herausforderung vor der IT-Tür, denn eine strategische Neuausrichtung ohne AI ist alles andere als empfehlenswert. Die gute Nachricht ist: Mit Simplifier entwickeln Kunden nicht nur Anwendungen schneller, sondern integrieren auch SAP- und Non-SAP-Systeme nahtlos und orchestrieren on top Prozesse mit Agentic AI. Mit Build AI (Agenten für die Entwicklung) und Business AI (Agenten für den Betrieb) können Unternehmen KI endlich direkt in operative Abläufe bringen und zu einem aktiven Bestandteil von Geschäftsprozessen machen. Von manuellen Abläufen zu intelligenten Prozessen: Was ab sofort möglich ist.
Ganz oben auf der Agenda der Verantwortlichen finden sich seit vielen Jahren (auch schon während der SAP-AppGyver-Zeit) integrierte Systemlandschaften, eine visuelle Prozessoptimierung, UI, Workflows und Daten in einer Plattform sowie eine sichere und steuerbare KI-Nutzung – und exakt das erfüllt die AI-Agentic-Plattform nun: Systeme und Datenquellen werden verbunden, Prozesse automatisiert gesteuert, Benutzeroberflächen direkt bereit gestellt – und KI-Services wie unter anderem LLMs integriert. Das heißt: KI wird nicht isoliert genutzt, sondern endlich prozessintegriert und steuerbar gemacht.
Typische erste Einsatzbereiche finden sich vor allem in der Dokumentenverarbeitung, bei der KI Daten aus E-Mails, PDFs und Formularen extrahiert, sowie in der Prozessautomatisierung, die eine End-to-End-Automatisierung über Systemgrenzen hinweg ermöglicht. Hinzu kommen Assistenzsysteme in Form von AI-Copiloten für Mitarbeitende und die intelligente Datennutzung, bei der unstrukturierte Daten für operative Prozesse nutzbar gemacht werden.
Der Wegfall von SAP Build Apps ist weder ein Rückschritt noch ein großer Verlust, sondern ein dringend benötigter Wendepunkt: weg von isolierten Low-Code-Tools hin zu intelligenten, kontextgetriebenen Plattformen. Genau hier setzt Simplifier an – mit einer neuen Generation von Low-Code, die durch Agentic AI nicht nur Anwendungen erstellt, sondern Prozesse aktiv mitdenkt, Entscheidungen unterstützt und sich dynamisch an Geschäftsanforderungen anpasst. Für Unternehmen bedeutet das: weniger manuelle Entwicklung, mehr echte Automatisierung und ein deutlich schnellerer Weg von der Idee zur produktiven Lösung. Wer Low-Code bisher als Effizienzwerkzeug verstanden hat, sollte jetzt umdenken – hin zu einer strategischen Plattform für intelligente, adaptive Geschäftsprozesse.
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