Meilenstein: Neue EPOS-Version 26.1


Die Neuheiten und Weiterentwicklungen betreffen sowohl die Apps, das Framework als auch den EPOS-Server. Speziell bei den Apps, mit denen sich eine Vielzahl von SAP-Basis-Aufgaben/-Tätigkeiten automatisieren lassen, gibt es eine große Neuerung: Sie lassen sich jetzt auch für den RISE-for-SAP-Einsatz nutzen, was einen Meilenstein in der EPOS-Entwicklung darstellt. So sind nun zwei Apps sozusagen „RISE for SAP ready“; weitere werden folgen. Schließlich hat es sich Empirius zum Ziel gesetzt, die SAP-Basis-Automatisierungs-Suite EPOS für alle angebotenen SAP-Betriebskonzepte verfügbar zu machen. Und zwar für On-Premises, für den hybriden Einsatz, für die Cloud-Nutzung und eben auch für RISE for SAP.
Mehr Sicherheit in und für die SAP-Basis
Zum einen weist jetzt die App Certificate Management für das Management von SAP- und Non-SAP-Zertifikaten das Label „RISE ready“ auf, zum anderen die ganz neue App namens SAP User Admin für das Management von Passwörtern von SAP-Usern und technischen Usern. Beide Apps lassen sich dem Thema „Sicherheit“ zuordnen. Sie gewährleisten den sicheren Systembetrieb. Aber auch die Sicherheit für SAP-Basis-Teams, auf der Grundlage von Softwaresystemen und hinterlegten Best-Practise-Prozessen, alle Daten und Statusinformationen einer SAP-Systemlandschaft für ihre Aufgaben nutzen zu können.

Die App Certificate Management zeigt im Überblick (Dashboard) und im Detail alle SAP- und Non-SAP-Zertifikate auf, die zum Zeitpunkt X getauscht werden müssen. Zudem werden User mittels eines Workflows durch den gesamten Prozess von Zertifikatsanforderung bis zu Implementierung und Löschung nicht mehr benötigter Zertifikate intelligent geführt. Neuerung in der Certificate Management App neben der „RISE Readiness“: der Austausch von Zertifikaten auf ABAP und Java-Systemen oder auch der Tausch von PSEs – selbst dann, wenn sie mit einem PIN geschützt sind. Es ist ferner möglich, einzelne Zertifikate oder mehrere Zertifikate automatisiert „in einem Rutsch“ zu ersetzen. Für periodische Jobs gibt es einen Scheduler.
Das Thema Zertifikate-Management rückt immer stärker in das Wirken von SAP-Basis-Teams, weil sich die Gültigkeitsdauer von Zertifikaten signifikant verkürzt. Gleichzeitig nimmt die Anzahl von zu tauschenden Zertifikaten zu und damit die Komplexität, die durch spezielle Software reduziert wird.
Neue SAP User Admin App: Von einer Stelle steuern
Weiteres Highlight: Wie bereits erwähnt, stellt Empirius mit dem Release 26.1 eine ganz neue App zur Verfügung, die sich dem Thema Identity Management/der Sicherheit zuordnen lässt. Sie ist von vornherein „RISE ready“ und trägt die Bezeichnung SAP User Admin App. Mit ihr können SAP-Basis-Teams zentral und per Mausklicks einzelne oder ganze System-Nutzergruppen sperren oder hinzufügen. Anstelle jeden User einzeln aufrufen zu müssen.
Oftmals wird Usern Systemzugang gewährt, obwohl diese nicht mehr im Unternehmen beschäftigt sind. Oder User, etwa Berater, brauchen erneut einen Systemzugang zum SAP-System. Auch kann mit der SAP User Admin App von einer zentralen Stelle aus die Gültigkeitsdauer von Passwörtern festgelegt werden.
Sowohl die Certificate Management App als auch die App SAP User Admin beinhalten Mechanismen, die automatisch die Verbindungen zu SAP-Systemen – On-Premise or Not-On-Premise – herstellen. Beide Apps nutzen dabei in aller Regel gültige und SAP-konforme RFC-Verbindungen.
Zudem werden zwei weitere EPOS-Apps Richtung „RISE Readiness“ weiterentwickelt. Erstens die App BlueCopy für automatisierte Systemkopien-Erstellungen und zweitens die App SAP Security Notes für das Handling und Management von SAP Security Notes. Notwendige ABAP-Entwicklungen (beispielsweise Zugriff auf SAP-Funktionsbausteine) bei BlueCopy wurden bereits umgesetzt.
Vorteilhafte Integration von Non-SAP-Services
Weiterentwicklungen respektive Optimierungen wurden in der EPOS-Version 26.1 auch beim EPOS-Framework umgesetzt. Sie erzeugen eine höhere Produktivität sowie gestiegene Einsatzvielfalt.
So besteht für SAP-Basis-Teams durch „Integration von Non-SAP-Services“ jetzt die Möglichkeit, zusätzlich SAP-nahe Non-SAP-Komponenten in EPOS einzubeziehen, abzubilden und handzuhaben. Dazu zählen etwa Web-Server, Content-Server oder auch Monitoring-Systeme. Mit dieser funktionalen Ergänzung führt Empirius übrigens erstmals sogenannte „Extension(s)“ ein.

Neu in 26.1 ist zudem ein Redesign des Hauptmenüs mit einer optimierten Anordnung der einzelnen Menüpunkte. Darüber hinaus kann die Konfiguration des EPOS-Servers nun über einen Config. Editor verwaltet werden.
Weitere Neuerungen der EPOS-Version 26.1 betreffen den EPOS-Server beziehungsweise die EPOS-Maintenance, beispielsweise: Zum einen wird aus Security-Gründen zur einzig erlaubten Nutzung „HTTPS only“ im EPOS WebGUI vorgeschrieben. Und: Open SSL, ebenfalls ein Sicherheits-Feature, ist nicht mehr Sache des Kunden, sondern Sache von Empirius. Der Lieferant kümmert sich fortan darum, was bedeutet, dass Empirius für die Installation von Open SSL zuständig ist.
Empirius auf dem DSAG-Jahreskongress, Ausstellerbereich: Stand E11, Halle 2.1
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