Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community

Klaus-Tschira-Medaille an Österreicherin verliehen

Die Klaus-Tschira-Stiftung und die Gesellschaft für Informatik haben die österreichische Informatikpionierin Christiane Floyd mit der Klaus-Tschira-Medaille ausgezeichnet.
E-3 Magazin
16. Dezember 2020
[shutterstock: 1142579969, AlexRoz]
avatar

Mit Christiane Floyd ehren die Gesellschaft für Informatik (GI) und die Klaus-
Tschira-Stiftung (KTS) eine beeindruckende Wissenschaftlerin und Informatikpionierin, die erste und bahnbrechende Impulse für ein vielfältiges Bild der Informatik gesetzt hat.

Die nach dem SAP-Mitgründer benannte Medaille wird alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit für ihre besonderen Verdienste um die Nutzung und Weiterentwicklung informatischer Methoden in unterschiedlichen Anwendungsgebieten verliehen.
Christiane Floyd studierte Mathematik und Philosophie an der TU Wien.

Nach ihrer Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Algebra arbeitete sie an der Entwicklung eines Algol-60-Compilers bei Siemens in München. Nach weiteren Stationen an der Stanford University und bei Softlab in München übernahm sie 1978 als erste Informatikprofessorin im deutschsprachigen Raum den Lehrstuhl für Softwaretechnik an der TU Berlin.

Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik (l.), und Christiane Floyd bei der Ver­leihung der Klaus-Tschira-Medaille.

1991 wechselte sie an die Universität Hamburg und blieb dort bis zu ihrer Emeritierung. Unter ihrer Leitung wurde die bislang ausschließlich auf technische und formale Aspekte fixierte Betrachtung der Softwareentwicklung auf soziotechnische Fragestellungen erweitert. Bekannt wurde sie dabei mit „STEPS – Softwaretechnik für evolutionäre, partizipative Systementwicklung“, mit der sie die Idee des agilen Arbeitens bereits frühzeitig erforschte. Gleichzeitig setzte sie sich für eine ethische und philosophische Betrachtung technischer Systeme ein und forderte von jeher eine möglichst menschengerechte Gestaltung informatischer Systeme.

1984 gründete Christiane Floyd zusammen mit anderen Informatikerinnen und Informatikern das „Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung“ (FIfF). Als eine der Gründungsvorsitzenden des FIfF forderte sie, dass sich ihre Zunft mit Ethik ebenso beschäftigen muss wie mit Mathematik. Fortwährend setzte sie sich gegen den Missbrauch von Technologien wie künstlicher Intelligenz ein und war auch damit ihrer Zeit voraus.

avatar
E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.


Schreibe einen Kommentar

Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum zweiten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren. Alle Informationen zum Event finden Sie hier:

SAP Competence Center Summit 2024

Veranstaltungsort

Eventraum, FourSide Hotel Salzburg,
Am Messezentrum 2,
A-5020 Salzburg

Veranstaltungsdatum

5. und 6. Juni 2024

Reguläres Ticket:

€ 590 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Eventraum, Hotel Hilton Heidelberg,
Kurfürstenanlage 1,
69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

28. und 29. Februar 2024

Tickets

Regular Ticket
EUR 590 exkl. USt
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2024, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.