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KI-Studie in Österreich: Jeder Vierte – KI ohne Wettbewerbsvorteile

Während 60 Prozent der österreichischen Führungskräfte in der Pilot- oder Experimentierphase mit einzelnen KI-Lösungen stecken, haben erst vier Prozent der befragten Unternehmen KI vollständig in ihre Kernprozesse integriert und zum strategischen Rückgrat ihrer Wertschöpfung gemacht.
E3-Magazin
21. Juli 2026
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Das volle Potenzial von KI wird in Österreich noch immer verkannt: Nur acht Prozent der in einer KI-Studie von TQS Research and Consulting im Auftrag des SAP-Consulting-Dienstleisters Tieto befragten Führungskräfte wollen sich derzeit zu KI-Vorreitern entwickeln. Zu den größten Hemmnissen der KI-Transformation zählen „rechtliche Aspekte, z. B. Datenschutz“ (50 Prozent) und „Datensicherheit/Cybersicherheit“ (46 Prozent). Das sind die wesentlichen Trends der neuen KI-Studie.

Befragt wurden 100 KI-Verantwortliche und Führungskräfte in österreichischen Unternehmen mit mehr als 250 Mitar­beitenden. Die große Mehrheit, nämlich 61 Prozent der Befragten, befürchtet „verpasste Chancen für Effizienzsteigerung, Innovation und Reduktion von Betriebskosten“, wenn sie beim Einsatz von KI nicht mithält.

Vergleich Österreich – Deutschland

Die neuen Studien­ergebnisse zeigen, dass es aktuell nur wenige KI-Vorreiter und viele Nachzügler gibt: Etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) der befragten Unternehmen in Österreich sieht die KI-Integration in Kernprozesse als „sehr weit fortgeschritten“ oder „weit fortgeschritten“ an. Zum Vergleich: In Deutschland geben dies mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Befragten an.

Insgesamt haben erst vier Prozent der österreichischen Unternehmen KI-­Anwendungen bereits vollständig in ihre Kernprozesse integriert. Nur acht Prozent der Befragten in Österreich wollen künst­liche Intelligenz in sämtliche Kernprozesse des Unternehmens einbinden. Demge­genüber stehen 60 Prozent der Befragten, die ihre KI-Integration als „wenig fortgeschritten“ einschätzen (das heißt, erste KI-Pilotprojekte werden getestet oder vereinzelt eingesetzt).

„Saubere Daten, integrierte Datenplattformen, eine klare Cloud-Strategie sowie Security und Compliance by Design sind ein Muss für eine erfolgreiche KI-Integration, da viele fortgeschrittene und agentische KI-Fähigkeiten nur in Cloud-­Umgebungen verfügbar sind“, erklärt Robert Kaup, Geschäftsführer von Tieto Österreich, die wichtigsten Voraussetzungen. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz hat in einigen Arbeitsbereichen bereits positive Ergebnisse generiert. Zu den Top-Anwendungen zählen laut der Studie „Wissensmanagement und interne Informationssuche“ (38 Prozent) sowie die „Steigerung der Effizienz“ (30 Prozent), wie zum Beispiel durch die automatische Auslesung von Rechnungen oder Bestellungen. Wenige Vorteile beim KI-Einsatz werden hingegen für die „datengetriebene Entscheidungsfindung (z. B. Marktanalysen, Risikomanagement, Predictive Analytics)“ erkannt: Nur elf Prozent der heimischen Befragten nannten diesen Bereich, während er in Deutschland für 44 Prozent der Befragten zu den Top-Anwendungen künstlicher Intelligenz zählt.

„Entscheidend ist jetzt, rasch vom Proof of Concept
zum Proof of Value zu kommen und KI überall dort
einzusetzen, wo sie einen messbaren Mehrwert und
einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung leistet.”

Andreas Wagner,
Geschäftsführer,
SAP Österreich

Positive Ergebnisse bleiben aus

Ebenso wenig wird KI für Innovations- und Geschäftsmodellentwicklung eingesetzt, nur jeder Zehnte (10 Prozent) sieht darin einen Nutzen. Überraschenderweise gibt zudem jede vierte Führungskraft (26 Prozent) in Österreich an, dass KI „in keinem Bereich“ positive Ergebnisse oder Wettbewerbsvorteile generiert hat. Zum Vergleich: In Deutschland sieht dies nur ein Prozent der Befragten so.

„Viele Unternehmen haben das volle Potenzial von KI als datengetriebener Motor der Innovation und Wettbewerbsfähigkeit noch nicht ausgeschöpft. Entscheidend ist jetzt, rasch vom ‚Proof of Concept‘ zum ‚Proof of Value‘ zu kommen und KI überall dort einzusetzen, wo sie einen messbaren Mehrwert und einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung leistet“, betont Andreas Wagner, Geschäftsführer von SAP Österreich. „Und als nächstes Level müssen wir Unternehmen fit für die beginnende Revolution der KI-Agenten machen, die ganze Prozessketten autonom ausführen.“ (Quelle: Tieto)

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Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

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Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
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EUR 590 exkl. USt
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EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.