KI: Bedarf an externer Unterstützung steigt


Die Ergebnisse der BARC-Studie „The Data and Analytics Service Provider Survey 26“ zeichnen ein klares Bild: Viele Unternehmen modernisieren aktuell ihre Datengrundlage und setzen bei Softwareauswahl, –implementierung und strategischer Beratung weiterhin stark auf externe Partner. Gleichzeitig ist die Zufriedenheit mit dem Dienstleistungsmarkt hoch. BARC schafft mit der Studie Transparenz in einem fragmentierten Markt mit über 500 Service-Partnern im deutschsprachigen Raum.
„Der Megatrend Künstliche Intelligenz hat Data and Analytics weit nach oben auf der Prioritätenliste verschoben und der Bedarf nach externer Unterstützung steigt deutlich“, kommentiert Larissa Baier, BARC Senior Analystin.
Das sind die zentrale Ergebnisse der Studie: 70 Prozent der Befragten erwarten, dass sich der Bedarf ihres Unternehmens an externer Unterstützung durch KI erhöht. Davon sehen 23 Prozent eine starke Zunahme. Die Zufriedenheit mit den Dienstleistungen ist hoch: Fast drei Viertel der befragten Unternehmen würden ihren Dienstleister „auf jeden Fall“ weiterempfehlen. Weniger als 5 Prozent bewerten die Zusammenarbeit kritisch. Viele Unternehmen setzen auf langfristige Partnerschaften: Mehr als die Hälfte der Befragten arbeitet länger als zwei Jahre mit einem Dienstleister zusammen. Bei der Auswahl eines Service-Partners bleibt Technologie-Know-how das wichtigste Kriterium, gefolgt von fachlichem Know-how.

“Der Megatrend künstliche Intelligenz hat Data and Analytics weit nach oben auf der Prioritätenliste verschoben.”
Larissa Baier,
Senior Analystin,
BARC
Die Technologische und fachliche Kompetenz sind die wichtigste Auswahlkriterien. In der DACH-Region hängt die Auswahl eines Service-Partners eng mit dem jeweils genutzten Technologie-Anbieter zusammen. Entsprechend suchen Unternehmen vor allem Dienstleister mit tiefem Know-how im relevanten Ökosystem.

SAP profitiert von Ökosystem
Die Verteilung der Technologie-Partnerschaften ist stark auf wenige Anbieter-Ökosysteme konzentriert: Microsoft und SAP verfügen über die größten Partnerlandschaften. Dahinter folgen unter anderem IBM, Qlik und Tableau. Cloud-Plattformen wie Snowflake und Databricks sind ebenfalls fest etabliert und gewinnen weiter an Bedeutung. „Das spezifische Technologie-Know-how wird in der Partnerauswahl wesentlich stärker als beispielsweise Branchenwissen gewichtet. Unternehmen suchen in erster Linie Partner, die in der gewählten Technologieplattform tiefe Kenntnisse und die passenden Zertifizierungen haben“, so Stefan Sexl, Fellow, einer der Autoren der Studie. (Quelle: BARC)






