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Ihre BRIM-Strategie sollte kein Glücksspiel sein

Der Pot ist groß. Der Einsatz auch. Nicht nur das Kundenverhalten und die Anforderungen an individuelle Produkt- und Preismodelle, sondern auch gesetzliche Rahmenbedingungen machen ein Handeln unumgänglich.
Stella Schey, GTW
2. April 2020
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Die gesteigerte Nachfrage an gebündelten Mehrkomponentenverträgen führte mit IFRS 15 zu neuen Spielregeln der Erlösrealisierung. Mit SAP BRIM und dem von SAP zum Zweck der standardkonformen Umsatzlegung konzipierten Add-on RAR (Revenue Accounting and Reporting, mit S/4 Hana 1809 einschließlich des Add-ons für SAP Sales Integration ein integraler Bestandteil von S/4) ist dafür gesorgt, dass das Abrechnungsblatt ein gutes ist.

Mit BRIM ist die Möglichkeit gegeben, den gesamten Offer-to-Cash Geschäftsprozess aus einer Hand zu bewältigen. Angebote für physische Produkte wie auch Services können erstellt und in Convergent Invoicing für den Kunden basierend auf einem gültigen Vertrag zu einer Rechnung zusammengefasst werden.

Bei Kundenverträgen mit mehreren Komponenten gibt IFRS 15 ein neues Regelwerk vor: Die Höhe der realisierten Erlöse muss der Relation der Einzelveräußerungspreise (EVPs) der Einzelleistungen des Vertrages entsprechen.

Der Zeitpunkt der Erlösrealisation muss zugleich mit der Erfüllung der Leistungsverpflichtung erfolgen. Hier kommt RAR ins Spiel. Anhand von zwei Beispielen wird aufgedeckt, warum die Kombination aus SAP BRIM und RAR die optimale Starthand ist: Im ersten Fall wird eine Internetgrundgebühr von 40 Euro monatlich mit einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren angeboten.

Im Paket ist ein Laptop enthalten, der mit 1 Euro bepreist ist. Mittels BRIM werden die Positionen aus den Vorsystemen konvergent in Rechnung gestellt und die Rechnungsbeträge in das Nebenbuch-Vertragskontokorrent gebucht.

Über RAR werden die eigenständigen Leistungsverpflichtungen, also Laptop und Grundgebühr, des Kundenvertrages identifiziert. Der Transaktionspreis (1+40*24 = 961) wird in Relation zu den EVPs auf die einzelnen Leistungsverpflichtungen aufgeteilt und bei Erfüllen der jeweiligen Leistungsverpflichtung realisiert.

So wird bei Unterzeichnung des Vertrages und Übergabe des Laptops bereits der zu dem Transaktionspreis relationale EVP des Laptops als Erlös verzeichnet und nicht der bepreiste 1 Euro.

Als zweiten Fall werden zwei Services in einem Bundle angeboten. Gemeinsam mit einer Softwarelizenz um 150 Euro werden dreijähriger Support und Wartung um monatlich 75 Euro angeboten.

Auch in diesem Fall muss der Transaktionspreis relational zu den EVPs auf die Leistungsverpflichtungen aufgeteilt werden. Da hier keine physische Übergabe stattfindet, wird der Betrag der Softwarelizenz zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem der User Zugang zu der Software erhält.

Zusätzlich schreibt IFRS 15 die Bereitstellung von informativeren und relevanteren Angaben zur Erlösrealisierung vor. Seit dem Inkrafttreten mit 1. Januar 2018 kommt es zum Showdown für börsennotierte Unternehmen.

Mit den neuen Richtlinien zum Erlösreporting gibt es für Bluffs keine Chance. Bei all den offenliegenden Vorteilen gilt es zu beachten, dass der Einsatz von BRIM mit RAR nur durch eine fachgerechte Umsetzung zu einer Safe Bet wird.

Aufgrund der prinzipienbasierten und daher teilweise abstrakten Umsatzlegung nach IFRS 15 wird die Übertragung dieser Grundsätze auf spezifische Sachverhalte erschwert.

Auf Business-Seite müssen Entscheidungen getroffen werden, die grundlegenden Einfluss auf die Bilanzierungspraxis nehmen werden. Erfahrene Implementierungspartner unterstützen sowohl im konzeptionellen Design als auch in der technischen Umsetzung, um ein optimales Erlösmodell für individuelle Geschäftsfelder zu erreichen.

Einige werden zu den Gewinnern der digitalen Transformation zählen, einige zu den Verlierern. SAP BRIM bietet gemeinsam mit RAR den nötigen Startvorteil, damit es zum Schluss nicht heißt: „Rien ne va plus.“

https://e3mag.com/partners/gtw_gmbh/
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Stella Schey, GTW

Stella Schey, SAP BRIM & RAR Consultant bei GTW.


Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb. Zum zweiten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren. Mit Ausstellung, Fachvorträgen und viel Gesprächsbedarf erwarten wir wieder zahlreiche Bestandskunden, Partner und Experten in Salzburg. Das E3-Magazin ladet zum Lernen und Ideenaustausch am 5. und 6. Juni 2024 nach Salzburg ein.

Veranstaltungsort

Eventraum, FourSide Hotel Salzburg,
Am Messezentrum 2,
A-5020 Salzburg

Veranstaltungsdatum

5. und 6. Juni 2024

Tickets

Early-Bird-Ticket - Erhältlich bis 29.03.2024
EUR 440 exkl. USt
Regular Ticket
EUR 590 exkl. USt

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Veranstaltungsort

Eventraum, Hotel Hilton Heidelberg,
Kurfürstenanlage 1,
69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

28. und 29. Februar 2024

Tickets

Regular Ticket
EUR 590 exkl. USt
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2024, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.