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IDC-Studie: Fertigungsindustrie im Wandel

Die IDC Manufacturing Survey untersuchte, wie Fertigungsunternehmen aus der EMEA-Region mit den aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten umgehen. Die Fertigungsindustrie, insbesondere der Mittelstand, gilt als Rückgrat der Wirtschaft in der DACH-Region.
E3 Magazin
21. November 2023
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Dennoch sieht sich das produzierende Gewerbe, an der Schnittstelle von Tradition und Technologie, seit einigen Jahren mit sehr vielen Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert. In dieser IDC-Studie geht es daher um die Frage, wie die einzelnen Unternehmensbereiche wie HR, Finance und IT durch die unsicheren Zeiten navigieren können und welche Rolle die Technologie dabei spielt. Rohstoffknappheit, Kostendruck und Cyberkriminalität fordern die Firmen. Die Umfrage hat gezeigt, dass die Fertigungsindustrie aktuell mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist. Für 43 Prozent der Befragten steht die weltweite Verknappung von Komponenten und Rohstoffen an erster Stelle. Anhaltende Engpässe in der Lieferkette und steigender Wettbewerbsdruck führen zu einem erhöhten Bedarf an agiler Entscheidungsfindung, Resilienz und Flexibilität.

Insbesondere der Mangel an digitalen und IT-Kompetenzen sowie an operativen Fähigkeiten wird als hinderlich angesehen.

Alexandra Hartung,
Head of Medium Enterprise Germany,
Workday

Kompetenz und Talente

Die IDC-Studie unterstreicht, dass die Verfügbarkeit der richtigen Kompetenzen und Talente zur Bewältigung dieser Herausforderungen die Grundlage für eine erfolgreiche Umstrukturierung und ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum ist. Alexandra Hartung, Head of Medium Enterprise Germany bei Workday, erklärt: „Die Studie identifiziert zentrale Qualifikationslücken, die den Transformationsprozess bremsen könnten. Insbesondere der Mangel an digitalen und IT-Kompetenzen sowie an operativen Fähigkeiten wird als hinderlich angesehen. Dies führt zu Verzögerungen bei der digitalen Transformation, begrenzter Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und höheren Ausschussraten in der Produktion. Eine erfolgreiche Transformation gelingt durch die Gewinnung von Fähigkeiten und Talenten, Verbesserung der Mitarbeitererfahrung und Erhöhung der operativen Widerstandsfähigkeit.“

52 Prozent der Befragten betonen die Notwendigkeit der Kompetenzentwicklung. Dazu gehören die kontinuierliche Weiterqualifizierung und Umschulung der Mitarbeiter, um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Darüber hinaus gaben 46 Prozent der Befragten an, dass in die Mitarbeitergewinnung investiert werden muss. Die IDC-Studie betont auch die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Personalchefs (CHROs), IT-Leitern (CIOs) und Betriebsleitern (COOs), um die richtigen Daten zu sammeln und handlungsorientierte Erkenntnisse zu gewinnen.

Wachstum und Ordnung

Nur durch eine gemeinsame Anstrengung können die Grundlagen für Unternehmenswachstum und Geschäftsneuordnung geschaffen werden. Die Freudenberg Group, ein globaler Industriekonzern mit vielfältigen Geschäftsfeldern – von der Öl- und Brennstoffzellentechnologie über Haushaltswaren und Reinigungsprodukte bis hin zu Automobilteilen, Textilien, Baustoffen und Telekommunikation –, beschäftigt mehr als 50.000 Mitarbeiter in 60 Ländern.

Sarah O’Hare, Global Head of HR bei der Freudenberg Group, erzählt: „Eine Modernisierung des komplexen und fragmentierten HR-Systems war dringend notwendig. Durchgängig optimierte HR-Prozesse und eine einzige gültige Wahrheit für Stammdaten an einem zentralen Ort waren für uns eine echte transformative Lösung. Besonders begeistert hat uns die hervorragende Funktionalität der mobilen Nutzung, die wir implementiert haben. Insgesamt war es ein großer Erfolg auf ganzer Linie, vor allem in puncto Effizienzsteigerung: Was früher Wochen oder Monate gedauert und unsere 800 HR-Experten viel Mühe gekostet hat, geht mit Workday buchstäblich in 30 Sekunden – manchmal sogar in nur fünf.“

Und Sarah O’Hare ergänzt: „Im Mittelpunkt der HR-Vision der Freudenberg Group steht die optimale Unterstützung des positiven Beitrags, den die Mitarbeitenden zum Unternehmen leisten. Wir wollen vor allem zwei Dinge erreichen: Zum einen wird den Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben, ihre eigene Karriere voranzutreiben. Zum anderen soll das System HR-Partnern und unseren Führungskräften helfen, ihre Netzwerke und Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern. Und genau das leistet Workday für uns.“

Alexandra Hartung von Workday fasst die IDC-Studienergebnisse zusammen: „Investitionen in die Mitarbeitererfahrung sind essenziell, um den Fertigungssektor auf nachhaltiges Wachstum auszurichten. Nur durch Fachkompetenzen und progressive Personalstrategien können die produzierenden Unternehmen den Herausforderungen erfolgreich begegnen.“

idc.com

workday.com

 

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