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Freigabeprozess per Power App: Das Beste aus SAP und Microsoft 365

Jährlich Tausende Freigaben, heterogene Abläufe in zehn Ländern und steigende Compliance-Anforderungen: Roto DST musste einen kritischen Prozess vereinheitlichen – und zugleich SAP als Datenbasis nahtlos mit der Microsoft-365-Welt für die Anwender verbinden.
E3-Magazin
18. Mai 2026
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Rund 2000 individuelle Auftrags- und Kreditlimitfreigaben sind jedes Jahr bei Roto Frank Dachsystem-Technologie (Roto DST) ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. 

Durch die individuelle Anpassung von Auftrags- und Kreditlimits kann Roto DST seine Kunden auch bei rasantem Wachstum, in Großprojekten oder während saisonaler Spitzen effizient unterstützen und dabei gleichzeitig eigene Risiken minimieren. Allerdings unterliegt dieser wichtige Prozess mit Blick auf Transparenz und Compliance im Rahmen des Internen Kontrollsystems (IKS) besonderen Auflagen. Bislang wurde der Prozess in den zehn internationalen Gesellschaften der Division DST heterogen gehandhabt. 

Durch eine Entflechtung der IT auf Konzernebene fiel zudem eine bisher genutzte Lösung weg. All das machte eine Veränderung des Ablaufs notwendig. Vor diesem Hintergrund entschied sich Roto DST dazu, den Prozess divisionsweit zu vereinheitlichen und vollständig mit einem digitalen Freigabeprozess zu unterstützen. Eine Umsetzung in SAP ergab technisch und wirtschaftlich keinen Sinn, da mit dem anstehenden Wechsel von SAP ECC nach S/4 Hana die notwendige Investition verloren gewesen wäre. Gleichzeitig ist SAP die Quelle für alle relevanten Daten und Zielsystem für das Ergebnis.

Model-driven Power App

Da auch andere Freigabeprozesse bei Roto DST in Microsoft 365 abgebildet sind, entschied sich das Unternehmen dafür, den Prozess für Auftrags- und Kreditlimitfreigaben als Model-driven Power App mit Anbindung an Microsoft Teams zu realisieren. Für eine zeitnahe und kosteneffiziente Umsetzung wandte sich Roto DST an das Power-Platform-Team bei Net at Work.

Zu Beginn des Projektes wurden die Anforderungen an einen neuen, einheitlichen Prozess zur Auftrags- und Kredit-limitfreigabe über alle zehn Landesgesellschaften hinweg formuliert. 

Klar war dabei, dass der Freigabeprozess aus dem SAP getriggert werden würde, die User intuitiv und auch via mobile Geräte eingebunden werden sollten und das Ergebnis ins SAP zurückfließen muss. Der gesamte Prozess sollte dabei IKS-konform – beispielsweise mit Wahrung des Vier-Augen-Prinzips – umgesetzt und lückenlos als PDF im SAP-Archiv dokumentiert werden.

„Uns hat der Pragmatismus der Kollegen von Net at Work sehr gut gefallen. Durch das iterative Vorgehen und die schnell greifbaren Ergebnisse der Low-Code-Entwicklung konnten wir die fachlichen Anforderungen effizient umsetzen. Dabei stand der Nutzen für uns stets im Fokus“, so Marco Schneider, Leiter Finanzbuchhaltung bei Roto Frank Dachsystem-Technologie. Die neue Po-wer App – von Net at Work als Model-driven-App entwickelt – wird unter Verwendung des Schnittstellen-Tools MuleSoft aus dem SAP mit allen notwendigen Daten versorgt. 

Eigenständig oder integriert

Sie ordnet datengetrieben die einzelnen Freigaben den jeweils richtigen Entscheidern zu, berücksichtigt dabei diverse Schwellenwerte für unterschiedliche Regeln und Eskalationsebenen und kann verschiedene Sprachen und Währungen verarbeiten. 

Besonders wurde auf die Usability für die Anwender geachtet. Die App kann sowohl eigenständig als auch integriert in die gewohnte Teams-Umgebung genutzt werden. Sie folgt den bekannten Bedienmustern etablierter Anwendungen und erfordert keinen großen Trainingsaufwand. Sie erinnert die Entscheider per E-Mail an ausstehende Aufgaben und sorgt für Transparenz, Effizienz und Schnelligkeit.

„Für die divisionsweite Harmonisierung dieses Prozesses wollten wir keine unnötigen Hürden aufbauen. Deshalb war es uns wichtig, unseren Usern keine weitere Workflow-Lösung zuzumuten, sondern sie dort abzuholen, wo sie sich sowieso aufhalten. Da ist Microsoft 365 und insbesondere Teams eine sehr gute Wahl – auch, weil der mobile Zugriff einfach möglich ist“, sagt Marco Schneider, Leiter Finanzbuchhaltung bei Roto Frank Dachsystem-Technologie.

Herausforderungen und Highlights

Herausforderungen

  • Umsetzung eines neuen Workflows mit umfangreichen Auftrags- und Finanzdaten außerhalb von SAP unter Zeitdruck
  • Vereinheitlichung des Prozesses über die Division und zehn Ländergesellschaften hinweg
  • Intuitiver Freigabeprozess in gewohnter Umgebung gewünscht, auch mobil einfach nutzbar
  • IKS-konforme Umsetzung mit Blick auf Risikomanagement, Prozesstreue und Compliance

Highlights

  • Gewohnte Arbeitsumgebung erhöht Akzeptanz für neuen, divisionsweit einheitlichen Prozess
  • Schnelle Umsetzung als Model-driven Power App, integriert in MS Teams mit SAP-Anbindung via MuleSoft
  • Stärken von SAP und Microsoft 365 innovativ kombiniert 
  • Einstieg M365-basierte Plattformstrategie für individuelle Anwendungen
  • Managed Service von Net at Work für Wartung und Pflege der App entlastet interne IT

Einstieg in M365-Plattformstrategie

Ein wesentlicher Leitgedanke in der IT bei Roto DST ist die Reduktion von Komplexität durch die Konzentration auf wenige Plattformen und schlanke Prozesse. So prüft das Unternehmen zunächst immer, ob neu auftretender Bedarf mit den bereits vorhandenen Standardsoftwarelösungen zu decken ist. Ist eine Lösung zu teuer, nicht passend oder nur mit umfassenden Änderungen nutzbar, entscheidet sich das Unternehmen für eine Individualentwicklung.

Neben SAP gehörte Microsoft 365 bereits zu den breit genutzten Plattformen bei Roto DST. Individualsoftware, die wie die neue Power App zur Auftrags- und -Kreditfreigabe auf der M365-Plattform aufsetzt, fügt sich daher nahtlos in die -Gesamt-IT-Architektur des Unternehmens ein. So entstehen aus IT-Sicht Synergien im Bereich des Betriebs, in der Entwicklung und beim Aufbau des notwendigen Know-hows. 

„Microsoft 365 und die Power Platform bieten uns ein erhebliches Potenzial, unseren Modern Workplace mit individuellen Anwendungen anreichern und damit schnell und flexibel auf neue Anforderungen der Fachseiten reagieren zu können. Das Zusammenspiel mit SAP als zentrale Plattform verlief reibungslos“, so Robin -Imhof, SAP-Consultant bei Roto Frank Dachsystem-Technologie.

Hyper-Care-Ansatz

Zum Erfolg des Projektes trugen zwei Angebote von Net at Work besonders bei. Zum einen wurde für die kritische Phase der Inbetriebnahme ein sogenannter Hyper-Care-Ansatz umgesetzt. Dabei standen die Experten von Net at Work dem Kunden kontinuierlich mit Rat und Tat zur Seite, um potenziell auftretende Schwierigkeiten kurzfristig beheben zu können. 

Weiterhin wurde zwischen den beiden Unternehmen eine Managed-Service–Vereinbarung geschlossen. Das Team
von Net at Work übernimmt damit die weitere Pflege und Wartung der Anwendung und entlastet so die interne IT des Kunden.

„Die Zusammenarbeit mit Net at Work hat Spaß gemacht und war von Professionalität und schneller Reaktion geprägt. Die Aufwandsschätzung war sehr gut und auch auf unsere Änderungswünsche wurde flexibel reagiert“, so Robin Imhof, SAP-Consultant bei Roto Frank Dachsystem-Technologie. 

Das Projekt wurde innerhalb nur weniger Monate von der Idee bis zum inter-nationalen Roll-out in zahlreichen europäischen Ländern sehr erfolgreich um-gesetzt. Heute führt Roto DST mit der neuen Lösung rund 2000 Auftrags- und Kreditlimitfreigaben pro Jahr nach klaren Vorgaben, vollständig dokumentiert und jederzeit transparent und effizient durch. Auch in Zeiten des Wandels ließ sich so mithilfe einer individuellen Power App ein wichtiger Prozess europaweit harmonisieren. 

Modern Workplace

Das Beispiel zeigt, dass mit Power Apps und Microsoft 365 als etablierter Plattform auch individuelle, systemübergreifende Anforderungen im Modern Workplace effizient und benutzerfreundlich umgesetzt werden können. Die Integra-tion von Drittsystemen wie SAP in die -gewohnte Arbeitsumgebung des Modern Workplace bringt neue Prozesse und Anwendungen dorthin, wo die User sich wohlfühlen. (Quelle: Net at Work)

Roto DST

Roto Frank Dachsystem-Technologie ist ein eigenständiger Geschäftsbereich unter dem Dach der Roto Frank Holding. Stammsitz des Unternehmens ist Bad Mergentheim im Nordosten Baden-Württembergs. Dort sind über 700 Mitarbeiter beschäftigt. Europaweit arbeiten rund 1300 Menschen für das Unternehmen. Die Produkte werden ausschließlich über den Fachhandel vertrieben. In den drei Produktionsstätten in Europa entwickelt, konstruiert und produziert Roto innovative Premium-Produkte rund um die Themen Energieeffizienz und Wohnkomfort unter dem Dach. Roto verfügt über elf Vertriebsniederlassungen in Europa. Die osteuropäischen Märkte werden vom Standort im polnischen Lubartow beliefert, wo rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Über 90 Prozent der in Deutschland abgesetzten Produkte werden im Stammwerk in Bad Mergentheim hergestellt. (Quelle: Roto DST)

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.