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Ein gemeinsamer Nenner für strategische Entscheidungen

In Vorstandssitzungen wird oft mehr über die Verlässlichkeit und Qualität von Daten diskutiert, anstatt aus ihnen die richtigen Schlüsse für Managemententscheidungen zu ziehen. Mit Enterprise Performance Management können Unternehmen auf effektive Weise bereichsübergreifend planen, budgetieren und analysieren.
Christoph Friedl, Oracle
14. Mai 2020
[shutterstock.com: 1040599237, Elvira Koneva]
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Wenn Unternehmen wachsen, entwickeln ihre Fachabteilungen und Tochterorganisationen oft ein Eigenleben in puncto Softwareeinsatz. Das Ergebnis ist nicht selten ein Nebeneinander von ERP-, HCM-, SCM- und CX-Systemen verschiedener Hersteller. Dadurch entstehen unternehmensweit Datensilos, die sich schwer übergreifend organisieren und für einen konsolidierten Jahresabschluss sowie externes Reporting auf Konzernebene auswerten lassen.

Mit Lösungen für das Enterprise Performance Management (EPM) adressiert Oracle den Bedarf nach einer vereinheitlichenden Betrachtung. So gelingt es, eine Vogelperspektive auf alle operativen und transaktionalen Systeme einzunehmen und Daten zusammenzuführen.

EPM-Software ist heute branchenübergreifend ein wichtiges Werkzeug für die Administration von Unternehmen. Der Ansatz verbindet finanzielle und betriebliche Kennzahlen mit Daten und unterstützt damit Strategien, Pläne und deren Umsetzung. Das Management kann mithilfe von EPM-Software die finanziellen und betrieblichen Ergebnisse mit Prognosen und Zielen abgleichen, durch Analysen Trends erkennen und Ergebnisse prognostizieren, um die Performance insgesamt zu verbessern. Hauptnutzer sind der CFO und die Finanzabteilung.

Fokus auf Usability und Integration

Doch auch andere Abteilungen wie HR, Vertrieb, Marketing und IT verwenden EPM für die betriebliche Planung, Budgetierung und Berichterstellung. EPM- Geschäftsprozesse wie strategische Modellierung, Planung, Konsolidierung und Abschluss, Berichterstellung und Performance-Analyse liefern Unternehmen eine Basis, ihre Daten zu verstehen und für fundierte geschäftliche Entscheidungen zu nutzen. Mit der Oracle EPM Cloud ist eine native Cloud-basierte Systemlösung verfügbar, die Anwendern je nach Ausgangssituation und individuellem Bedarf verschiedene Vorteile bietet.

Die meisten Vorzüge der Lösung gegenüber einem lokalen Konzept resultieren aus der Schichtenarchitektur der Cloud: Sie ermöglicht eine einheitliche Datenbasis, eine gemanagte, erweiterbare Logik sowie ein einheitliches Frontend. Ergebnis sollen eine konsistente User Experience und ein hohes Maß an Usability sein.

Hinzu kommt die Möglichkeit, Oracle EPM Cloud gemeinsam mit SAP-Lösungen zu nutzen und dabei vom Know-how der Software-Hersteller bei der Automatisierung von Schnittstellen aus SAP BW zu profitieren. Oracle stellt für diesen Zweck eine breite Basis an gut funktionierenden ETL- und Integrationswerkzeugen bereit, die in der Lage sind, die vorherrschende ​Datenflut auch in heterogenen SAP Umgebungen mit unterschiedlichen Release- Ständen sowie voneinander abweichender Kontenrahmen und Datenstrukuren zu bändigen.

Workflows so gestalten, dass sie messbaren Nutzen bringen

Der Ansatz der Oracle EPM Cloud punktet in seinem Wettbewerbsumfeld mit einem hohen Funktionsumfang gerade im Hinblick auf das Thema Konsolidierung. Zu den Nutzern, die sich auch deshalb für die Lösung entschieden haben, gehört unter anderem der Sportartikel- und Modeanbieter Puma. Das Unternehmen vertieft seine Partnerschaft mit dem Softwareexperten und migriert seine lokalen Konsolidierungs- und Datenverwaltungsprozesse in die Oracle Cloud.

McDonalds Deutschland ist ebenfalls User der EPM-Lösung in der Cloud. McDonalds hat seine gesamte Unternehmensplanung in die Oracle Budgeting and Planning Cloud migriert, um ein Planungsinstrumentarium zu nutzen, das alle derzeit denkbaren Anforderungen erfüllt. So spart das Unternehmen Zeit und steigert die Effizienz sowie Transparenz beim Handling wichtiger Unternehmensdaten. Beispielsweise sanken die Deployment-Zeiten um bis zu 50 Prozent, und der Aufwand für die Überführung neu entwickelter Anwendungen aus einer Test- in eine Produktivumgebung um bis zu 80 Prozent.

Die Beispiele zufriedener Anwender und die beschleunigte Dynamik vieler Märkte zeigen, wie entscheidend es für Unternehmen ist, eine effiziente und schnelle Unternehmenssteuerung und Konsolidierung zu implementieren. Ist der erste Schritt einmal getan, sollte sich das Potenzial der EPM-Lösung vollständig entfalten, um vom zusätzlichen Mehrwert weiterer Module wie Analytics oder AI- Assistent zu profitieren.

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Kuratiert von Simone Sailer, E-3 Magazin

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Christoph Friedl, Oracle

Christoph Friedl ist Senior Director Sales ERP/EPM/SCM bei Oracle.


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