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Direkt am Schmerzpunkt

Ciber gab kürzlich die Erweiterung der Geschäftsführung um Michael Schmidt bekannt. Seit Juni 2013 repräsentiert Schmidt den Bereich Managed Services direkt im Vorstand von Ciber Deutschland. Im Gespräch mit dem E-3 Magazin schildert Schmidt seine neuen Aufgaben im Unternehmen, seine persönlichen Ziele und er gewährt außerdem einen Einblick in die Zukunft der Managed Services.
E-3 Magazin
4. Oktober 2013
Was bringt Demand-driven MRP?
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E-3: Herr Schmidt, welche Aufgaben und Verantwortungsbereiche sind mit Ihrer neuen Rolle als Vorstandsmitglied verbunden?

Michael Schmidt: Meine Hauptaufgaben werden der Ausbau der Managed Services sowie die Erweiterung und Stabilisierung der Project und Professional Services sein.

Dabei möchte ich einen noch stärkeren Fokus auf die Branchenexpertise legen und unsere Innovationsfähigkeit in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten stellen.

E-3: Welche Ziele verfolgt Ciber mit diesem Schritt?

Schmidt: Der Bereich Managed Services ist für uns ein sehr wichtiger Bereich und Deutschland stellt dabei einen bedeutenden Wachstumsmarkt dar.

Wir wollen diese Entwicklung nutzen, um den Umsatz langfristig zu verbessern und damit die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens noch weiter zu optimieren und den Unternehmenswert zu steigern.

E-3: Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer neuen Funktion? Worauf freuen Sie sich besonders?

Schmidt: In erster Linie will ich die Dienstleistungen von Ciber in der DACH-Region weiter ausbauen, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens stärken und zusätzliche Marktanteile gewinnen.

Besonders wichtig sind mir unsere Mitarbeiter, denn motivierte und zufriedene Mitarbeiter sind die Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Unternehmen, das Innovationen hervorbringt.

Ich freue mich darauf, dieses Potenzial voll auszuschöpfen und Ciber auch weiterhin als attraktiven Arbeitgeber nach vorne zu bringen.

E-3: Sie verantworteten zuletzt als Geschäftsführer bei Ciber Managed Services
den Auf- und Ausbau des Managed- Services-Geschäfts in Deutschland. Welche Rolle wird dieser Bereich zukünftig für das Unternehmen spielen?

Schmidt: Der Bereich ist das Kerngeschäft von Ciber und spielt natürlich auch weiterhin eine wichtige Rolle. Ich will deshalb die Integration der Organisation in internationale Prozesse noch stärker vorantreiben.

Beispielsweise gleichen wir im Moment unsere globalen Support-Prozesse mit einheitlichen Standards und Tools ab. Dadurch schaffen wir die Möglichkeit, nicht nur in separaten europäischen und amerikanischen Teams, sondern auch in globalen Near- und Offshore-Teams internationale Kunden zu betreuen.

E-3: Wo sehen Sie aktuelle Trends und Herausforderungen bei Managed Services?

Schmidt: Die IT wird immer komplexer und Unternehmen müssen sich deshalb entscheiden, welche ihre wirklich wichtigen Kernkompetenzen sind, die sie inhouse betreiben möchten, und wo sie sich von einem professionellen Partner unterstützen lassen sollten.

Dieser Partner sollte über das nötige Know-how verfügen, in neue Themen investieren können und in der Lage sein, über Skalierungseffekte die dynamischen Anforderungen des Business zu unterstützen.

Darüber hinaus wird die IT immer globaler. Es gibt kaum noch mittelständische Kunden, die nicht irgendeine IT-Aktivität international unterstützen müssen. Die eigenen Mitarbeiter können diese Aufgaben meist schon aus Kapazitätsgründen nicht leisten.

Hier bietet sich Ciber als international agierendes IT-Haus mit 7000 Mitarbeitern als möglicher Partner an.

Hinzu kommt, dass diverse Geschäftsanforderungen in immer kürzeren Zyklen an die IT herangetragen werden und die internen IT-Abteilungen oft an ihre Grenzen stoßen.

Deswegen ist ein IT-Partner, der die Skalierbarkeit und die Innovationskraft besitzt, für unsere Kunden so wichtig. Denn um im Markt gegen Mitbewerber bestehen zu können, müssen die Prozesse so effizient und schnell wie möglich umgesetzt werden.

E-3: Worin liegt Ihrer Meinung nach die größte Innovationskraft von Ciber?

Schmidt: Wir bieten Organisationen Lösungen, die genau an den Schmerzpunkten ihres Geschäfts ansetzen. Mit Ciber ProfitBoost-Sales ermöglichen wir beispielsweise die Analyse und Optimierung der Margen in Verkauf und Einkauf. Das unterstützt Unternehmen dabei, den Gewinn durch fundierte Preisstrategien zu optimieren – ohne die oft notwendigen, langwierigen und komplexen System- oder Prozessveränderungen im Unternehmen vornehmen zu müssen, die wieder neue Kosten verursachen würden.

Ein weiteres Beispiel sind unsere mobilen Lösungen auf Basis von Sybase, um den mobilen und globalen Zugriff auf Geschäftsinformationen aus dem SAP-System jederzeit zu ermöglichen.

Durch die Migration von Geschäftsprozessen auf mobile Geräte werden nicht nur Geschäftszyklen beschleunigt, die Produktivität gesteigert, Betriebskosten gesenkt, sondern gleichzeitig auch die Reichweite ihres Unternehmens erhöht.

E-3: Vielen Dank für das Gespräch.

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E-3 Magazin

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