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Two-Tier-ERP: Eine Entscheidung für Vereinfachung und Agilität

Für Fertigungsunternehmen ist SAP Cloud ERP (Public Cloud) eine attraktive Option. Mit dem Hauptgeschäft im Kernsystem und den leichter standardisierbaren Aktivitäten in SAP Cloud ERP schafft der Two-Tier-Ansatz langfristig Vorteile.
Christopher Boesner, Epi-Use
5. November 2026
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Die Diskussion um SAP Cloud ERP wird oft als Grundsatzfrage geführt: Passt der Standard zu unserem Geschäftsmodell? Dahinter steckt oftmals eine historisch gewachsene, heterogene Systemlandschaft mit meist hohem Abstimmungsaufwand. Die Geschäftsprozesse in den ausgelagerten Systemen sind jedoch weitestgehend gleich – ein guter Ausgangspunkt für ein globales, standardisiertes Template. Der Schnitt verläuft dabei nicht notwendigerweise nach Ländergrenzen, sondern nach Prozesstiefe.

Standardisierung trifft Skalierbarkeit

Two-Tier-ERP heißt: Die Systemlandschaft besteht aus Tier 1, welches das Kernsystem der Hauptgesellschaft mit allen zentralen Prozessen wie Einkauf, Entwicklung, Produktionsplanung, Fertigung und auch Finance hostet.

In Tier 2 werden Gesellschaften oder Gesellschaftsteile betrieben, deren Geschäftsabläufe einfacher zu standardisieren sind und sich daher für die Anwendung der Best Practices mit SAP Cloud ERP besonders eignen. Dies können beispielsweise Vertriebs- bzw. Servicegesellschaften oder auch Montagewerke sein. Das für diese Gesellschaften entwickelte Template lässt sich schnell auf lokale, rechtliche und geopolitische Anforderungen anpassen. Tier 2 bleibt dabei weitgehend frei von Custom Code und profitiert von regelmäßigen Updates. Die Integration einer neuen Gesellschaft wird so zum Template-Roll-out statt zum eigenen Projekt und nimmt Innovationen frühzeitig mit.

Nahtlose Integration durch SAP BTP

Die Verbindung von Tier 1 und Tier 2 wird über die Integration Suite der Business Technology Platform (SAP BTP) realisiert, die als zentrale Middleware agiert. Im Fall von SAP Cloud ERP erfolgt die Kommunikation über moderne Web-Schnittstellen. Bei ECC 6.0 läuft die Kommunikation über klassische IDocs. So können durch die zentrale Pflege und Verteilung der Stammdaten Redundanzen vermieden werden. Lokal bleiben nur ausgewählte Anteile wie die Dispositionsdaten.

Die Chancen durch Standardisierung entstehen an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen. Maßgeblich ist jedoch nicht die Technik, sondern die Vereinheitlichung von Prozessen, klare Rollen und Verantwortlichkeiten. Governance und Compliance rücken ins Zentrum: Eine Instanz entscheidet über Template-Änderungen und Sicherheitsstandards gelten einheitlich über Ländergrenzen hinweg. Zentrales Stammdatenmanagement sichert die Datenqualität. Trotz zentraler Steuerung bleibt lokale Flexibilität erhalten, die Nähe zum Kunden wird gestärkt.

Standardisierung für maximale Effizienz

Ein weiterer Effekt liegt in der Standardisierung selbst. Durch das Template arbeiten alle Gesellschaften nach demselben Konzept. Gleiche Prozesse, gleiche Rollen und gleiche Kennzahlen über alle Gesellschaften hinweg. Konkret bedeutet das: Der Einkauf bündelt Volumina über alle Werke und verbessert so die Konditionen. Die Montage bekommt einen werksübergreifenden Blick auf Bestände und Aufträge und lastet somit die Kapazitäten optimal aus. Der Versand profitiert von zentral gesteuerter Fakturierung bei voller Transparenz.

Dank der Best Practices von SAP ist der Weg zu SAP Cloud ERP heute leichter als je zuvor. Entscheidend für den Erfolg ist vor allem eines: gutes Change-Management! Die Aussicht auf schlankere Strukturen im Two-Tier-Ansatz macht Vereinfachung attraktiv. Kleinere Einheiten gewinnen so an Tempo. Wer die zuvor genannten Chancen nutzt, sichert sich Zukunftssicherheit, Skalierbarkeit und einen klaren Vorsprung in der digitalen Transformation.

Zum Partnereintrag:

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Christopher Boesner, Epi-Use

SAP CO Consultant


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Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

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Veranstaltungsort

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Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

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Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.