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Geschwindigkeitsproblem klassisches Patching

Mit KI lassen sich Schwachstellen in quelloffener Software schneller aufspüren. Für Unternehmen wird das zu einer Herausforderung, da sie kaum noch nachkommen, Abhängigkeiten und betroffene Komponenten zu identifizieren und abzudichten.
Matthias Czwikla, Red Hat
6. November 2026
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Open Source ist aus der Unternehmenswelt nicht mehr wegzudenken, immerhin 98 Prozent der kommerziellen Codebases enthalten inzwischen quelloffene Software. Letztlich kommt kaum noch eine moderne Anwendung ohne Open Source aus – denn warum sollten Unternehmen alles von Grund auf selbst entwickeln, wenn es doch zuverlässige Lösungen gibt, um die sich eine rege Community intensiv kümmert? Auch SAP lässt sich mithilfe von Open Source leicht erweitern – die Basis dafür stellt die SAP BTP bereit, bei der SAP seinerseits an vielen Stellen ebenfalls auf Open Source setzt.

Was bislang die Innovationsgeschwindigkeit von Unternehmen massiv erhöhte, wächst sich mittlerweile allerdings zu einer riesigen Security-Herausforderung aus, da fortschrittliche KI-Modelle unglaublich gut darin sind, Schwachstellen in Software zu finden. Mit der Preview-Version von Claude Mythos hatte Anthropic im Frühjahr beispielsweise mehr als 1000 Open-Source-Projekte untersucht, auf denen ein Großteil des Internets und viele Unternehmensinfrastrukturen basieren. Dabei wurden Tausende Schwachstellen entdeckt, denen Sicherheitsexperten anschließend den Schweregrad „hoch“ oder „kritisch“ attestierten.

Wettlauf Mensch gegen KI

Damit beginnt für Unternehmen ein Wettlauf, den sie allein fast nicht gewinnen können. Findet die KI nämlich mehr Schwachstellen, als Menschen je könnten, und das in immer kürzerer Zeit, brechen ihre etablierten Patching- und Update-Prozesse zusammen. Sie kommen schlicht nicht mehr nach zu evaluieren, in welchen Anwendungen verwundbare Komponenten stecken und welche Systeme betroffen sind, und es fehlt ihnen die Zeit, alle verfügbaren Patches und neuen Versionen gründlich zu testen, sie gegebenenfalls anzupassen und einzuspielen. Der Berg an Aktualisierungen wird größer und größer – ebenso wie das Risiko, dass Cyberkriminelle eine der nicht abgedichteten Schwachstellen ausnutzen.

Abhilfe schafft ebenfalls KI, die Code und Schwachstelleninformationen analysieren und geeignete Gegenmaßnahmen vorschlagen kann, um die Reaktionszeiten zu verkürzen. Genau hier setzen IBM und Red Hat mit Lightwell an – einer Initiative zur Sicherung komplexer Open-Source-Softwarelieferketten, die auf einer KI-gestützten Remediation Engine und der Expertise von mehr als 20.000 Technikern basiert. Im Rahmen von Lightwell werden Schwachstellen und Abhängigkeiten identifiziert, Sicherheitsaktualisierungen entwickelt und produktionsreife Updatepakete bereitgestellt. Disruptive Upgrades oder umfangreiche Änderungen an Produktivsystemen sind nicht notwendig, da die entwickelten Fixes und Patches dem „Upstream Always“-Modell folgend immer in frühere Versionen zurückportiert werden, sodass Unternehmen ihre bestehenden Softwareversionen weiternutzen können und nicht auf neue Major Releases umsteigen müssen.

Lightwell pflegt zum Start einen Katalog von über 6500 digital signierten und zertifizierten Komponenten, der stetig erweitert wird und neben dem Quellcode auch Compliance-Unterlagen wie SBOMs enthält. Zunächst nur für die Finanzbranche werden zudem auch gezielt individuelle Aktualisierungen für andere Komponenten entwickelt – weitere Branchen wie Healthcare, Telekommunikation und öffentliche Verwaltung sollen folgen. Letztlich verschärft KI nicht nur die Bedrohungslage, sondern hilft, Angriffsfläche zu verkleinern. Was bisher Hunderte oder Tausende manuelle Prüfungen, Anpassungen und Entscheidungen erforderte, kann großteils automatisch ablaufen. Damit nichts schiefgeht, müssen die Prozesse sorgfältig aufgesetzt werden. Und dank Lightwell muss das nicht jedes Unternehmen für sich tun, sondern kann sich Unterstützung von SAP-Partnern und ISVs holen, die sich Lightwell anschließen und die vom Unternehmen selbst beziehungsweise von Integratoren entwickelten Anwendungen auf Open-Source-Komponenten prüfen, Schwachstellen identifizieren und schließen.

Sicherheit ist und bleibt nun mal ebenso wie Open Source ein Teamsport, bei dem die Ergebnisse dann am besten sind, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten.

Zum Partnereintrag:

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Matthias Czwikla, Red Hat

Global SAP Partner Ecosystem Manager


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.