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Compliance im Prozess statt als zusätzliche Pflicht

Als zertifizierter SAP-Servicepartner unterstützt die dbh Logistics IT AG Unternehmen seit vielen Jahren bei der Digitalisierung von Zoll-, Außenhandels- und Compliance-Prozessen.
E3-Magazin
29. September 2026
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Mit dem dbh SAP Add-on zur Sanktionslistenprüfung wird Compliance nahtlos in bestehende SAP-Prozesse integriert – von Geschäftspartnern und Banken über Kontaktpersonen bis hin zu operativen Belegen und laufenden Transaktionen.

Compliance-Anforderungen nehmen weiter zu

Internationale Lieferketten werden komplexer, geopolitische Spannungen führen regelmäßig zu neuen Sanktionen, und Unternehmen müssen Geschäftsbeziehungen laufend gegen aktuelle Sanktionslisten prüfen. Die Verpflichtung betrifft dabei längst nicht mehr nur klassische Exportgeschäfte.

Auch Kunden, Lieferanten, Dienstleister, Finanzinstitute und weitere Beteiligte müssen dokumentiert und nachvollziehbar überprüft werden. Gleichzeitig erwarten Unternehmen automatisierte Prozesse, die das operative Geschäft nicht ausbremsen.

Genau hier zeigt sich: Compliance darf kein isolierter Zusatzprozess sein. Sie muss integraler Bestandteil der digitalen Wertschöpfungskette werden und direkt in den relevanten SAP-Prozessen verankert sein.

Geschäftspartnerprüfung direkt im SAP Business Partner

Der SAP Business Partner bildet in modernen SAP-Landschaften die zentrale Grundlage zahlreicher Geschäftsprozesse. Kunden, Lieferanten, Dienstleister, Kontaktpersonen und Banken werden hier zentral verwaltet und in Einkauf, Vertrieb, Logistik sowie Finanzwesen genutzt. Das dbh SLP Add-on erweitert diesen Stammdatenprozess um eine integrierte Sanktionslistenprüfung. Geschäftspartner werden automatisch gegen aktuelle Sanktionslisten geprüft – sowohl bei der Neuanlage als auch bei Änderungen bestehender Stammdaten.

Die Prüfung erfolgt ereignisbasiert: Wird ein Business Partner angelegt, gespeichert oder geändert, stellt SAP Event Mesh ein entsprechendes Ereignis bereit. Die dbh-Lösung verarbeitet dieses Event, liest die relevanten Daten über SAP-Standard-APIs aus und führt die Prüfung durch. Das Ergebnis wird unmittelbar an den Geschäftsprozess zurückgegeben.

Bei Treffern können automatisch definierte SAP-Sperren gesetzt werden. So lassen sich beispielsweise Sperrgründe auf Business-Partner-, Debitoren-, Kreditoren- oder Vertriebsbereichsebene hinterlegen. Verantwortliche Mitarbeiter können zusätzlich automatisiert per E-Mail informiert werden, um kritische Fälle zeitnah zu bewerten.

Durch die vollständige Dokumentation aller Prüfschritte, Entscheidungen und Freigaben entsteht ein revisionssicherer Compliance-Prozess mit hoher Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Banken und Kontaktpersonen nicht vergessen

In vielen Unternehmen liegt der Fokus der Sanktionslistenprüfung auf Kunden und Lieferanten. Risiken können jedoch ebenso von Banken, Zahlungsempfängern, Ansprechpartnern oder anderen Einzelpersonen ausgehen, die in Geschäftsprozesse eingebunden sind.

Besonders relevant ist deshalb die Einzeladressprüfung. Dabei werden nicht nur Organisationen, sondern auch natürliche Personen gegen aktuelle Sanktionslisten geprüft. Gerade bei Kontaktpersonen, Vertretungsberechtigten, Empfängern von Zahlungen oder Ansprechpartnern in internationalen Geschäftsbeziehungen kann dies entscheidend sein, um Compliance-Verstöße frühzeitig zu erkennen.

Durch die Integration in den SAP Business Partner lassen sich unterschiedliche Partnerrollen und Adressquellen zentral und einheitlich prüfen. Unternehmen erhalten damit einen durchgängigen Compliance-Prozess für Organisationen und Einzelpersonen gleichermaßen.

Das Ergebnis sind mehr Transparenz, eine konsistente Datenbasis sowie eine einheitliche Dokumentation aller Prüf- und Freigabeprozesse.

Wenn Compliance den Auftrag stoppt

Compliance-Risiken entstehen nicht nur bei der Anlage eines Geschäftspartners. Kritische Situationen können auch während laufender Geschäftsprozesse auftreten, beispielsweise wenn ein Geschäftspartner nachträglich auf einer Sanktionsliste erscheint oder neue regulatorische Vorgaben in Kraft treten.

Deshalb gewinnt die Prüfung von Belegdaten zunehmend an Bedeutung. Ob Kundenauftrag, Lieferung, Bestellung oder andere Geschäftsbelege: Die integrierte Sanktionslistenprüfung überwacht operative SAP-Prozesse automatisiert und erkennt kritische Sachverhalte frühzeitig.

Dabei werden relevante Belegdaten an die Prüfkomponente übergeben und gegen aktuelle Sanktionslisten validiert. Bei Treffern können definierte Folgeprozesse ausgelöst werden – von Warnhinweisen und Benachrichtigungen bis hin zur automatischen Sperrung von Vertriebs- oder Einkaufsprozessen. So lassen sich beispielsweise Vertriebsbelege blockieren oder Bestellungen bis zur abschließenden Compliance-Bewertung zurückhalten. Dadurch wird verhindert, dass Lieferungen ausgeführt oder Folgeprozesse gestartet werden, bevor eine rechtssichere Bewertung erfolgt ist.

Transparenz durch Monitoring und Dokumentation

Compliance endet nicht mit der eigentlichen Prüfung. Das dbh SLP Add-on stellt hierfür einen zentralen Monitor zur Verfügung, in dem offene Treffer, Sperrungen, Freigaben und manuelle Entscheidungen übersichtlich dargestellt werden.

Compliance-Verantwortliche erhalten einen transparenten Überblick über laufende Prüffälle und können Maßnahmen gezielt steuern. Sämtliche Aktivitäten werden revisionssicher dokumentiert und stehen für Audits sowie interne Kontrollprozesse zur Verfügung.

So entsteht eine belastbare Nachweiskette, die regulatorische Anforderungen ebenso erfüllt wie interne Governance-Vorgaben.

Keep the Core Clean mit SAP BTP

Wie bei den weiteren SAP-Lösungen von dbh steht auch bei der Sanktionslistenprüfung ein zukunftssicherer Architekturansatz im Fokus.

Durch die Nutzung von SAP Event Mesh, Standard-APIs und einer Side-by-Side-Erweiterung auf der SAP Business Technology Platform erfolgt die Integration ohne tiefgreifende Eingriffe in den SAP-Core. Erweiterungen bleiben upgradefähig, wartbar und skalierbar.

Unternehmen können so Innovationen umsetzen und gleichzeitig das Prinzip „Keep the Core Clean“ konsequent verfolgen.

Compliance als integraler Bestandteil der Wertschöpfung

Die Anforderungen an Sanktionslistenprüfungen werden weiter steigen. Unternehmen benötigen daher Lösungen, die gesetzliche Vorgaben erfüllen und sich gleichzeitig nahtlos in bestehende Geschäftsprozesse integrieren.

Mit der Verankerung von Compliance-Prüfungen direkt im Business Partner, in Stammdaten und operativen Belegen wird aus einer regulatorischen Pflicht ein automatisierter Unternehmensprozess. Geschäftspartner, Banken, Einzelpersonen, Aufträge, Lieferungen und Bestellungen werden in eine durchgängige Compliance-Strategie eingebunden.

Das Ergebnis: weniger manuelle Aufwände, höhere Transparenz, schnellere Reaktionszeiten und mehr Sicherheit im internationalen Geschäft. Gleichzeitig schaffen Unternehmen die Grundlage für eine zukunftsfähige Compliance-Architektur, die regulatorische Anforderungen und effiziente Geschäftsprozesse miteinander verbindet.

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.