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KI-Agenten in SAP, mit Risiko-Check

SAP treibt KI-Agenten und intelligente Automatisierung voran. Doch viele Unternehmen können die dafür erforderlichen System-Upgrades nicht kurzfristig umsetzen. Mit geeigneten Governance- und Sicherheitskonzepten lässt sich KI dennoch in bestehende SAP-Landschaften integrieren.
Eamonn O’Neill, Lemongrass
15. Juli 2026
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SAP gehört zu den Vorreitern bei der Entwicklung von KI-Lösungen für Unternehmen. Die Technologien sollen Geschäftsprozesse in unterschiedlichsten Bereichen beschleunigen, automatisieren und skalieren. Allerdings gibt es einen entscheidenden Haken: Die nativen KI-Werkzeuge von SAP stehen in vollem Umfang nur Unternehmen zur Verfügung, die die neuesten Versionen der Software einsetzen.

Die meisten Unternehmen tun das nicht – und das aus gutem Grund. SAP-Systeme sind oft über Jahrzehnte gewachsen und tief in die Geschäftsprozesse integriert. Entsprechend aufwendig ist es, sämtliche Umgebungen auf den aktuellen Stand zu bringen. Dennoch müssen Unternehmen, die ein Upgrade derzeit nicht in Betracht ziehen, nicht auf KI verzichten. Statt die nativen KI-Funktionen von SAP zu nutzen, können sie eigene KI-Agenten entwickeln und diese als Erweiterungen in ihre SAP-Landschaft integrieren.

KI-Agenten: Chancen und Risiken

Dieser Ansatz eröffnet neue Möglichkeiten, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Die größte Gefahr besteht darin, dass externe KI-Agenten zusätzliche technische Schulden verursachen und Governance-Risiken schaffen, die sich bei nativen SAP-Lösungen leichter vermeiden ließen. SAP verfolgt mit der Clean-Core-Strategie das Ziel, kundenspezifische Anpassungen möglichst vom Kern der Plattform fernzuhalten. Dadurch sollen Wartung, Innovation und spätere Upgrades vereinfacht werden. Unternehmen, die Drittanbieter-Agenten tief in ihre SAP-Systeme integrieren, laufen jedoch Gefahr, genau diesen Grundsatz zu unterlaufen.

Langfristig könnte dies dazu führen, dass künftige SAP-Upgrades noch komplexer werden als zuvor. Hinzu kommt das Risiko, dass Governance-, Compliance-, Sicherheits- und Datenschutzmechanismen von SAP nicht reibungslos mit externen Agenten zusammenspielen, weil deren Architektur und Funktionsweise nicht vollständig mit den SAP-Vorgaben übereinstimmen. Auf den ersten Blick scheint die Entscheidung daher schwierig: Sollen Unternehmen individuelle KI-Agenten einsetzen und die damit verbundenen Risiken akzeptieren? Oder sollten sie auf die Vorteile von KI in ihrem ERP-System verzichten, um technische Schulden und Governance-Probleme zu vermeiden?

KI nutzen unter Kontrolle

Tatsächlich handelt es sich um einen falschen Gegensatz. Unternehmen können individuelle KI-Agenten in SAP einsetzen, ohne Risiken und technische Schulden ausufern zu lassen.

Der Schlüssel liegt in sogenannten KI-Harnesses – also Leitplanken und Kontrollmechanismen, die den Einsatz von KI-Agenten innerhalb von SAP absichern. In der Praxis bedeutet das meist eine Kombination aus nativen SAP-Funktionen und zusätzlichen Steuerungswerkzeugen von Drittanbietern. So lassen sich beispielsweise Richtlinien innerhalb der SAP Business Technology Platform (BTP) nutzen, um den Datenzugriff von KI-Agenten gezielt einzuschränken. Gleichzeitig können Identitäts- und Zugriffsmanagement-Lösungen von Hyperscalern wie Microsoft Entra eingesetzt werden, um Agenten zu registrieren und zu authentifizieren.

Das Ergebnis ist eine Architektur, die Governance-Risiken wirksam reduziert, ohne neue technische Altlasten zu schaffen.

Der Weg in die Zukunft

Langfristig bleiben die Modernisierung der SAP-Landschaft und die Nutzung der nativen KI-Funktionen des Herstellers der sinnvollste Weg, um Geschäftsprozesse umfassend zu „agentifizieren“. Bis dieser Schritt für viele Unternehmen realistisch wird, bietet sich jedoch ein pragmatischer Ansatz an: der Einsatz individueller KI-Agenten in Kombination mit der SAP Business Technology Platform. So können Unternehmen schon heute von modernen KI-Funktionen profitieren, ohne dabei Sicherheit, Compliance und Governance aus den Augen zu verlieren. (Quelle: Lemongrass)

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Eamonn O’Neill, Lemongrass

Co-Founder und CTO


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
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Studierende*
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Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.