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Mehrfache Sicherheit: Zwar stehen Kosten immer im Fokus – aber nicht nur

Wenn es um SAP-Basis-Automatisierung geht, stehen zumeist Kosteneinsparungen im Mittelpunkt. Damit wird aber die Sache nicht angemessen bewertet. Der Sicherheitsaspekt oder die Resilienz ist ebenso bedeutsam. Und das sogar in zweifacher Hinsicht.
Hans Haselbeck, Empirius
14. Juli 2026
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In den letzten rund zehn Jahren hat speziell im SAP-Umfeld das Thema Security vehement an Bedeutung gewonnen. Erst im Frühjahr im Rahmen der DSAG-Technologietage standen drei „Schichten“ beim gewählten Schwerpunktmotto „Lights on Layers“ im Mittelpunkt.

Sicherheit zählte dazu (neben künstlicher Intelligenz und Daten beziehungsweise Datenmanagement). Auch spricht die hohe Anzahl der von SAP veröffentlichten Security Notes jeden Monat an „Patchdays“ eine deutliche Sprache und belegt den hohen Stellenwert in Sachen Sicherheit.

SAP-Security mit allen Mitteln

Gleichwohl: Das Thema Sicherheit ist im SAP-Umfeld äußerst facettenreich. Unterm Strich geht es für SAP-Anwenderunternehmen immer darum, mit allen verfügbaren Mitteln möglichen Sicherheitsrisiken entgegenzuwirken. Damit eben keine Systemausfälle oder gar Unterbrechungen der Business Continuity stattfinden. Wer will sich schon im Fall der Fälle den Schuh anziehen müssen, man habe nicht allgemeingültige Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Der Blick in Sachen Sicherheit soll sich hier und jetzt auf die SAP-Basis richten, besser gesagt darauf, wie die Nutzung von SAP-Basis-Automatisierung dazu beiträgt, die Security nachhaltig zu erhöhen.

Stets hohe Prozessqualität

Bekanntlich kümmert sich die SAP-Basis im Wesentlichen um alle SAP-Infrastrukturthemen. Wenn man so will, erbringen die SAP-Basis-Teams die Technical Services für eine SAP-Umgebung, damit die SAP-Anwendungen möglichst optimal laufen und Unternehmen von SAP profitieren. Allerdings ist es auch Fakt: Aufgaben und Tätigkeiten der SAP-Basis sind vielfältig und verändern sich auch kontinuierlich.

Zwar wird von SAP-Basis-Teams in immer stärkerem Maße auf SAP-Basis-Automatisierung und damit auf SAP-Basis-Automatisierungslösungen zurückgegriffen, doch längst nicht durchgehend oder flächendeckend.

Wird der Weg beschritten, indem man sich für SAP-Basis-Automatisierungslösungen votiert und nutzt, stehen oft Kosten-Nutzen-Aspekte im Vordergrund, was grundsätzlich zu begrüßen ist.

Schließlich macht es einen großen Unterschied, ob SAP-Basis-Aufgaben mit Nutzung von SAP-Basis-Automatisierungs-Software nur etwa zwei Tage oder gar eine Woche in Anspruch nehmen. Allerdings kommt oft der Aspekt der Sicherheit, und zwar Sicherheit beziehungsweise Resilienz für und in der SAP-Basis, zu kurz.

SAP-Basis-Automatisierungssysteme auf der Basis von Suiten beispielsweise geben die Sicherheit, dass im Reporting wirklich alle SAP-Systeme in ihrer Gesamtheit berücksichtigt werden, etwa wenn es darum geht, SAP-Systemkopien zu erstellen oder alle Zertifikate beim SAP Certificate Management zu berücksichtigen. Auch geben Funktionen für Checkläufe vor Produktivläufen die Sicherheit, dass mittels Vorabprüfung die Ergebnisse auch richtig beziehungsweise stimmig sind.

Basis: Best-Practice-Prozesse

Weiterhin durchlaufen die Prozesse bei einer SAP-Basis-Automatisierung stets in derselben hohen Qualität auf der Grundlage von Best-Practice-Prozessen, was der SAP-Basis zusätzliche Sicherheit bietet. Bei händischer/manueller oder halb automatischer Abarbeitung von Aufgaben oder Tätigkeiten ist diese Art von Resilienzfestigkeit nicht gegeben. Es wird durch Automatisierung schlichtweg ausgeschlossen, dass Teilaufgaben übersprungen oder vergessen werden. Immerhin sind beispielsweise bei der Erstellung einer SAP-Systemkopie weit über 50 Prozessschritte abzuarbeiten respektive zu durchlaufen. Neben dem zuvor skizzierten übergeordneten Sicherheitsaspekt für die SAP-Basis spielen natürlich auch die einzelnen verwendeten Lösungen (weithin Apps genannt) einer SAP-Basis-Software selbst eine wichtige Rolle. Beispiele sollen dies verdeutlichen:

Eine Reporting-App einer SAP-Basis-Automatisierungs-Suite listet den Status aller SAP-Systeme inklusive aller wichtigen SAP-Systemkomponenten auf und stellt den „Zustand“ mittels Ampeldarstellungen dar. Mögliche Probleme lassen sich proaktiv angehen, etwa das Aufzeigen von möglichen Datenbank-Time-outs oder eventuellen Speicherproblemen.

Eine App für Compliance lässt sich dazu nutzen, um sicherzustellen, dass Unternehmensvorgaben eingehalten werden; beispielsweise: Wurde auch zu einem festgelegten Zeitpunkt transaktionsgenau eine SAP-Systemkopie etwa für einen Wirtschaftsprüfer erstellt?

Zertifikatsmanagement

Immer bedeutsamer wird das Zertifikatsmanagement. Hierfür wird eine App für das SAP Certificate Management bereitgestellt. Hintergrund: In immer kürzeren Zeitabständen müssen Zertifikatserneuerungen durchgeführt werden. Erfolgt dies nicht, können Systeme mitunter nicht mehr genutzt werden.

Eine derartige Certificate-Management-App zeigt alle SAP-Zertifikate auf und überwacht diese, weiterhin gibt die App rechtzeitige Warnmeldungen für notwendige Erneuerungen, tauscht diese auch automatisiert aus und löscht zudem nicht mehr benötigte Zertifikate. Moderne Zertifikate-Apps managen auch Non-SAP-Zertifikate.

Längst gibt es auch SAP-Basis-Automatisierungs-Apps für das Handling oder das Management der eingangs erwähnten SAP Security Notes, kurz SEC Notes. Im Wesentlichen sind die SEC Notes mit gegebenenfalls Code-Korrekturen vom SAP Marketplace herunterzuladen. Sie müssen ferner nach Priorität beziehungsweise Wichtigkeit analysiert und verifiziert werden. Und es ist zu eruieren, welche Systeme von einer Code-Korrektur betroffen sind.

Obendrein ist abzuklären, welche Abhängigkeiten es möglicherweise mit anderen SEC Notes gibt oder ob eine SEC Note bereits eingespielt wurde. Eine SEC-Notes-App ist in der Lage, manuelle Tätigkeiten zu 100 Prozent zu automatisieren. Damit wird auch eine 100-prozentige Sicherheit einer individuellen SAP-Kundenlandschaft gewährleistet, mögliche wichtige SEC Notes zu übersehen oder nicht zu berücksichtigen.

Security von großer Relevanz

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Das Thema Security ist heute sowohl für SAP als auch für SAP-Anwender ein vorrangiges Thema, das sich allerdings vielschichtig respektive facettenreich darstellt. Längst ist es auch in der und für die SAP-Basis von großer Relevanz.

SAP-Basis-Automatisierung schafft nicht nur Kosten- und Zeitvorteile, sondern eliminiert auch Sicherheitsrisiken. Oder, andersherum: Sie liefert eine notwendige verbesserte Resilienz beim SAP-Systembetrieb.

Und das auf mehreren Ebenen: einerseits in der SAP-Basis durch eine stets gleichbleibend hohe Prozessqualität für die SAP-Basis-Teams; andererseits für die SAP-Basis durch ausgefeilte Security-gerechte Lösungen/Apps.

Ongoing-Entwicklung

Empirius ist seit über 20 Jahren im Bereich SAP-Basis-Automatisierung tätig. Entwickelt und bereitgestellt werden Automatisierungslösungen in Form von Apps für viele Aufgaben-/Tätigkeitsbereiche der SAP-Basis. Zusammengefasst sind diese in einer Suite namens Epos. Mittlerweile stellt Empirius über 25 Apps bereit. Für Wartungsaufgaben wie das automatisierte Updating von SAP-Datenbanken (alle Any DBs und SAP Hana), SAP-Kernel oder SAP OS, ebenso für das Security Management wie das Zertifikatsmanagement, SAP SEC Notes oder das Compliance Management. Die aktuelle Epos-Version trägt die Bezeichnung 25.7, wobei die Entwicklungen bei Empirius als Ongoing-Entwicklungsprozess verstanden werden.

Zum Partnereintrag:

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Hans Haselbeck, Empirius

Hans Haselbeck ist CEO bei Empirius.


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.