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Security muss im KI-Zeitalter neu gedacht werden

Auf den DSAG-Technologietagen wurde klar: IT-Sicherheit ist kein nachgelagerter Aspekt mehr. KI und steigende Vernetzung stellen SAP-Anwender vor neue Herausforderungen – sie müssen ihre Sicherheitsstrategien überdenken.
Peter Körner, Red Hat
26. Mai 2026
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Die zentrale Botschaft einer viel beachteten Keynote brachte es auf den Punkt: Die IT-Welt befindet sich in einem strukturellen Ungleichgewicht. Während auf der einen Seite eine milliardenschwere Angriffsindustrie agiert – mit Geschäftsmodellen wie „Attack as a Service“, „Hacking as a Service“ oder automatisierten Angriffswellen –, stehen auf der anderen Seite häufig fragmentierte, unterfinanzierte Verteidigungsstrukturen. Durch den KI-Einsatz hat sich die Gefahrenlage dramatisch erhöht – nicht nur durch KI-basierte Angriffe, sondern auch durch die KI-Nutzung. Beim Data Poisoning etwa verfälschen Angreifer das KI-Modell während der Trainingsphase und bauen versteckte Schwachstellen oder Hintertüren ein.

Adversarial Evasion zielt darauf ab, durch kaum wahrnehmbare Änderungen an den Eingaben eines Agenten seine Logik zu täuschen, sodass Daten falsch klassifiziert werden. Bei der Prompt- und Tool-Injection werden Agenten veranlasst, autorisierte Tools für nicht autorisierte, böswillige Aktionen zu nutzen.

Integrativer Ansatz gegen Bedrohungen

Diese Entwicklung hat unmittelbare Konsequenzen für Unternehmen. Cyberangriffe werden nicht nur häufiger, sondern auch präziser, skalierbarer und schwerer zu erkennen. Klassische Sicherheitsmechanismen stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Ein Grund dafür ist auch, dass IT-Sicherheit in vielen Projekten noch immer „angeflanscht“, also erst am Ende berücksichtigt wird. Dieses Vorgehen ist angesichts der aktuellen Bedrohungslage nicht mehr zielführend. Es braucht einen integrativen Ansatz, bei dem Sicherheit von Beginn an Bestandteil jeder Architektur- und Entwicklungsentscheidung ist. Das betrifft aber nicht nur die Softwareentwicklung, dort zum Beispiel kontrollierte Software-Supply-Chains, sondern vor allem auch den Bereich Operations. Gerade hier zeigt sich in der Praxis eine gefährliche Lücke: Während Prototypen und Proof-of-Concepts oft schnell umgesetzt werden, fehlt es im Übergang zur produktiven Nutzung an durchdachten Sicherheitskonzepten. Das gilt gerade auch im SAP-Umfeld. Traditionell galten viele SAP-Systeme als vergleichsweise abgeschottet – eine Art „sichere Burg“, die durch ihre Isolation geschützt war. Doch diese Zeiten sind vorbei. Mit Strategien wie Cloud-Transformation, hybriden Landschaften und Side-by-Side-Integrationen öffnen sich diese Systeme zunehmend nach außen. Schnittstellen zu Drittanwendungen, APIs und Cloud-Diensten schaffen neue Abhängigkeiten – und damit auch neue Angriffsvektoren.

Open Source im Security-Kontext

Vor diesem Hintergrund gewinnt der Einsatz von Open-Source-Technologien im Sicherheitskontext zunehmend an Bedeutung. Dabei beschränkt sich deren Nutzen nicht auf Entwicklungsumgebungen – auch im Betrieb existiert ein breites Spektrum etablierter Frameworks und Tools. Red Hat OpenShift bietet für die Bereiche Control und Protect sowie Detect and Respond mehr als 20 Frameworks, die den kompletten DevSecOps-Lifecycle abbilden. Darunter sind zum Beispiel Lösungen wie „Application Configuration Analysis“, „Risk Profiling“ oder „Runtime Behavioral Analysis“ und „Auto-Suggest Network Policies“. Sie belegen, wie moderne Sicherheitsmechanismen heute den laufenden Betrieb unterstützen können.

Die Diskussionen auf den Technologietagen zeigen klar: IT-Sicherheit ist kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor für die digitale Transformation. Unternehmen sind gefordert, ihre Strategien anzupassen – sowohl technologisch als auch organisatorisch. Dazu gehört auch, die Verantwortung nicht allein an einzelne Anbieter oder Produkte zu delegieren. Statt auf vermeintlich sichere „Blackbox“-Lösungen zu vertrauen, sollten Unternehmen stärker auf transparente, nachvollziehbare und integrierbare Sicherheitskonzepte setzen. Open Source kann dabei eine entscheidende Rolle spielen – und zwar als flexibler und leistungsfähiger Baustein innerhalb einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie.

Zum Partnereintrag:

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Peter Körner, Red Hat

Peter Körner ist Principal Business Development Manager Red Hat SAP Solutions bei Red Hat


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.