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Strategische Wege aus der Virtualisierungsfalle

Die Virtualisierung von SAP-Landschaften galt lange als Standard. Die jüngste Konsolidierung am Hypervisor-Markt ändert dies radikal. Infrastruktur ist nun wieder hochgradig strategisch für Kostenkontrolle, Flexibilität und digitale Souveränität.
Friedrich Krey, Suse
16. März 2026
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Wer heute über die Zukunft seiner SAP-Landschaft entscheidet, blickt nicht mehr nur auf Performance-Werte. Der „Elefant im Raum“ ist die drastische Veränderung der Lizenzmodelle
und Support-Strukturen etablierter Virtualisierungsanbieter.

SAP-Kunden stehen vor der Frage: Bleibe ich in einer potenziell teuren Abhängigkeit oder nutze ich den Moment für eine grundlegende Neuausrichtung?

Mit Open Source zur digitalen Souveränität

In dieser Gemengelage rückt die Linux-Plattform wieder in das Zentrum der strategischen Überlegungen. Suse, seit Jahrzehnten enger Partner der SAP, positioniert sich hier nicht nur als Betriebssystem-Lieferant, sondern als Enabler für eine unabhängige Virtualisierungsstrategie. Das Ziel: die Komplexität reduzieren, ohne die Supportfähigkeit zu gefährden.

Entscheidend für das Business-Level ist dabei die Erkenntnis, dass Virtualisierung heute kein „One Size Fits All“-Modell mehr ist. Suse adressiert dies durch zwei komplementäre Pfade, die unterschiedliche Reifegrade der IT-Transformation bedienen:

  • Der evolutionäre Weg – klassische SAP-Systeme auf KVM: Für Unternehmen, die ihre gewachsenen S/4-Hana- oder ERP-Landschaften stabil und kosteneffizient betreiben wollen, bietet der inte­grierte KVM-Hypervisor (Kernel-based Virtual Machine) im Suse Linux Enterprise Server for SAP Applications eine nahtlose Alternative. Der strategische Vorteil liegt in der offiziellen Absicherung: Durch SAP-Hinweise wie die SAP Notes 1056161 und 3430656 ist der Betrieb supportseitig und technisch vollumfänglich unterstützt.
    Es ist kein Experiment, sondern eine industrie­erprobte Evolution der bestehenden Plattform, die eine weitere Option für die SAP-Virtualisierung gibt und die Kontrolle zurück in die Hände der IT-Abteilung legt.

  • Der zukunftsorientierte Weg – SAP auf Kubernetes: Dort, wo die Reise Richtung Cloud-Native und Edge Computing geht – etwa bei der Implementierung der SAP Edge Integration Cell –, greifen klassische Hypervisoren zu kurz. Hier schlägt die Stunde der Suse-Virtualization-Plattform innerhalb von Suse Rancher for SAP Applications.
    Das Besondere: Der gesamte Stack basiert auf Suse Linux und ermöglicht den parallelen Betrieb klassischer virtueller Maschinen (Non-SAP und SAP-nah) sowie Cloud-nativer Anwendungen auf einer gemeinsamen Plattform. Durch die enge Integration von Compute, Storage und Netzwerk entsteht eine hyperkonvergente Architektur, die speziell für moderne, verteilte IT-Szenarien aus­gelegt ist.
    Insbesondere Suse Rancher for SAP Applications profitiert von Suse Virtualization und bildet eine optimale Grundlage für SAP-Edge-Deployment-­Szenarien, wie etwa die SAP Edge Integration Cell.

Fazit: Keine 1-zu-1-Migration

Der Wechsel einer Virtualisierungsplattform ist heute weit mehr als ein technisches Upgrade. Es ist eine Weichenstellung für die nächsten zehn Jahre. Die Erfahrung zeigt: Eine blinde 1-zu-1-Transition greift zu kurz.

Ein moderner Ansatz validiert zuerst die Business-Anforderungen – leitet daraus das Betriebskonzept ab und definiert, ob das SAP-System den Suse Hypervisor für SAP benötigt (KVM) oder die Suse Virtualization innerhalb des Suse Rancher for SAP Applications.

Suse besetzt hier eine Alleinstellung am Markt: Als derzeit einziger Anbieter liefert das Unternehmen ein vollständig Open-Source-basiertes Öko­system, das beide Welten abdeckt und SAP-zertifiziert anbietet. Für SAP-Entscheider bedeutet dies vor allem eines: echte Wahlfreiheit statt Vendor-Lock-in.

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Friedrich Krey, Suse

Friedrich Krey ist Director SAP market EMEA Central von SUSE.


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.