Wirtschaftlich stürmische Zeiten

Zwei Drittel der vom Marktforschungsinstitut Censuswide Befragten stimmen überein, dass die Kenntnis über den Cashflow in Echtzeit von entscheidender Bedeutung sein wird – aber nur zwei Prozent haben volles Vertrauen in die derzeit gegebene Visibilität.
Blackline
22. März 2023
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BlackLine-Studie: Transparenz über Finanzmittel erscheint überlebenswichtig

Eine von BlackLine bei Censuswide in Auftrag gegebene weltweite Umfrage unter C-Level-Führungskräften und Fachleuten aus dem Finanz- und Rechnungswesen (F&A) hat ergeben, dass die Befragten einen erheblichen Mangel an Vertrauen haben, wenn es um die Transparenz des Cashflows in ihrem Unternehmen geht. Gleichzeitig deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Überblick über den Cashflow und andere Finanzkennzahlen der Schlüssel dazu sein könnte, wie Unternehmen die wachsenden globalen Wirtschaftsunsicherheiten überstehen. 

Wirtschaftliche Unsicherheiten

Die Umfrage wurde unter 1483 Unternehmensleitern und F&A-Fachleuten in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Singapur und Australien durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen weltweit aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit mit einem wachsenden Druck und einer genaueren Prüfung der Unternehmensfinanzen rechnen. Gleichzeitig gaben mit 22 Prozent die meisten der weltweit befragten Führungskräfte und Finanzprofis an, dass es zwischen sieben Monaten und einem Jahr dauern wird, bis sie wieder Vertrauen in die Wirtschaft haben – in Deutschland sind mit 19 Prozent die meisten der Meinung, dass es mehr als ein und bis zu zwei Jahre dauern kann. Da die Unternehmen ihre finanzielle Widerstandsfähigkeit gegen die Marktinstabilität stärken wollen, hat die Optimierung des Betriebskapitals und der Prozesse höchste Priorität.

Angesichts der zunehmenden Rezessionsängste sind vier von zehn der global Befragten besorgt, dass steigende Zinssätze dazu führen werden, dass mehr Kunden zu spät zahlen. In Deutschland sind die Befürchtungen mit 47 Prozent sogar noch etwas höher. Ein ähnlicher Prozentsatz mit 42 Prozent (36 Prozent in Deutschland) befürchtet, dass Interessenten oder Kunden weniger Geld ausgeben können, was sich auf den Absatz beziehungsweise Umsatz auswirken könnte. Zudem befürchten 41 Prozent (35 Prozent in Deutschland), dass ihr Unternehmen mit höheren Kosten konfrontiert wird. „Wirtschaftliche Instabilität und Volatilität haben in den letzten Monaten zugenommen und die Unsicherheit in einem ohnehin schon schwierigen und unberechenbaren globalen Geschäftsumfeld noch verstärkt.

Blackline Studie

Wieder einmal steht das Finanz- und Rechnungswesen im Zentrum der Turbulenzen und die CFOs und ihre Teams spüren den Druck“, so Marc Huffman, CEO von BlackLine. „Es wird allgemein anerkannt, dass eine bessere Transparenz der Finanzdaten, Prozesse und des Betriebskapitals erforderlich ist, wenn Unternehmen dem Sturm trotzen wollen. Unternehmensleiter auf der ganzen Welt werden sich genau überlegen müssen, wie ihre Organisation darauf reagieren kann, um in den kommenden Monaten wettbewerbsfähig, agil und widerstandsfähig zu bleiben.“

Angesichts des schwer vorhersehbaren Drucks von außen wird die Echtzeittransparenz von Finanzdaten, Prozessen und Betriebskapital der Schlüssel zum Überleben sein. Laut Studie steigert dies den Druck auf die CFOs und ihre Mitarbeiter. Fast zwei Drittel (62 Prozent) im C-Level und im F&A gehen davon aus, dass die Finanzberichterstattung ihrer Unternehmen im nächsten Jahr stärker unter die Lupe genommen wird.

Als Reaktion auf den zunehmenden finanziellen Druck bedeuten die Antworten, dass die Unternehmen intern nach Möglichkeiten zur Optimierung des Betriebskapitals suchen. Sowohl in Deutschland als auch weltweit gaben 40 Prozent der Befragten an, dass sie Wege zur Optimierung des Betriebskapitals finden müssen, ohne sich extern Mittel zu beschaffen. Weltweit und in Deutschland wollen 56 Prozent im nächsten Jahr Automatisierungslösungen zur Optimierung und Steigerung des Betriebskapitals einführen oder erweitern.

Marc Huffman dazu: „Es besteht kein Zweifel, dass diejenigen, die robuste und umfassende Daten nutzen, um schnelle und intelligente Entscheidungen zu treffen, in einer besseren Position sein werden, um sich anzupassen. In diesem Umfeld ist es wahrscheinlich, dass den strategischen Erkenntnissen, die das Finanz- und Rechnungswesen dem Unternehmen bieten kann, mehr Bedeutung denn je beigemessen werden wird.“

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Der Steampunk und BTP Summit 2024 findet am Mittwoch und Donnerstag, 28. und 29. Februar 2024, im Hotel Hilton Heidelberg, Kurfürstenanlage 1, statt. Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Die Teilnahmegebühr für den zweitägigen Summit beträgt Euro 590 exkl. USt. Bis Donnerstag, 30. November 2023, gibt es einen Early-Bird-Tarif von Euro 440 exkl. USt. Die Gebühr beinhaltet den Besuch aller Vorträge, des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.
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