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Überschätzte Cyberabwehrkräfte: Trügerische Sicherheit im deutschen Mittelstand

Künstliche Intelligenz und digitale Technologien stehen 2026 ganz oben auf der Agenda deutscher Unternehmen. Mit dem technologischen Wandel wächst auch die Bedeutung von Cybersecurity. Gleichzeitig rücken Themen wie Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit stärker in den Fokus.
E3-Magazin
16. September 2026
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Benchmarks aus PwC-Analysen zeigen, dass die tatsächlichen Reifegrade des Schutzniveaus deutlich niedriger sind als die Selbsteinschätzungen der Unternehmen. Gleichzeitig werden die IT-Sicherheitsbudgets der aktuellen Bedrohungslage häufig nicht gerecht und reichen vielfach nicht aus, um den steigenden Anforderungen zu begegnen. Darüber hinaus richten Angreifer ihren Fokus zunehmend auf die Lieferkette, da Schwachstellen bei Dienstleistern und Partnern attraktive Angriffspunkte bieten.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz verändert die Bedrohungslandschaft grundlegend, indem sowohl Angreifer als auch Verteidiger neue Möglichkeiten erhalten. Zudem entwickeln sich externe Dienstleister zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Sicherheitsarchitekturen und übernehmen wichtige Aufgaben beim Schutz der IT-Infrastruktur.

Massive Zunahme von Datenlecks

Die Diskrepanz zwischen dem subjektiven Sicherheitsgefühl und dem niedrigeren, durch Reifegradanalysen belegten Schutzniveau ist vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohungslage besonders kritisch. So zeigt die kürzlich erschienene PwC-Studie „Threat Dynamics“, dass es eine massive Zunahme von Datenlecks und Ransomware-Aktivitäten in Deutschland gibt. Besonders anfällig sei danach der Mittelstand, weil sich viele Unternehmen noch in der Umstellung auf Zero-Trust-Architekturen befinden und Benutzerkonten ohne durchgängige Zugriffskontrollen über alle Netzwerkgrenzen hinweg eine entscheidende Schwachstelle bleiben.

„Als Motor der deutschen Wirtschaft ist der Mittelstand
leider ein hochlukratives Ziel für Angreifer.”

Uwe Rittmann,
Leiter Familienunternehmen und Mittelstand,
PwC Deutschland

Die Gefährdung des Mittelstandes bestätigt auch der BKA-Lagebericht 2025, wonach 90 Prozent digitaler Erpressungsopfer KMUs seien. „Als Motor der deutschen Wirtschaft ist der Mittelstand leider ein hochlukratives Ziel für Angreifer. Das Dilemma liegt darin, dass wir bei vielen Unternehmen deutliche Fortschritte im Bereich der Digitalisierung sehen – sich dadurch aber nicht nur das Innovationspotenzial, sondern auch die Angriffsfläche vergrößert“, so Uwe Rittmann, Leiter Familienunternehmen und Mittelstand bei PwC Deutschland.

Während die Mehrheit den eigenen Reifegrad als fortgeschritten einschätzt, zeichnen die zum Vergleich herangezogenen Benchmarks ein anderes Bild. Die Selbsteinschätzungen fallen durchgehend um ein bis zwei Reifegradstufen höher aus als die Benchmarks. Letztere basieren auf konkret durchgeführten Analysen, die unter anderem technische Inspektionen der IT-Infrastruktur, Reviews der vorhandenen Sicherheitsdokumentation und Interviews mit den verantwortlichen Fachbereichen umfassen.

Investitionsvolumina zu gering

„Die eigenen Fähigkeiten in der Cyberabwehr werden systematisch überschätzt. Das spiegelt sich auch in den teils unverhältnismäßig niedrigen Sicherheitsbudgets wider“, sagt PwC-IT-Sicherheitsexperte Nial Moore. Während für kleine Unternehmen mit weniger als 200 Mitarbeitenden ein jährliches Budget von 50.000 Euro noch angemessen sein kann, ließen sich damit in größeren Betrieben die Risiken nicht ausreichend adressieren. Trotzdem investieren auch viele deutlich größere Unternehmen weniger als 50.000 Euro in ihre IT-Sicherheit – nach Ansicht des Experten ein hohes Risiko: „Für ein professionelles Monitoring oder getestete Notfallprozesse reichen solche Budgets nicht aus. Hier wird am falschen Ende gespart, denn das Schadenspotenzial selbst vermeintlich kleiner Vorfälle übersteigt in der Regel die Investitionen für eine angemessene Absicherung bei Weitem.“ (Quelle: PwC)

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.