Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community

Studie von SAP Polen: KI in der Strategie verankert

Sieben von zehn polnischen Führungskräften geben in der neuesten Studie von SAP Polska „AI Readiness Index“ an, dass KI Teil der Strategie ihres Bereichs ist – aber nur 28 Prozent messen den Return on Investment.
E3-Magazin
29. Oktober 2026
avatar

In der Studie „Der Weg zum autonomen Unternehmen“ geben 70 Prozent der Führungskräfte an, dass KI in der Strategie ihres Verantwortungsbereichs verankert ist. Gleichzeitig misst weniger als ein Drittel von ihnen, in welchem Umfang KI-Tools im Team tatsächlich genutzt werden, und analysiert den Return on Investment. Dies zeigt, dass zwischen der strategischen Absichtserklärung und einer ausgereiften Nutzung von KI weiterhin eine deutliche Lücke besteht. Um diese zu schließen, reicht der bloße Zugang zu Technologie nicht aus.

KI auf strategischer Ebene präsent

Mit der zunehmenden Verbreitung erster KI-Anwendungen gewinnt die Frage an Bedeutung, ob KI tatsächlich die Arbeitsweise eines Unternehmens verändert. Die Ergebnisse der SAP-Polska-Studie zeigen, dass KI auf strategischer Ebene bereits deutlich präsent ist: Sieben von zehn befragten Führungskräften geben an, dass KI Bestandteil der Strategie ihres Bereichs ist. Oft gehen mit diesen Aussagen bereits konkrete Ergebnisse einher. Fast drei Viertel der Befragten kennen mindestens einen zentralen Prozess in ihrer Abteilung oder ihrem Team, dessen Effizienz durch den Einsatz von KI gesteigert wurde.

Die Einführung von KI verläuft jedoch nicht überall gleichmäßig. Während die Technologie in einigen der von SAP Polska untersuchten Unternehmen bereits Teil des Arbeitsalltags geworden ist und in konkreten Prozessen Ergebnisse liefert, gibt es gleichzeitig Anzeichen für eine punktuelle oder nicht nachhaltige Nutzung von KI. Die Führungskräfte beobachten darüber hinaus weitere Herausforderungen. 34 Prozent stellen einen Rückgang des anfänglichen Interesses an KI fest. 30 Prozent berichten von Fällen, in denen KI-Tools zwar formal vorhanden sind, aber nur sporadisch genutzt werden.

„Viele Unternehmen sind bereits in der Lage,
die direkten Auswirkungen des KI-Einsatzes zu erfassen,
etwa kürzere Prozesslaufzeiten oder eingesparte Arbeitszeit.”

Piotr Ferszka,
Vorstandsvorsitzender,
SAP Polska

Die bloße Bereitstellung von Tools bedeutet daher nicht automatisch, dass diese dauerhaft Bestandteil der Arbeitsweise eines Teams werden. Die Herausforderung besteht darin, von ersten Implementierungen und einzelnen Erfolgen zu einem Modell überzugehen, in dem KI regelmäßig eingesetzt und dauerhaft in Geschäftsprozesse integriert wird. Damit gewinnt die Fähigkeit von Unternehmen zunehmend an Bedeutung, KI nachhaltig in die tägliche Arbeit ihrer Teams einzubinden und mit den Geschäftsprozessen zu verknüpfen. Gerade der Grad dieser Integration entscheidet darüber, ob KI zu einer Quelle nachhaltigen Geschäftswerts wird.

Direkte operative Auswirkungen

Am häufigsten messen Unternehmen direkte operative Auswirkungen: 41 Prozent der Befragten messen die erzielte Zeitersparnis. 39 Prozent messen die Dauer von Prozessen. Nur 31 Prozent überwachen den tatsächlichen Nutzungsgrad von KI-Tools innerhalb ihres Teams.

Lediglich 28 Prozent der Führungskräfte analysieren den Return on Investment (ROI) ihrer KI-Investitionen. Piotr Ferszka, Vorstandsvorsitzender von SAP Polska, erklärt: „Viele Unternehmen sind bereits in der Lage, die direkten Auswirkungen des KI-Einsatzes zu erfassen, etwa kürzere Prozesslaufzeiten oder eingesparte Arbeitszeit. Deutlich schwieriger ist es jedoch, diese Vorteile in eine ganzheitliche Bewertung des Geschäftswerts zu übersetzen und zu überprüfen, ob KI tatsächlich zu einem dauerhaften Bestandteil der Arbeitsweise des Unternehmens wird. Genau dies unterscheidet die Experimentierphase von einer reiferen Nutzung der Technologie. Die bloße Verankerung von künstlicher Intelligenz in der Strategie oder die Bereitstellung immer weiterer Tools ist noch kein Beleg für die Reife einer Organisation. Entscheidend ist die Verbindung von KI mit den Geschäftsprozessen und Unternehmensdaten, sodass die Technologie die Arbeitsweise des Unternehmens tatsächlich unterstützen und messbare Ergebnisse liefern kann. Die nächste Entwicklungsstufe erfordert eine nachhaltige Adoption, die Integration von KI in zentrale Prozesse sowie eine systematische Messung der Geschäftsergebnisse.“

KI-Reife von Organisationen

Die Bedeutung der Ergebnismessung nimmt weiter zu, wenn Unternehmen von KI-Lösungen, die einzelne Aufgaben unterstützen, zu Systemen übergehen, die Teile von Geschäftsprozessen selbstständig ausführen können. Je größer der Umfang der Aufgaben ist, die KI-Agenten übertragen werden, desto wichtiger wird es, im Vorfeld zu definieren, welchen Geschäftswert das Unternehmen erwartet und wie dieser gemessen werden soll.

Die Skalierung von KI bedeutet schließlich nicht nur, die Technologie einer größeren Zahl von Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Mit zunehmender Reife verändert sich auch die Rolle, die KI innerhalb eines Unternehmens übernehmen kann. (Quelle: SAP)

Schreibe einen Kommentar

Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.