Sicher, stabil, souverän: Fundament der S/4-Transformation


Der Umstieg auf S/4 ist mittlerweile eine Notwendigkeit. Aktuelle Umfragen verdeutlichen den Zeitdruck: Während etwa 40 Prozent der Unternehmen den Wechsel bereits bis Ende 2025 abgeschlossen haben, streben weitere 28 Prozent eine Fertigstellung unmittelbar vor der Frist im Jahr 2027 an. Diese Modernisierung von Altsystemen wie ECC 6.0 hin zu agilen Plattformen steht jedoch vor Hürden wie hoher Komplexität bei der Bereitstellung, Sicherheitsfragen und Anforderungen an die Resilienz.
Um Hürden wie Komplexität und Resilienz zu meistern, bietet SAP „Rise with SAP“ an – wobei Suse die einzige unterstützte Linux- und HA-Lösung für die Private Edition bleibt. Suse reduziert die Komplexität mittels Ansible-Automatisierung für die gesamte SAP-Landschaft, was das Risiko menschlicher Fehler signifikant reduziert. Auch Hyperscaler nutzen Suse-Best-Practices in Tools wie AWS Launch Wizard, Azure SAP Deployment Automation Framework oder Google Cloud Guided Deployment Automation.
Das Streben nach Zero Downtime
In ERP-Umgebungen hat jede Minute Ausfallzeit direkte finanzielle Auswirkungen. Die HA-Lösungen von Suse zielen darauf ab, sowohl geplante als auch ungeplante Ausfälle zu minimieren:
Geplante Wartung: Mit Suse Linux Enterprise Live Patching können Administratoren den Linux-Kernel sowie Bibliotheken wie glibc oder openssl aktualisieren, ohne geschäftskritische Anwendungen wie SAP Hana unterbrechen zu müssen. Dies erlaubt sofortige Sicherheitsfixes ohne das Warten auf klassische Wartungsfenster.
Ungeplante Ereignisse: Die Ressourcen-Agenten der nächsten Generation (HanaSR-angi) bieten eine optimierte Codebasis für Hana-Scale-up- und Scale-out-Szenarien.
Vermeidung von Split-Brain-Szenarien: Zur Sicherung der Datenintegrität integriert Suse seinen HA-Cluster direkt mit dem Hana Cockpit, um unkoordinierte manuelle Übernahmen zu verhindern.
Um den Schritt von der reaktiven Fehlerbehebung hin zu proaktivem Management zu vollziehen, hat Suse Trento eingeführt, eine Open-Source-Webanwendung für SAP-Basis. Die Lösung konzentriert sich auf mehrere strategische Säulen:
Automatisierte Erkennung: Echtzeit-Identifizierung von SAP-Systemen und HA-Komponenten.
Konfigurationsvalidierung: Stellt sicher, dass Pacemaker-Cluster den aktuellen Best Practices entsprechen.
Vorausschauende Wartung: Nutzung KI-gestützter Erkenntnisse, um Ausfälle durch die frühzeitige Erkennung kleinerer Probleme zu verhindern.
Lifecycle-Management: Vollständige Integration mit dem Suse Multi-Linux Manager.
Angesichts sich weiterentwickelnder Bedrohungen setzt Suse auf ein Verify-Paradigma. SLES for SAP 16 führt eine verifizierbare Software-Lieferkette mit reproduzierbaren Builds und signierten Software-Stücklisten (SBOMs) ein. SELinux ist standardmäßig für SAP-Workloads aktiviert. Für Kunden mit strengen regulatorischen Auflagen bietet der Suse Sovereign Premium Support durch EU-basiertes Personal digitale Souveränität. Um Vendor-Lock-ins aufzubrechen, bietet Suse mit KVM eine Virtualisierungslösung der Enterprise-Klasse an, die in SLES for SAP integriert ist. Diese ist für Hana und Applikationsserver validiert und unterstützt massive Workloads (zum Beispiel 8 TB RAM auf Intel Sapphire Rapids) zum Bruchteil bisheriger Virtualisierungskosten.
Langfristige Vision
Die Lifecycle-Strategie von Suse sorgt für langfristige Planbarkeit. Während SLES for SAP 15 bis in die 2030er-Jahre unterstützt wird, bietet SLES for SAP 16 bis zu 16 Jahre Support und löst damit unter anderem das technische „Jahr-2038-Problem“. Für hybride Integrationsmodelle stellt Suse ein konsistentes Fundament bereit: SLES for SAP für S/4-Landschaften und Rancher for SAP für moderne, containerisierte Szenarien wie die Edge Integration Cell. (Quelle: Suse)
Weiter zum Partnereintrag:







