SAP S/4 Hana 2026: Transformation braucht Strategie


SAP treibt den Wandel in Richtung Cloud seit Jahren konsequent voran. Mit Initiativen wie „Business Unleashed“ beschleunigt der Hersteller den Umstieg auf SAP S/4 Hana weiter. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der Frage: Wie gut sind wir für die nächste Phase der digitalen Transformation aufgestellt – und was zählt mit Blick auf 2026 wirklich?
Unsere Analysen sowie eine von uns beauftragte Marktstudie zeigen ein klares Bild: SAP S/4 Hana ist in der DACH-Region angekommen, vor allem als Cloud-Variante. Rund sechzig Prozent der Unternehmen in Deutschland nutzen die ERP-Suite bereits, in der Cloud oder On-prem. Der Trend ist eindeutig: Public-Cloud-Modelle dominieren, während nur noch ein Fünftel der Unternehmen SAP S/4 Hana ausschließlich im eigenen Rechenzentrum betreibt.
Cloud-Migration braucht Tempo
Besonders deutlich wird der Wandel bei den Planungen: Fünfundachtzig Prozent der Unternehmen mit On-premises-Systemen bereiten den Wechsel in die Cloud vor, mehr als die Hälfte davon konkret in eine Public-Cloud-Umgebung. Gleichzeitig zeigt sich, dass dieser Weg selten geradlinig verläuft. Vierundachtzig Prozent der Unternehmen haben nach einer ersten Cloud-Migration ein Rollback durchgeführt. Das macht deutlich: Cloud-Migrationen brauchen mehr als Tempo und gute Absichten. Trotz dieser Herausforderungen sehen sieben von zehn Unternehmen S/4 als zentralen Treiber ihrer digitalen Transformation. Vor allem auf Management-Ebene wird das System nicht mehr nur als technisches Upgrade verstanden, sondern als strategische Plattform für Innovation, effizientere Prozesse und langfristige Zukunftssicherheit. Die Gesamtzufriedenheit mit SAP S/4 Hana ist hoch. Fünfundachtzig Prozent der Befragten bewerten den Einsatz positiv. Doch ein genauer Blick zeigt deutliche Unterschiede: Während Management und Fachbereiche sehr zufrieden sind, fällt das Urteil in der IT kritischer aus. Nur rund zwei Drittel der IT-Leitenden bewerten ihre Situation positiv.
Die Gründe sind klar benannt: fehlender Support, technische Herausforderungen, überhastete Umstellungen und vor allem knappe Ressourcen. Für viele IT-Teams kommt der zusätzliche Anpassungsaufwand zur bestehenden Systemlandschaft genau zu einem Zeitpunkt, an dem Fachkräfte ohnehin fehlen.
Die größten Herausforderungen liegen deshalb weniger im System selbst, sondern in den Rahmenbedingungen. Für mehr als ein Drittel der Unternehmen ist die Anpassung der bestehenden IT-Landschaft die größte Hürde. Hinzu kommen Probleme im Stammdatenmanagement, bei der Konsolidierung von Daten aus unterschiedlichen Systemen und beim Aufbau einer verlässlichen Single Source of Truth. Auch die Datenmigration bleibt für viele ein kritischer Punkt.
Unsere Analyse zeigt: Die Cloud ist das Ziel, aber kein Selbstläufer. Wer zu schnell migriert, ohne Daten, Prozesse und Verantwortlichkeiten sauber vorzubereiten, riskiert Verzögerungen, Mehrkosten und Akzeptanzprobleme in der IT. Gerade Public-Cloud-Modelle erfordern klare Entscheidungen, realistische Zeitpläne und ein tiefes Verständnis der eigenen SAP-Architektur.
Gleichzeitig ist klar: Die Transformation lohnt sich. Unternehmen, die SAP S/4 Hana strategisch angehen, gewinnen an Transparenz, Effizienz und Innovationsfähigkeit. Entscheidend ist, die IT gezielt zu entlasten. Externe Unterstützung spielt dabei eine wichtige Rolle – etwa beim Software Asset Management. Themen wie Lizenz-Compliance, Kostenkontrolle und Budgettransparenz bleiben so auch während der Migration im Blick.
Fazit
S/4 Hana ist mehr als ein neues ERP-System. Es markiert den Startpunkt für eine nachhaltige digitale Transformation. Wer 2026 erfolgreich sein will, braucht eine klare Strategie, saubere Daten und starke Teams – intern wie extern. Dann wird aus technologischem Wandel echter Fortschritt.
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