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Model Context Protocol verwandelt Archive in Informationsquellen für KI

In den vergangenen Jahren wurde die KI-Debatte stark von den verschiedenen KI-Modellen geprägt; Parametergrößen, Datenmengen und Benchmarks standen im Mittelpunkt. Heute zeigt sich in der Praxis jedoch ein anderes Bild.
E3-Magazin
23. April 2026
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Wenn KI-Initiativen scheitern, dann weniger an den Modellen selbst, sondern vielmehr an der unzureichenden Datenqualität sowie fehlendem Kontext.

Ein zentrales Problem besteht darin, dass KI-Modelle häufig isoliert von den Systemen arbeiten, in denen relevantes Unternehmenswissen tatsächlich liegt – etwa in SAP, Kollaborationsplattformen oder Archivsystemen. 

Genau hier setzt derzeit ein Umdenken ein: Immer wichtiger wird die standardisierte, sichere und Governance-konforme Einbindung von künstlicher Intelligenz in bestehende Informationslandschaften. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Model Context Protocol (MCP).

Vom Integrationsproblem zur klaren Architektur

Bisher erfolgte die Integration von künstlicher Intelligenz in Unternehmenssysteme meist über individuelle Schnittstellen oder proprietäre Konnektoren. Das führte zu einer klassischen N×M-Problematik: Viele Datenquellen treffen auf viele KI-Anwendungen – mit einer entsprechend hohen Komplexität, uneinheitlichen Sicherheitskonzepten und steigenden Kosten.

MCP bietet hierfür eine strukturelle Lösung. Statt zahlreicher Punkt-zu-Punkt-Verbindungen etabliert es eine standardisierte Kopplung zwischen KI-Clients und Daten- beziehungsweise Tool-Anbietern. MCP-Server stellen Funktionen und Daten sowohl kontrolliert als auch einheitlich bereit. 

Das Ergebnis: eine klarere Architektur, bessere Wiederverwendbarkeit und eine deutlich höhere Governance-Fähigkeit.

Archive als strategische Kontextlieferanten

Parallel dazu verändert sich die Rolle von Archivsystemen grundlegend. Sie sind längst nicht mehr nur passive Speicher, sondern entwickeln sich zu zentralen Informationsquellen für KI-Anwendungen. In vielen Unternehmen sind Archive der einzige Ort, an dem Dokumente revisionssicher gespeichert, mit strukturierten Metadaten angereichert und Geschäftsobjekten eindeutig zugeordnet sind. Zusätzlich liefern Zugriffsprotokolle wertvolle Informationen über Nutzungsmuster. Für moderne KI-Systeme sind solche Signale entscheidend, da nicht nur Inhalte, sondern auch deren Kontext, Relevanz und Aktualität eine Rolle spielen.

Dynamische Berechtigungen statt statischer Annahmen

Sobald Archivdaten in KI-Prozesse integriert werden, rückt das Berechtigungsmanagement in den Fokus. Dabei halten sich zwei Missverständnisse hartnäckig: erstens, dass KI umfassenden Zugriff auf alle Daten benötigt, und zweitens, dass Berechtigungen einmalig übernommen werden. In der Realität sind Rollen, Zuständigkeiten und Projektzuordnungen dynamisch. Statische Berechtigungsmodelle führen daher schnell zu Inkonsistenzen. Gefragt ist eine Architektur, die Zugriffsrechte kontinuierlich aus den führenden Systemen bezieht und aktuell hält – eine Funktion, die kgs mit MCP verbindet. Ein weiterer Vorteil der kgs-Lösung für MCP liegt in der Nutzung zusätzlicher Kontextinformationen wie Metadaten, Dokumentklassen, Statusattributen oder Zugriffshäufigkeiten. Diese eröffnen neue Möglichkeiten, etwa für Anomalieerkennung oder kontextbasierte Analysen. Auch wenn Chatbots oft als Einstieg in KI-Projekte dienen, führen sie nicht selten zu isolierten Schattenlösungen. Nachhaltiger ist ein Ansatz mit einer klaren Aufgabenteilung: Archive liefern Inhalte und belastbare Evidenz, führende Systeme wie SAP steuern Berechtigungen und Prozesskontext und KI-Komponenten analysieren und verdichten die Informationen. 

Fazit

Der entscheidende Fortschritt liegt weniger in immer leistungsfähigeren Modellen als in der zugrunde liegenden Architektur. Unternehmen sollten auf integrierte, Governance-fähige Kontextarchitekturen wie MCP setzen. Denn erst die Fähigkeit, KI sicher, standardisiert und eng mit bestehendem Unternehmenswissen zu verzahnen, macht ihren Einsatz wirklich wirksam. (Quelle: KGS)

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.