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Digitaler Einkauf ohne Kostenfallen

Wenn Unternehmen eine neue Beschaffungslösung evaluieren, fällt der Blick oft zuerst auf den jährlichen Subskriptionspreis. Der Vergleich ist schnell gemacht, greift aber zu kurz: Über die Wirtschaftlichkeit entscheidet nicht die Lizenz allein, sondern der gesamte Lebenszyklus.
E3-Magazin
24. April 2026
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Gerade in SAP-geprägten Beschaffungslandschaften wiegt dieser Unterschied besonders schwer. Das SAP ERP fungiert hier als System of Record: Stammdaten, Transaktionen, Berechtigungen und Geschäftsregeln werden zentral gepflegt und müssen in Beschaffungsprozessen konsistent wiederverwendet sein. Werden die tatsächlichen Integrationskosten bei der Lösungsauswahl nicht frühzeitig berücksichtigt, verlagert sich die Komplexität in die Integrationsschicht – mit direkten Auswirkungen auf Projektlaufzeiten, Prozessstabilität und Total Cost of Ownership (TCO).

Versteckte Kosten

Die Implementierung zählt zu den sichtbarsten und zugleich variabelsten Kostenblöcken. Manche Projekte gehen in rund hundert Tagen live, andere erfordern mehrere hundert oder gar tausend Beratungstage. Entscheidend ist, wie leistungsfähig eine Lösung im Standard ist, denn je mehr Prozesse ohne zusätzliche Entwicklungen abgebildet werden können, desto geringer fallen Implementierungsaufwand und spätere Anpassungen aus. 

Ein zu enger „Fit to Standard“-Ansatz führt dagegen dazu, dass unvermeidbare Abweichungen schnell in individuelle Erweiterungsprojekte münden, deren Entwicklungs-, Test- und Wartungsaufwände über den gesamten Lebenszyklus häufig unterschätzt werden. 

“Der Subskriptionspreis ist nur die Spitze des Eisbergs. Wer ausschließlich Lizenzkosten und Funktionslisten vergleicht, übersieht die eigentlichen Kostentreiber.”

Natalia Parmenova,
Chief Revenue Officer, BeNeering

Beschaffungsorganisationen sollten gezielt hinterfragen, welche Prozesse im Auslieferungszustand unterstützt werden, wie mit abteilungs- oder länderspezifischen Abläufen umgegangen wird und welche Erfahrungswerte es zu typischen Projektlaufzeiten in vergleichbaren Umgebungen gibt. Mindestens ebenso wichtig ist die Integration. In klassischen Architekturen wird eine zusätzliche Integrationsschicht aufgebaut. Über diese übermittelt das ERP Stammdaten und Transaktionen an die Beschaffungslösung, die wiederum Bestellungen und Rechnungsdaten zurückliefert – häufig auf Basis periodischer Datenkopien. Wird nur einmal täglich synchronisiert, arbeitet die Beschaffungslösung zwischen den Läufen mit veralteten Informationen, was zu erheblichem Mehraufwand bei Bereinigung und Fehlerkorrektur sowie zu zusätzlichen Compliance-Risiken führt. 

Ein Architekturansatz, der konsequent auf das ERP als führendes System setzt und ohne zusätzliche Middleware auskommt, reduziert diese Effekte erheblich. Lizenz- und Betriebskosten für eine eigene Integrationsplattform entfallen zudem vollständig.

Die teuerste Lebenszyklus-Phase 

Nach dem Go-live beginnt mit dem laufenden Betrieb die längste und oftmals teuerste Phase des Softwarelebenszyklus. Monitoring, Fehlerbehebung, Prozessanpassungen und Release-Management binden dauerhaft Ressourcen. Unterschiedliche Technologien erfordern zudem unterschiedliche Qualifikationen. Wer SAP betreut, kann nicht automatisch eine proprietäre Middleware administrieren. Ein deutlicher TCO-Vorteil entsteht deshalb dort, wo Implementierung, Betrieb und Weiterentwicklung von denselben Teams verantwortet werden können, die bereits das ERP betreuen.

TCO im Auswahlprozess klären

In Ausschreibungen werden häufig sehr unterschiedliche Ansätze verglichen: standardisierte, ERP-nahe Lösungen auf der einen Seite und individuelle Entwicklungen auf generischen Plattformen oder Low-Code-Stacks auf der anderen. Über Lizenzpreise und Funktionslisten lassen sich diese Wege zwar gegenüberstellen, doch in der TCO-Perspektive sind die Unterschiede enorm. Umso wichtiger ist es, dass in RFPs auch Integrationsprinzipien, notwendige Zusatzsoftware, Wartungsaufwände und erforderliche Skills systematisch abgefragt werden, um die tatsächlichen Gesamtkosten sichtbar zu machen. (rk, Quelle: BeNeering)

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.