Digitale Resilienz inSicherheit und Verteidigung


SAP eröffnet den Hub in einer Zeit wachsender geopolitischer Spannungen, hybrider Bedrohungen und der steigenden Nachfrage nach Interoperabilität zwischen Verbündeten.
Streitkräfte und Sicherheitsinstitutionen stehen vor der Herausforderung, komplexe Einsätze über Verbündete, Domänen und Lieferketten hinweg zu koordinieren und dabei gleichzeitig resilient, transparent und handlungsfähig zu bleiben. Im Defense Innovation Hub bringt SAP Software, Daten, KI und Branchenexpertise zusammen und zeigt, wie integrierte digitale Systeme dabei helfen können, strategische Vorgaben in operative Einsatzbereitschaft zu übersetzen. So lassen sich zentrale Bereiche wie Personalverfügbarkeit, Logistik, Beschaffung, Fertigung, Ausbildung und Instandhaltung vernetzen. Gemeinsam bilden diese Fähigkeiten das digitale Fundament für reale Verteidigungseinsätze.
Verteidigung und Technologie
„Einsatzbereitschaft lässt sich heute nicht mehr allein an der Ausrüstung messen – entscheidend ist, wie gut Menschen, Prozesse und Partner miteinander vernetzt sind“, sagt Thomas Saueressig, Mitglied des Vorstands der SAP SE für Customer Services & Delivery. „In einem zunehmend unbeständigen Sicherheitsumfeld brauchen Streitkräfte Systeme, auf die sie sich verlassen können – Systeme, die resilient, interoperabel und souverän sind. Mit unserem Defense Innovation Hub zeigen wir, wie digitale Plattformen die operative Einsatzbereitschaft stärken können, ohne dass Kontrolle, Compliance oder Handlungsfreiheit darunter leiden.“ München bietet mit seinem starken Verteidigungs- und Technologie-Ökosystem den idealen Rahmen für den neuen Hub. Hier treffen innovative Start-ups auf etablierte Branchenführer, akademische Spitzenforschung auf öffentliche Institutionen.
Einsatzbereitschaft stärken
Die Technische Universität München und wichtige Regierungsbehörden vor Ort schaffen beste Voraussetzungen für eine sektorübergreifende Zusammenarbeit. Die Besucher konnten in praxisnahen Szenarien erleben, wie SAP-Lösungen für innere und äußere Sicherheit Menschen, Ressourcen und Lieferketten zu einem einheitlichen, sicheren Lagebild verbinden. „Die Technische Universität München freut sich, gemeinsam mit SAP daran zu arbeiten, Spitzenforschung in operative Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeiten zu überführen“, sagte Chiara Manfletti, Leiterin des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik und Geodäsie an der Technischen Universität München und wissenschaftliche Leiterin der neu gegründeten TUM Security and Defense Alliance. „Angesichts der zunehmenden Geschwindigkeit technologischer Innovation stellen strategische Partnerschaften wie diese sicher, dass wissenschaftliche Durchbrüche zügig in konkrete Anwendungen überführt werden können, um die operative Einsatzbereitschaft nachhaltig zu stärken.“

“Die TU München freut sich, gemeinsam mit SAP daran zu arbeiten, Spitzenforschung in operative Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeiten zu überführen.”
Prof. Chiara Manfletti,
Leiterin des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik und Geodäsie,
Technische Universität München
SAP auf der Sicherheitskonferenz
Die Eröffnung bildete zugleich den Auftakt zur Münchner Sicherheitskonferenz in dieser Woche, bei der Resilienz, Interoperabilität und technologische Souveränität im Mittelpunkt stehen werden. SAP war die gesamte Woche über mit politischen Entscheidungsträgern und Partnern im Gespräch und diskutierte, wie digitale Innovationen Sicherheit und Verteidigung in einer zunehmend zersplitterten Welt unterstützen können. SAP engagiert sich neben anderen Industriepartnern wie Airbus, Rohde & Schwarz und Start-ups an dem von der Technischen Universität München und der Universität der Bundeswehr München initiierten Projekt, der „TUM Security and Defense Alliance“, die im Februar gegründet wurde. Die Allianz soll alle relevanten Bereiche abdecken: Luft, Weltraum, Land, See sowie den Cyber- und Informationsraum. (Quellen: SAP und Technische Universität München)






