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Kein Anschluss unter dieser Nummer – das ist ein Phänomen, mit dem ich und auch meine Kollegin Andrea Schramm aus dem Marketing und Sales immer öfters konfrontiert werden: Gibt es keine Gesprächskultur mehr?
Peter M. Färbinger, E3-Magazin
22. Januar 2026
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Debattierklubs und Symposien (was altgriechisch auch als Trinkgelage übersetzt werden darf) waren immer schon Quelle von Ideen, Innovationen und Evolution. Vor über 2000 Jahren entwickelte sich die griechische und damit später europäische Philosophie aus der Gesprächskultur von So­krates, Platon und Aristoteles. Von Sokrates selbst ist kein Schriftstück überliefert, seine Philosophie gab es nur als gesprochenes Wort im Dialog. Seine Argumentationskunst ist bekannt als Hermeneutik, die Hebammenkunst.

Seine Frau war die berüchtigte Xanthippe, sie war von Beruf Hebamme. Hermeneutik ist die Wissenschaft oder Kunst der Interpretation und des Verstehens, die sich ursprünglich auf die Auslegung von Texten konzentrierte. Was wir von Sokrates wissen, hat großteils Platon aufgezeichnet und kommentiert.

Die Kunst, einen Diskurs zu führen, nach dem Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889 bis 1951) ein Sprachspiel aufzuführen, scheint verloren gegangen zu sein. Auf der Social-Media-Plattform LinkedIn gibt es von renommierten Journalisten einen Diskurs über die Erreichbarkeit und Rückrufbereitschaft von Pressesprechern (vornehmlich von Dax-Konzernen). Die nicht repräsentative Erhebung ist erschreckend: Kaum eine Pressesprecherin oder ein Pressesprecher getraut sich eine verbale, spontane und direkte Antwort zu geben.

Das Vermögen, einen Diskurs zu führen, scheint verloren gegangen zu sein. Ich kann zu dem Thema nur wenig beitragen, weil ich den bislang letzten Anruf aus der SAP-Pressestelle vor drei Jahren bekam.

Tatsache ist jedoch, dass die Hermeneutik zwischen Anbieter, Anwender und Presse verloren gegangen ist. Es gibt keine offene Gesprächskultur, um gemeinsam neue Ideen hervorzubringen. Ein Satz, den meine Kollegin Andrea Schramm oft hört und liest: Wenn wir etwas brauchen, dann melden wir uns. Das ist ein großer Fehler! Miteinander debattieren, diskutieren und auch streiten fördert immer die gegenseitige Erkenntnis.

Eine Community wie die SAP-Community ist und bleibt eine Wertegemeinschaft. Gemeinsam im Diskurs entwickeln wir uns weiter. Die einsame Kämpferin und den einsamen Kämpfer gibt es naturgemäß noch, aber deren Erfolgskurve sinkt rapide.

Ob Pressestelle oder Marketingabteilung: Der Satz „Kein Anschluss unter dieser Nummer“ ist kontraproduktiv. Was ist aus Ihrer Sicht der Hauptgrund, warum viele Pressesprecher heute kaum noch persönlich mit Journalisten sprechen, wurde in einer spontanen Umfrage von Pinpol auf kress.de (ein renommierter Mediendienst in Deutschland) gefragt. Etwa 25 Prozent der Teilnehmer vermuteten fehlendes Vertrauen oder Kontaktpflege auf beiden Seiten.

Ich kann diese Aussage bestätigen! Vor etwa 15 Jahren veranstaltete SAP sogenannte Influencer-Summits: Für zwei Tage trafen sich SAP-Vorstände, ERP-Experten, IT-Analysten und Journalisten, um über aktuelle Themen zu diskutieren, aber auch um „dumme“ Off-the-Records-Fragen zu stellen. Gemeinsames Essen und Debattieren schaffen Vertrauen und helfen auch in Krisenzeiten.

Diese SAP’sche Gesprächskultur gibt es weder bei SAP noch bei den Partnern. Es wäre an der Zeit, eine Hermeneutik wieder ins Geschäftsleben zu bringen. Es sollte auch miteinander diskutiert und debattiert werden, wenn kein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht, denn für vertrauensbildende Maßnahmen sollte immer Zeit sein.

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Peter M. Färbinger, E3-Magazin

Peter M. Färbinger, Herausgeber und Chefredakteur E3-Magazin DE, US, ES und FR (e3mag.com), B4Bmedia.net AG, Freilassing (DE), E-Mail: pmf@b4bmedia.net und Tel. +49(0)8654/77130-21


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-66-24355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Early-Bird-Ticket

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11.6.2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11.6.

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11.6.2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

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Studierende*

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Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 390 exkl. USt.
verfügbar bis 31. Januar 2026
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23.4.2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23.4.
Reguläres Ticket
Vorträge, Abendveranstaltung und KI-Workshop am 23.4.2026
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
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Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.