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Falsche Frage: Greenfield oder Brownfield

Eine neue Studie zeigt, warum die Debatte „Greenfield vs. Brownfield“ der größte Planungsfehler bei modernen Datenmigrationen ist. Das größte Risiko besteht nicht darin, den falschen Ausgangspunkt zu wählen, sondern einen Weg, der sich später nicht mehr ändern lässt.
E3-Magazin
9. Juni 2026
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Die Entscheidung zwischen einem Greenfield- und einem Brownfield-Ansatz gilt in vielen Unternehmen als strategischer Meilenstein. Tatsächlich ist sie laut der aktuellen „Transformation Study 2026“ des Datentransformationsspezialisten Natuvion und NTT Data Business Solutions jedoch häufig bereits der erste Planungsfehler einer Migration.


Flexible Migrationsstrategien

Denn noch immer gehen viele Unternehmen davon aus, dass sich Transformationsprojekte von Beginn an vollständig planen lassen. Die Realität sieht anders aus: Strategien ändern sich im Verlauf einer Migration oft grundlegend. Laut der Studie passen 71 Prozent der Unternehmen ihren Migrationsansatz noch während des laufenden Projekts an. Hinzu kommt: Große Transformationen sind Marathonprojekte. Die Studie zeigt, dass 44 Prozent der umfangreichen IT-Transformationen in den USA zwischen ein und zwei Jahre dauern. In dieser Zeit verändern sich Geschäftsmodelle, regulatorische Anforderungen, Datenlandschaften und interne Prioritäten kontinuierlich. Wird der ursprüngliche Plan dadurch obsolet, wird eine starre Strategie schnell zum Risiko. Dennoch starten viele Unternehmen mit einer binären Grundsatzentscheidung. In den USA entschieden sich 17 Prozent der Unternehmen für einen Greenfield-Ansatz – also einen kompletten Neustart –, während 39 Prozent auf Brownfield beziehungsweise „Lift-and-Shift“ setzten. Weltweit liegen die Werte bei 20 Prozent für Greenfield und 34 Prozent für Brownfield.

Was zu Projektbeginn nach Klarheit aussieht, erweist sich laut Studie häufig als trügerische Sicherheit. Denn weder Greenfield noch Brownfield sind von Haus aus darauf ausgelegt, flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren – etwa wenn nach Monaten plötzlich fehlende Daten, komplexe Legacy-Systeme oder zusätzliche Compliance-Vorgaben auftauchen. „Wenn eine Strategie zu starr ist, um sich anzupassen, bricht sie auseinander. Die Folgen sind verzögerte Zeitpläne, explodierende Budgets und ausgebremste Innovationen. Das Scheitern liegt dann nicht an einer schlechten Umsetzung, sondern an einer zu rigiden Ausgangsentscheidung, die den dynamischen Anforderungen moderner Unternehmen nicht gerecht wird“, sagt Joanne Lang, CEO von Natuvion Americas. Entscheidend für den Erfolg einer Transformation sei daher nicht der ursprüngliche Plan, sondern die Fähigkeit, diesen ohne Neustart anpassen zu können. Genau hier komme der Ansatz der „Selective Data Transition“ ins Spiel.

Wie viel Zeit war ursprünglich für die Transformation eingeplant (Vorbereitung, Implementierung und Nachbereitung)?


Lift and Shift mit Präzision

Fehlt die Flexibilität, entsteht das Risiko bereits zu Projektbeginn. Ebenso müsse bei einem Greenfield-Ansatz sichergestellt sein, dass bestehende Daten und Prozesse jederzeit nachträglich integriert werden können, sobald diese relevant werden. Umgekehrt erfordere ein Brownfield- beziehungsweise Lift-and-Shift-Ansatz höchste Präzision, damit Daten ausgeschlossen oder restrukturiert werden können, ohne die Kernsysteme zu gefährden. (Quelle: Natuvion)

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.