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Reine Fiktion: Digitale Souveränität ohne Open Source

Die digitale Souveränität zählt zu den zentralen Herausforderungen deutscher Unternehmen. Fünf Thesen, wie Unternehmen sowohl innovativer als auch digital souveräner werden können.
Gregor von Jagow, Red Hat
19. März 2026
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Laut einer neuen Untersuchung von Red Hat nimmt für 80 Prozent der befragten deutschen Unternehmen die digitale Souveränität eine Top-Priorität ein. Die digitale Souveränität hat sich von einer bloßen Compliance-Aufgabe zu einer grundlegenden Geschäftsanforderung entwickelt. Es gilt vier Bereiche zu berücksichtigen: die Daten, die Technologie, den Betrieb und die Regulatorik. Doch welche Maßnahmen helfen Unternehmen konkret, um eine digitale Souveränität zu erreichen?

These 1 – Open Source einsetzen: Red Hat ist überzeugt, dass nur Open Source, offene Standards und quelloffene Plattformen eine echte Souveränität ermöglichen. Schließlich bietet Open Source die Transparenz und Überprüfbarkeit, die Unternehmen und Aufsichtsbehörden benötigen. Quelloffene Technologien machen transparent, wie Daten verarbeitet werden, und verhindern einen Vendor-Lock-in. Auf dieser Basis können Unternehmen eigene Services integrieren, Sicherheitslücken schneller schließen und Innovationen ohne Abhängigkeit vorantreiben. Auch in der von Red Hat durchgeführten Untersuchung erklären 96 Prozent der Befragten, dass eine Open-Source-Strategie der entscheidende Hebel für die digitale Souveränität ist.

These 2 – Souveräne Cloud-Umgebungen nutzen: Nur eine souveräne Cloud, die auf die rechtlichen, betrieblichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen eines bestimmten Landes zugeschnitten ist, bedeutet volle Kontrolle über Daten, Workloads und Prozesse – technisch wie organisatorisch. Unternehmen können dabei selbst bestimmen, wo ihre Daten liegen, wie sie verarbeitet werden, wer Zugriff hat. So sollte eine Datenhaltung in der eigenen Infrastruktur, bei einem Provider oder in einer hybriden Umgebung möglich sein. Hier kommt eine offene Hybrid-Cloud- Umgebung ins Spiel. Sie verbindet eigene Rechenzentren mit Public-Cloud-Angeboten und erlaubt es, Workloads je nach Bedarf zu verschieben, ohne an einen einzelnen Anbieter gebunden zu sein. Nur so lassen sich regulatorische Vorgaben einhalten und die Innovationsgeschwindigkeit der Cloud nutzen.

These 3 – Europäische Initiativen vorantreiben: Auch Initiativen wie Gaia-X sind wichtig für die Entwicklung souveräner Cloud-Infrastrukturen in Europa. Sie setzen zentrale Standards für Datensouveränität und Interoperabilität. Zudem sind branchenspezifische Standardisierungsprojekte wie Catena-X in der Automobilindustrie von Bedeutung. Red Hat selbst setzt seit jeher auf offene Standards. Alle Plattformen – von Red Hat Enterprise Linux über Red Hat Open­Shift bis hin zu den Automatisierungslösungen – sind offen gestaltet und können so als Brücke zwischen unterschiedlichen Cloud-Umgebungen fungieren.

These 4 – Interoperable Architekturen und offene Schnittstellen verwenden: Wichtig ist, dass Unternehmen modulare IT-Architekturen mit standardisierten Schnittstellen nutzen. So wird der Austausch einzelner Komponenten erleichtert und die Abhängigkeit von monolithischen Komplettlösungen verringert. APIs auf Basis offener Standards ermöglichen die Integration unterschiedlicher Systeme, vermeiden das Entstehen neuer Silos und schaffen Freiräume für zukünftige technologische Entscheidungen.

These 5 – Data Governance ausbauen: Nicht zuletzt müssen Unternehmen klare Data-Governance-­Modelle definieren und umsetzen. Das bedeutet eine exakte Festlegung, wo Daten gespeichert, wie sie verschlüsselt und unternehmensweit genutzt werden. Ergänzend sind die entsprechenden technischen Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören etwa die Verschlüsselung von Daten im Ruhezustand (Data at Rest), im Transit (Data in Transit) und in Verwendung (Data in Use), das Encryption-Key-Management unter eigener Kontrolle und strikte Zugriffskonzepte, um eine tatsächliche Datenhoheit zu gewährleisten.

Es gibt also verschiedene Ansätze, die in Kombination zu einer Stärkung der digitalen Souveränität beitragen können. Das entscheidende Bindeglied ist dabei Open Source. Unternehmen können sich durch die Open-Source-Nutzung unabhängiger von geopolitischen Einflüssen oder proprietären Softwareanbietern aufstellen. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass das nie wichtiger war als in der heutigen Zeit.

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Gregor von Jagow, Red Hat

Gregor von Jagow ist Senior Director und Country Manager bei Red Hat Germany


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.