Rise for SAP Add-ons


Das Ziel auf Sicht sollte sein, dass für die unterschiedlichen SAP-Betriebskonzepte entsprechende SAP-Basis-Automatisierungs-Ergänzungslösungen bereitgestellt werden. Davon ist Hans Haselbeck, CEO des SAP-Basis-Automatisierungsspezialisten Empirius, überzeugt: „Für on-premises, Cloud, hybride Systeme oder für Rise for SAP.“ Er verhehlt dabei nicht, dass es Anbietern von SAP-Basis-Automatisierungslösungen nicht immer ganz leicht mache.
Gerade durch Rise habe SAP quasi einen Zaun hochgezogen. „Aber unsere Entwickler haben sich intensiv mit der Materie auseinandergesetzt und nach Lösungen gesucht“, entgegnet er. Trotz veränderter API-Vorgaben oder anderer Einschränkungen durch SAP gäbe es Möglichkeiten, nach wie vor Zugang zu den von SAP verwalteten Kundensystemen für Fremd-SAP-Basis-Automatisierungslösungen zu schaffen. Das betreffe auch Rise beziehungsweise Kundensysteme mit einem Rise-Vertrag.
Version 26.1 mit Rise-Ready-Apps
Nach Angaben von Empirius wurden im Rahmen einer Kundenbefragung verschiedene Erkenntnisse zum Thema „Rise for SAP und Verwendung von Non-SAP-Basis-Tools“ gewonnen. Erstens wünschen Kunden mehr Komfort in den Systemen für ihre SAP-Basis-Aufgaben, als dies SAP bietet. Zweitens mehr Funktionalität als jene, die von SAP offeriert wird. Und drittens wollen die Kunden auf eine gewohnte und einfach handzuhabende SAP-Basis-Automatisierungs-Lösung mit hohen Nutzenvorteilen nicht verzichten.

„Das Ziel auf Sicht muss sein, dass für die unterschiedlichen
SAP-Betriebskonzepte auch entsprechende SAP-Basis–
Automatisierungs-Ergänzungslösungen bereitgestellt werden.”
Hans Haselbeck,
CEO,
Empirius
Umgesetzt hat der SAP-Basis-Automatisierungs-Spezialist nach eigenen Angaben „Rise Ready“ zunächst in zwei Apps der neuen Epos-Suite-Version 26.1, die unlängst Kunden zur Verfügung gestellt wurde, mit mehreren Neuerungen. Sie sind von der Gattung „Sicherheit“. Es handelt sich um die App für das Management von SAP- und Non-SAP-Zertifikaten und um eine neue App namens SAP User Admin für das Management von Passwörtern von SAP-Usern und technischen Usern. Laut Haselbeck sind im Zusammenhang mit der Rise-Nutzung zwei weitere Apps in Vorbereitung: die App SAP Security Notes für das Handling/Managen von SAP Security Notes und die App BlueCopy für das automatisierte Erstellen von SAP-Systemkopien.
Kommende Rise-Ready-Apps
Insgesamt stellt das Unternehmen mittlerweile über 25 Apps für die Automatisierung von verschiedenen SAP-Basis-Aufgaben/-Tätigkeiten in der Epos-Suite zur Verfügung. Neben der „Security“ lassen sich die Apps grob der „Maintenance“ (insbesondere Updates/Upgrades) und „Verwaltung“ (Reporting) zuordnen. Die App Certificate Management ist jetzt mit der Version 26.1 „Rise-fähig“ und stellt laut Herstellerangaben alles zur Verfügung, was zur PKI- und Zertifikatsanbindung notwendig ist.
Neu auch: der Austausch von Zertifikaten auf Java-Systemen oder auch der Austausch von PSEs, selbst dann, wenn sie mit einem PIN geschützt sind. Grundsätzlich ist es mit der App möglich, einzelne oder mehrere Zertifikate oder mehrere auf einmal zu ersetzen. Wobei der Anwender durch die App mittels Workflow geleitet oder geführt wird. Es wird einfach ausgewählt, welche Protokolle/Zertifikate auszutauschen sowie zu löschen sind. Ein Dashboard zeigt auf einen Blick an, welche Zertifikate zum Wechsel anstehen oder bald auslaufen. Für periodische Jobs steht ein Scheduler zur Verfügung. Durch die vorgegebene zeitliche Verkürzung von Zertifikaten wird bekanntlich das „Zertifikate-Problem“ immer drängender und ohne Automatisierung immer kritischer.
Die zweite jetzt verfügbare „Rise-Ready-App“ trägt die Bezeichnung SAP User Admin, eine neue App der Epos-Suite. Sie erlaubt nach Angaben des Empirius-CEO, „zentral und per Mausklicks einzelne SAP-User oder ganze System-Nutzergruppen zu sperren oder hinzuzufügen, anstatt jeden einzelnen User aufrufen zu müssen; auch in Verbindung mit Rise.“ Die App Reporting der SAP-Basis-Automatisierungs-Suite Epos berücksichtigt die neuen Rise-Ready-Apps.
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