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SAP-Druckinfrastruktur: Globaler Standard aus Deutschland

Output-Management ist eine bekannte ERP-Disziplin seit SAP R/3, auch unter ECC 6.0 ist die Funktion gefragt und wird gebraucht. Globale ERP-Architekturen als On-prem- und hybride Installationen machen das Output-Management weiterhin sehr attraktiv für SAP-Bestandskunden.
E3-Magazin
14. Oktober 2026
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Die Flowserve Corporation mit Hauptsitz in Irving, Texas, ist ein weltweit führender Anbieter industrieller Strömungstechnologie-Lösungen für Energie-, Öl- und Gas- sowie Industrieanwendungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 19.000 Mitarbeitende und betreibt Standorte in über 50 Ländern.

Bereits seit 2011 nutzt Flowserve in der deutschen Landesgesellschaft den Bens Server von Suchy MIPS für das SAP-Output-Management. Die Lösung bewährte sich über viele Jahre hinweg als stabile und leistungsfähige Basis für die Druck- und Dokumentenprozesse. Der Einsatz beschränkte sich bislang auf Deutschland, wo die Administration eigenständig erfolgte. Die positiven Betriebserfahrungen bildeten später die Grundlage für den Entschluss, die bestehende Architektur auf internationale Standorte zu übertragen.

Globales Output-Management

Mit dem Ziel, diese bewährte Architektur weltweit einzuführen, startete Flowserve die Planung einer global einheitlichen Output-Management-Umgebung. Im Fokus standen dabei eine hohe Systemverfügbarkeit, reduzierte Administrationsaufwände und eine zentrale, standardisierte Steuerung aller Druck- und Dokumentenprozesse innerhalb der internationalen SAP-Systemlandschaft. Mit der geplanten Einführung von Bens OMS, Bens OMS Panel und PrintRadar auf globaler Ebene verfolgte Flowserve das Ziel, die Druck- und Dokumentenprozesse über alle SAP-Systeme hinweg zu standardisieren und gleichzeitig eine hohe Ausfallsicherheit sicherzustellen.

Die bestehende Systemlandschaft umfasste weltweit mehr als 1000 Drucksysteme und über zehn SAP-Instanzen – eine komplexe Infrastruktur, die eine zuverlässige und skalierbare Architektur erforderte.

Technische Validierung

Im Rahmen eines mehrwöchigen Proof-of-Concept arbeiteten die IT-Teams von Flowserve und Suchy MIPS eng zusammen. Ziel dieser Phase war die technische Validierung der Lösung unter realen Bedingungen sowie die Entwicklung einer Architektur, die den globalen Anforderungen gerecht wird.

Im Mittelpunkt standen dabei Redundanzmechanismen, die einen automatischen oder manuellen Wechsel auf einen zweiten Bens OMS Server ermöglichen, sowie die Implementierung datenbankbasierter Nutzungsprotokolle zur transparenten Auswertung von Druckaktivitäten und -volumina.

Lösung und Umsetzung

Nach Abschluss der Testphase wurde die Lösung schrittweise in die internationale Systemlandschaft von Flowserve integriert. Im Zentrum stand dabei die Vereinheitlichung der zuvor dezentralen Druckumgebungen zu einer global konsistenten Plattform. Bens OMS bildet hierbei die technische Basis und übernimmt die gesamte Steuerung des Output-Managements außerhalb der SAP-Systeme. Durch die Auslagerung der Spool-Verarbeitung in ein externes System konnten Lastverteilung, Überwachung und Verfolgung von Druckdokumenten erheblich verbessert werden. Gleichzeitig wurde die Administration der Druckumgebung deutlich vereinfacht, da die Lösung sowohl für SAP NetWeaver als auch für SAP S/4 Hana verfügbar ist.

„Wir haben mit dem Bens Server seit 2011 sehr gute
Erfahrungen gemacht – es gab nie Probleme.”

Waldemar Suchy,
Geschäftsführer,
Suchy MIPS

Die entwickelte Systemarchitektur ist redundant ausgelegt und ermöglicht bei Verbindungsunterbrechungen ein automatisches oder manuelles Umschalten auf einen zweiten Bens OMS Server. Dadurch bleibt der Druckbetrieb auch bei Netzwerkausfällen jederzeit verfügbar.

Intuitive Weboberfläche

Das Bens OMS Panel erweitert diese Struktur um eine intuitive Weboberfläche, über die Druckerdefinitionen und OMS-Parameter zentral gepflegt und automatisiert in alle angebundenen SAP-Instanzen übertragen werden. Damit entfällt die manuelle Synchronisation zwischen den einzelnen Systemen – ein entscheidender Schritt hin zu standardisierten Prozessen. Ergänzend kommt PrintRadar zur Anwendung, das sämtliche Druckaktivitäten erfasst und in Echtzeit auswertbar macht. So erhält Flowserve ein transparentes Monitoring über Nutzung, Volumen und Auslastung aller Systeme – eine Grundlage für künftige Optimierungen und Kapazitätsplanung.

Neben der Steuerung der Spool-Verarbeitung umfasst Bens OMS auch Funktionen zur Erstellung, Aufbereitung, Anpassung und Konvertierung von Druckdaten sowie zur Dokumentenverteilung und Workflow-Steuerung. Damit wird das Output-Management zu einem vollständig integrierten Bestandteil der SAP-Prozesslandschaft.

„Die Umstellung der bisherigen Druckerkonfigurationen, die historisch gewachsen und sehr heterogen sind, ist eine Herausforderung, an der wir uns gerne messen lassen. Das gesamte Team hat sich über den Auftrag sehr gefreut – es ist für uns eine große Motivation, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, Waldemar Suchy, Geschäftsführer, Suchy MIPS.

Skalierbare Systemlandschaft

Mit der weltweiten Einführung von Bens OMS Systems konnte Flowserve die Verwaltung seiner SAP-Druckumgebung deutlich vereinfachen und die Betriebssicherheit erhöhen. Die neu geschaffene Architektur sorgt für eine stabile, skalierbare und einheitlich gesteuerte Systemlandschaft über alle Regionen hinweg.

Durch die zentrale Pflege der Konfigurationen im Bens OMS Panel entfallen redundante Verwaltungsaufwände und manuelle Abstimmungen zwischen einzelnen SAP-Instanzen. Änderungen lassen sich in kürzester Zeit systemweit ausrollen, was nicht nur die Fehleranfälligkeit reduziert, sondern auch die Reaktionsfähigkeit der IT-Teams verbessert. Die Auslagerung der Spool-Verarbeitung in das externe Output-Management-System führt zudem zu einer höheren Performance und klaren Entlastung der SAP-Umgebung.

Bis zu 80 bis 90 Prozent mehr Zeit

In der Praxis ergeben sich daraus messbare Effizienzgewinne: Unternehmen berichten typischerweise von einer Zeitersparnis von bis zu 80 bis 90 Prozent bei der Druckerverwaltung in komplexen SAP-Landschaften.

Ergänzend liefert PrintRadar wertvolle Einblicke in die tatsächliche Nutzung der Drucksysteme. Die erhobenen Daten ermöglichen eine präzise Analyse der Druckvolumina und bieten damit eine fundierte Grundlage für Optimierungen im Betrieb und in der Kostensteuerung.

Es ermöglicht die Architektur, das Druckermanagement bei Bedarf an den zentralen Helpdesk und/oder Servicedesk auszulagern. Dadurch werden Supportprozesse vereinfacht und die SAP-Teams in den Landesgesellschaften spürbar entlastet. „Unsere amerikanischend Kollegen suchten nach einer ausfallsicheren Lösung für die Druckerverwaltung im SAP-Umfeld. Wir haben mit dem Bens Server seit dem Jahre 2011 sehr gute Erfahrungen gemacht – es gab nie Probleme. Deshalb haben wir Bens als globale Lösung für das Druckermanagement bei Flowserve vorgeschlagen“, so Ole Flach, SAP Instance Management und Systems Analyst, Flowserve.

Mehrwert für Flowserve

Mit der globalen Einführung von Bens OMS und Bens OMS Panel hat Flowserve eine stabile und zukunftssichere Plattform für das Output-Management geschaffen. Die zuvor dezentralen Strukturen wurden durch eine einheitliche, skalierbare Lösung ersetzt, die weltweit einen konsistenten und transparenten Betrieb ermöglicht. Die Zusammenarbeit zwischen Flowserve und Suchy MIPS zeigt, wie sich technische Komplexität durch gezielte Standardisierung und Automatisierung nachhaltig reduzieren lässt.

Das Projekt verdeutlicht zudem, dass eine langjährig bewährte Lösung erfolgreich auf internationale Anforderungen übertragen werden kann – ohne Kompromisse bei Stabilität, Performance und Bedienbarkeit.

Mit dem globalen Roll-out setzt Flowserve einen neuen Maßstab für ein effizientes, hochverfügbares Output-Management in SAP-Umgebungen. Die flexible Architektur bietet darüber hinaus die Möglichkeit, künftige Entwicklungen und Erweiterungen problemlos zu integrieren – eine solide Grundlage für langfristige Betriebssicherheit und Prozessoptimierung.

Bens OMS

Suchy MIPS bietet das Bens-Printserver-Plugin Bens OMS/BC-XOM an, das den Server zu einem Output-Management-System für SAP-Systeme macht. Das Bens-OMS-System wurde von SAP getestet und hat die SAP Integration Certification für S/4. Ein externes Output-Management-System verwaltet die von einem SAP-System erstellten Druckaufträge und meldet deren aktuellen Status an das SAP-System zurück.

Chance Wachstum und Partizipation

  • Unterstützung marktführender Lösungen von SAP und das Anbieten integrierter Lösungen für den Kundenstamm
  • Schnellere Verkaufszyklen
  • Die Zertifizierung dient als Evidenz für die technische Ausrichtung auf die SAP-Lösung

Erhöhtes Erfolgspotenzial

  • Schnellere Implementierungen und Bereitstellungen in auf SAP-Lösungen basierenden Landschaften

Marketingvorteile

  • SAP Interface Certificate und ein offizielles „SAP Certified“-Logo
  • Auflistung im SAP-Online-Verzeichnis
  • Erwähnung in Pressemitteilungen
  • Werbung während Veranstaltungen, Positionierung des Produkts als „zertifiziert“ für SAP-Kunden und Beratungspartner

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

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Studierende*

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Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
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Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
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Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.