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Warten auf EU Inc.

Die neue Rechtsform einer „EU Inc.“ findet unter Gründerinnen und Gründern breite Unterstützung. Sechs von zehn (62 Prozent) würden ihr nächstes Start-up als EU Inc. gründen. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Bitkom Research unter 102 Tech-Start-ups in Deutschland.
E3-Magazin
1. Oktober 2026
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Aktuell werden die Pläne für die EU Inc. auf europäischer Ebene diskutiert, in Kürze werden dazu die entscheidenden Trilog-Verhandlungen beginnen. Ziel ist eine EU-weit einheitliche Rechtsform, die Gründungen und grenzüberschreitendes Wachstum deutlich vereinfacht.

„Europa braucht mehr Tech-Start-ups. Die EU Inc. würde das Gründen stark vereinfachen und Wachstum außerhalb der nationalen Grenzen erleichtern“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Die große Zustimmung unter Gründerinnen und Gründern zeigt, dass die EU die Weichen richtig stellt. Jetzt gilt es die Pläne rasch und europaweit einheitlich umzusetzen.“

Expansion ohne EU-Töchter

Damit die EU Inc. wirklich erfolgreich sein kann und dem Start-up-Ökosystem einen Schub verleiht, muss sie nach Ansicht der Gründerinnen und Gründer vor allem die Expansion in andere EU-Länder ohne lokale Tochtergesellschaften ermöglichen – das halten 94 Prozent für sehr oder eher wichtig.

„Entscheidend ist, dass die EU Inc. im nun
anstehenden politischen Verfahren nicht zerredet
wird und die zentralen Regelungen Bestand haben.”

Dr. Ralf Wintergerst,
Präsident,
Bitkom

Knapp dahinter folgt ein rein digitaler und automatisierter Prozess über einen One-Stop-Shop (91 Prozent), also eine einheitliche Anlaufstelle aufseiten der zuständigen Behörden.

Gründung in 48 Stunden

82 Prozent ist eine digitale Anteilsübertragung ohne Notar oder andere zusätzliche Stellen und Personen wichtig, 78 Prozent die freie Wahl des Gesellschaftssitzes innerhalb der EU.

Für jeweils rund zwei Drittel sollte die EU Inc. einen EU-weit einheitlichen Mustervertrag für Start-up-Investments bieten (69 Prozent), einheitliche Regelungen zur Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligung schaffen (67 Prozent) sowie arbeits- und sozialpolitische Regeln harmonisieren (67 Prozent). Die Gründung innerhalb von 48 Stunden ist ebenfalls für 67 Prozent entscheidend, damit die EU Inc. erfolgreich wird. Am seltensten genannt werden die geplanten niedrigen Kosten von 100 Euro für die Gründung, dies halten nur 57 Prozent der Gründerinnen und Gründer für wichtig.

„Entscheidend ist, dass die EU Inc. im nun anstehenden politischen Verfahren nicht zerredet wird und die zentralen Regelungen Bestand haben“, so Wintergerst. (Quelle: Bitkom)

EU Inc.

Mit der geplanten EU Inc. will die Europäische Union Unternehmensgründungen vereinfachen und grenzüberschreitendes Wachstum erleichtern. Statt zwischen unterschiedlichen nationalen Rechtsformen wie GmbH oder SAS wählen zu müssen, sollen Gründer künftig eine europaweit einheitliche Gesellschaft gründen können. Geplant sind eine vollständig digitale Gründung innerhalb von 48 Stunden, Kosten von höchstens 100 Euro sowie kein vorgeschriebenes Mindestkapital. Einheitliche Regeln für Unternehmensführung und Mitarbeiterbeteiligungen sollen Start-ups und Investoren mehr Rechtssicherheit bieten. Steuer-, Arbeits- und Sozialrecht bleiben jedoch weiterhin national geregelt. Die EU Inc. ist Teil des sogenannten „28. Regimes“ und befindet sich derzeit noch im Gesetzgebungsverfahren. Ziel ist es, Europa als Innovations- und Wirtschaftsstandort international wettbewerbsfähiger zu machen.

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Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
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EUR 390 exkl. USt
Studierende*
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Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
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Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.