Zeitgemäße SAP-Planung in Echtzeit: HPE-64-TB-Server für SAP


Der Server ist für In-Memory-Datenbanken gebaut, nutzt Intel-Xeon-6-Prozessoren und bietet so viel Arbeitsspeicher wie kein vergleichbares System: Im SAP BW Edition Hana Benchmark – dem Industriestandard, mit dem die Leistung von SAP-Hana-Systemen gemessen und zertifiziert wird – wurde er als erster Scale-up-Server mit mindestens 48 Terabyte (TB) Arbeitsspeicher validiert.
Bis zu 64 TB Arbeitsspeicher
Der Server lässt sich modular erweitern, um mit wachsenden Anforderungen an Echtzeit-Analysen und Transaktionsverarbeitung Schritt zu halten. Die Grundausstattung beginnt bei vier Prozessor-Sockeln; in Vierer-Schritten lässt sich auf bis zu 16 Sockel ausbauen. Maximal stehen 64 TB DDR5-Arbeitsspeicher zur Verfügung. Mit dieser Ausstattung eignet sich der Server für große Datenbanken und geschäftskritische Anwendungen wie zum Beispiel ERP und CRM. Der dedizierte externe Node Controller des HPE Scale-up Server 3250 – eine Steuerungseinheit, die den Datenverkehr zwischen den Prozessormodulen koordiniert – erreicht eine Latenz von rund 100 Nanosekunden. Eine typische Ethernet-Verbindung, wie sie bei Scale-out-Systemen zum Einsatz kommt, liegt bei etwa 10.000 Nanosekunden – also Faktor 100 langsamer.
Der HPE Compute Scale-up Server 3250 ist der Nachfolger des Intel-basierten HPE Scale-up Server 3200 und der erste Scale-up-Server von HPE mit Intel-Xeon-6-Prozessoren. Seine modulare Architektur eignet sich für rechenintensive Workloads, aber auch für aufkommende Anwendungen rund um agentische KI – also KI-Systeme, die eigenständig Aufgaben ausführen und Entscheidungen treffen.
Die Sicherheitsarchitektur des HPE Compute Scale-up Server 3250 stützt sich auf HPE Integrated Lights-Out (iLO). iLO ist ein eigenständiger Chip auf dem Mainboard, mit dem sich ein Server komplett fernsteuern, überwachen und absichern lässt, selbst wenn das Betriebssystem nicht läuft. Der Schutz erstreckt sich über alle Ebenen – vom Chip bis zur Cloud – und über den gesamten Lebenszyklus des Servers.

Silicon Root of Trust
Kern der Sicherheitsarchitektur ist der sogenannte Silicon Root of Trust: Ein digitaler Fingerabdruck der Firmware wird bei der Chip-Herstellung unveränderlich in den iLO-Sicherheitsprozessor eingebrannt. Beim Start prüft der Chip, ob die Firmware manipuliert wurde. Erst wenn die Prüfung bestanden ist, darf der Server booten. So wird verhindert, dass Schadsoftware den Startvorgang kapern kann. Das schützt den Server auch vor künftigen Bedrohungen durch Post-Quanten-Kryptografie. Der HPE Compute Scale-up Server 3250 verfügt über eine fortschrittliche Speicher-Fehlerkorrektur: Defekte Speicherbereiche werden erkannt, automatisch korrigiert und – falls nötig – isoliert und aus dem laufenden System herausgenommen, ohne Betriebsunterbrechungen. Der HPE Compute Scale-up Server 3250 ist ab sofort verfügbar.
Wer den Server über HPE GreenLake bezieht, nutzt HPEs As-a-Service-Modell: Die Hardware steht im eigenen Rechenzentrum, wird aber nutzungsbasiert abgerechnet. (Quelle: HPE)




