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USA dominieren KI-Rennen

Europa und Deutschland bleiben trotz guter Voraussetzungen bei der schnellen KI-Skalierung klar hinter den USA und China zurück. KPMG-Studie sieht Chance für Europa, technologische Souveränität zu stärken, Abhängigkeiten zu reduzieren, ohne verantwortungsvolle Standards aufzugeben.
E3-Magazin
11. März 2026
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Die Vereinigten Staaten führen das globale Rennen um künstliche Intelligenz deutlich an. Europa folgt knapp vor China, doch beide Volkswirtschaften können trotz ihrer technologischen, industriellen und wissenschaftlichen Stärken derzeit nicht mit der wirtschaftlichen Dynamik der USA Schritt halten. Das zeigt eine Studie von KPMG in Deutschland in Zusammen­arbeit mit dem KI-Bundesverband, für die weltweit über 900 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Technologie und Politik befragt und umfangreiche Daten ausgewertet wurden.

Grundlage der Analyse ist der sogenannte Strategic AI Capability Index (SACI), den KPMG in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics entwickelt hat. Er misst, wie stark KI bereits in der Wirtschaft genutzt wird, wie tragfähig politische und rechtliche Rahmenbedingungen sind und wie gut Forschung, Fachkräfte und Ausbildung in den Volkswirtschaften aufgestellt sind.

Im Gesamtergebnis liegen die USA mit 75,2 Punkten auf einer Skala von null bis 100 deutlich an der Spitze. Der Vorsprung beruht auf dem schnellen und breiten ­Einsatz von KI in Unternehmen. Liquide ­Kapitalmärkte und der breite Zugang zu ­Rechenkapazitäten ermöglichen es Unternehmen, KI-Anwendungsfälle schneller aus der Experimentierphase in den operativen Betrieb zu überführen. Die breite wirtschaftliche Nutzung trifft zudem auf eine gute Forschungslandschaft mit vielen gut ausgebildeten Talenten. In Summe stützen sich die USA auf eine starke Infrastruktur, mit der sich der Einsatz von KI schnell und effizient skalieren lässt.


US-Vormachtstellung

Die Führungsrolle der USA im Bereich Künstliche Intelligenz ist kein Zufall. Sie beruht auf dem engen Zusammenspiel von Investitionen, Forschung und Anwendung. In der KI-Ökonomie verstärken sich Vor­teile sehr schnell: Wer früh skaliert, verschafft sich strukturelle Vorteile, die später kaum noch aufzuholen sind. Europas und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit wird davon abhängen, wie konsequent sie von diesen Erfahrungen lernen, um KI schneller in die Breite der Wirtschaft zu tragen. Entscheidend sind dabei drei zentrale Hebel: der Zugang zu Wachstumskapital, wett­bewerbsfähige Energiepreise und ausreichend Rechenleistung.

Europas Anspruch an eine verantwortungsvolle und ethische KI darf nicht zum Hemmnis für den operativen Einsatz und die internationale Zusammenarbeit werden.”

Ashish Madan,
CTO, Bereichsvorstand Technology Services, KPMG

Europa erreicht im Gesamtergebnis 48,8 Punkte und liegt damit deutlich hinter den USA. Der Kontinent verfügt über eine starke industrielle Basis in bestimmten Sektoren, Kompetenzen insbesondere bei Regulierung, Governance und in einzelnen Forschungsbereichen. Diese entfalten singulär jedoch bislang nur begrenzt wirtschaft­liche Wirkung. Die Einführung von KI in Unternehmen verläuft langsamer, viele Anwendungen stecken im Pilotstadium fest. Hohe Energiepreise, begrenzt verfügbare Rechenleistung sowie fragmentierte Kapitalmärkte erschweren die KI-Skalierung.

China erreicht im Gesamtergebnis 48,2 Punkte und liegt damit knapp hinter Europa. Das Land verfügt über ausgeprägte industrielle Stärken, eine hohe Patentaktivität und eine weitgehende Kontrolle über zentrale Hardware-Komponenten. Dennoch kommt KI bislang nur begrenzt in der Wirtschaft zum Einsatz. Viele Unternehmen nutzen KI punktuell, sodass auch Produktivitätsgewinne selten bleiben. Eine geringe internationale Vernetzung erschwert zudem die KI-Skalierung und den Austausch von Wissen.

Der Index zeigt erhebliche Unterschiede innerhalb Europas. Großbritannien und Irland erreichen mit 69,2 Punkten den höchsten Wert und kommen dem US-­Niveau am nächsten. Die Region profitiert von hoher Investitionsdynamik, gutem ­Kapitalzugang und einer vergleichsweise schnellen Umsetzung von KI in Unternehmen. Westeuropa folgt mit 57,1 Punkten, die DACH-Region liegt mit 54 Punkten leicht darunter. Beide Regionen verfügen über starke Industrie- und Forschungsstrukturen, kommen bei Skalierung und Produktivitätsgewinnen jedoch nur schrittweise voran. Stärker zurück fallen Nord-, Süd- sowie Mittel- und Osteuropa. Nordeuropa erreicht 41,3 Punkte und liegt damit im unteren Mittelfeld. Deutlich schwächer schneiden Südeuropa mit 26,3 Punkten sowie Mittel- und Osteuropa mit 28,8 Punkten ab.


Verbesserungspotenzial für Europa

Die Ergebnisse zeigen klar: Europa muss seine technologische Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität stärken. Im KI-­Wettlauf geht es nicht nur um Innovation und Tempo, sondern auch um Souve­ränität. Diese entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch eigene Kompetenzen. Unsere Analyse zeigt, dass der Aufbau eigener zentraler KI-Fähigkeiten, der Abbau technologischer Abhängigkeiten und Offenheit für internationale Zusammenarbeit zusammen gedacht werden sollten. Der Balanceakt ist entscheidend: Europas Anspruch an eine verantwortungsvolle und ethische KI darf nicht zum Hemmnis für den operativen Einsatz und die internationale Zusammenarbeit werden, sondern muss beides beschleunigen. (Quelle: KPMG)

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.