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SAP-Studie – KI in Singapur

SAP hat bei Oxford Economics eine Studie namens „The SAP Value of AI Report” in Auftrag gegeben, in der 1.600 Führungskräfte aus Unternehmen unterschiedlicher Größe, darunter 200 aus Singapur, in acht Ländern (Australien, Brasilien, China, Deutschland, Indien, Singapur, Großbritannien und den USA) befragt wurden.
E3-Magazin
28. Januar 2026
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In der Studie gaben Unternehmen in Singapur an, dass sie dieses Jahr durchschnittlich 14,5 Millionen US-Dollar für KI ausgeben und eine durchschnittliche Rendite von 16 Prozent erzielen – eine Zahl, die innerhalb von zwei Jahren voraussichtlich auf 29 Prozent steigen wird.

„Unsere Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen in Singapur ihre gemeldeten Lücken in Bezug auf Datenbereitschaft und Mitarbeiterkompetenzen schließen müssen, um diese Dynamik aufrechtzuerhalten und die nächste Welle der KI-Innovation zu nutzen.“

Eileen Chua,
Geschäftsführerin,
SAP Singapur.

„Angetrieben durch eine starke politische Ausrichtung, eine hohe digitale Reife und eine global vernetzte Wirtschaft hat Singapur entschlossen Maßnahmen zur Förderung von KI und Investitionen in diesem Bereich ergriffen“, sagte Eileen Chua, Geschäftsführerin von SAP Singapur. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen in Singapur ihre gemeldeten Lücken in Bezug auf Datenbereitschaft und Mitarbeiterkompetenzen schließen müssen, um diese Dynamik aufrechtzuerhalten und die nächste Welle der KI-Innovation zu nutzen.“

KI-Investitionen und -Einführung im Vergleich zur Bereitschaft

Laut dem Bericht erwarten Unternehmen in Singapur, ihre KI-bezogenen Ausgaben in den nächsten zwei Jahren um durchschnittlich 38 Prozent zu erhöhen. Die Mehrheit der Befragten (67 Prozent) gibt an, mit ihrer aktuellen Rendite aus KI-Investitionen zufrieden zu sein, und 63 Prozent sagen, dass KI zur Bewältigung operativer Herausforderungen wie Entscheidungsfindung und Kundenbindung beigetragen hat.

Gleichzeitig sind 70 Prozent der Führungskräfte unsicher, ob KI-Initiativen ihr volles Potenzial ausschöpfen. Dies deutet darauf hin, dass die ersten Ergebnisse zwar insgesamt positiv sind, viele Unternehmen jedoch hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen und Skalierbarkeit ihrer KI-Investitionen weiterhin vorsichtig sind.

Die organisatorische Bereitschaft stellt weiterhin eine Herausforderung dar. Die Studie ergab, dass 76 Prozent der Unternehmen in Singapur noch keine umfassenden KI-Schulungen für ihre Mitarbeiter durchgeführt haben. Gleichzeitig geben 68 Prozent zu, dass sie intern nicht genehmigte oder unregulierte KI-Tools einsetzen, die oft als „Shadow AI” bezeichnet werden.

Auch die Datenintegration bleibt ein Problem. Insgesamt sind 58 Prozent der Befragten nicht zuversichtlich, dass sie Daten über verschiedene Unternehmensfunktionen hinweg integrieren und austauschen können, was eine wichtige Voraussetzung für die unternehmensweite Einführung von KI ist. Die Herausforderungen bei der Datenbereitschaft sind besonders deutlich in den Bereichen Recht (80 Prozent), Finanzen (73 Prozent), Personalwesen (66 Prozent), Geschäftsführung (64 Prozent) und Beschaffung (55 Prozent) zu erkennen.

Agentische KI

Während viele Unternehmen derzeit KI-Automatisierung und generative KI einsetzen, werden zukünftige Investitionen in Singapur voraussichtlich zunehmend KI-Agenten umfassen. Agentische KI bezieht sich auf Systeme, die für einen gewissen Grad an Autonomie ausgelegt sind, einschließlich der Fähigkeit, Aktionen zu planen und Aufgaben zu koordinieren.

Derzeit geben nur 6 Prozent der Befragten an, vollständig auf den Einsatz und die Skalierung von KI-Agenten vorbereitet zu sein, während 52 Prozent sich als teilweise vorbereitet bezeichnen. In den nächsten zwei Jahren rechnen Unternehmen in Singapur mit einer durchschnittlichen Kapitalrendite von 8 Prozent durch agentenbasierte KI, verglichen mit einem globalen Durchschnitt von 10 Prozent.

Trotz dieser Zahlen bleiben die Erwartungen relativ hoch. 70 Prozent der Befragten schätzen das Potenzial von KI-Agenten für die Beeinflussung der Unternehmensabläufe als mäßig bis hoch ein, und 72 Prozent glauben, dass sie durch die Unterstützung komplexer Arbeitsabläufe in verschiedenen Geschäftsbereichen einen Mehrwert schaffen könnten.

„Agentische KI ist für viele Unternehmen ein aufstrebender Bereich von Interesse“, so Chua. „Ihre Wirksamkeit hängt von Faktoren wie Datenqualität, Systemintegration und der Bereitschaft der Belegschaft ab. Unternehmen, die sich mit diesen grundlegenden Elementen befassen, sind wahrscheinlich besser in der Lage, den Wert einzuschätzen und zu realisieren, wenn sich die KI-Fähigkeiten weiterentwickeln.“

Quelle: SAP

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