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KI: Wachstumstreiber für Rechenzentren

Bis zum Jahr 2030 sollen sich die KI-Kapazitäten deutscher Rechenzentren vervierfachen. Die Anschlussleistung in Watt steigt dann von derzeit 530 Megawatt auf 2020 Megawatt.
E3-Magazin
13. Januar 2026
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Künstliche Intelligenz treibt den Ausbau von Rechenzentren voran – auch in Deutschland. Aktuell machen Rechenzentren für KI rund 15 Prozent der gesamten in Deutschland installierten Kapazitäten aus. Bis 2030 soll der Anteil von KI-Rechenzentren an den deutschen Gesamtkapazitäten bei 40 Prozent liegen.

Insgesamt sind in Deutschland derzeit 2000 Rechenzentren mit einer Anschlussleistung von jeweils mehr als 100 Kilowatt installiert, darunter 100 größere Rechenzentren mit mehr als 5 Megawatt Leistung. Die Leistung aller deutschen Rechenzentren ist 2025 um 9 Prozent auf 2980 Megawatt gewachsen, die hundert größten Rechenzentren steuern dazu die Hälfte bei. Anfang 2026 soll erstmals die Marke von 3000 Megawatt und 2030 von 5000 Megawatt überschritten werden.

Verglichen mit 2024 werden sich Deutschlands Rechenzen­trumskapazitäten dann nahezu verdoppelt haben. Das sind Ergebnisse der aktuellen Bitkom-Studie „Rechenzentren in Deutschland: Aktuelle Marktentwicklungen – Update 2025“, die vom Borderstep-Institut durchgeführt wurde. Vor allem der steigende Bedarf von künstlicher Intelligenz und Cloud Computing treibt dieses Wachstum.

„Künstliche Intelligenz wird zum entscheidenden Faktor für die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft und unserer Verwaltung“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Deutschland muss sicherstellen, dass wir über ausreichend leistungsfähige Rechenzentren verfügen. Ohne Rechenzentren keine KI. Nur so können wir unsere digitale Souveränität stärken und zu den internationalen Technologieführern aufschließen. Die Rechenzentrumsbetreiber brauchen dafür verbesserte regulatorische Rahmenbedingungen, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie vor allem eine stabile Versorgung mit günstigem Strom.“

Milliarden an Investitionen

In diesem Jahr investieren die Betreiber 12 Milliarden Euro in IT-Hardware und 3,5 Milliarden Euro in Gebäude und technische Gebäudeausrüstung – ein neues Allzeithoch. Davon fließen ca. 2,5 Milliarden Euro in die Geräte und Anlagen der Klimatechnik, der Stromversorgung und anderer Gebäudetechnik. Im internationalen Vergleich verläuft die Entwicklung in Deutschland jedoch eher stockend. Anders als in den USA oder China existieren hierzulande noch keine Mega-Rechenzentren, die ausschließlich für KI-Anwendungen betrieben werden.

Die leistungsstarken IT-Systeme in deutschen Rechenzentren sind im Vergleich zu Datacentern im Ausland deutlich kleiner. Die USA verfügten 2024 bereits über zehn Mal so viele Rechenzentrumskapazitäten, wie sie in Deutschland bis 2030 geplant sind. Jedes Jahr werden in den USA mehr als vier Mal so viele Kapazitäten hinzugebaut, wie in Deutschland überhaupt installiert sind. Rohleder: „Beim Thema Rechenzentren müssen Bund und Länder ‚all in‘ gehen und die Investitionshürden radikal senken. Hier entscheidet sich, ob Deutschland zur Datenkolonie wird oder auch im digitalen Zeitalter ein souveränes Land bleibt.“

Treiber für das aktuelle Wachstum sind Cloud-Angebote für KI und sonstige Anwendungen, die im laufenden Jahr um rund 17 Prozent auf 1450 Megawatt steigen. Damit entfällt aktuell die Hälfte (49 Prozent) der deutschen Rechenzentrumskapazitäten auf Cloud-Infrastrukturen, vor einem Jahr waren es noch 45 Prozent und im Jahr 2019 erst 29 Prozent.

Auch der Markt für ­Edge-Rechenzentren gewinnt zunehmend an Dynamik, bewegt sich mit einer Anschlussleistung von rund 240 Megawatt im Jahr 2025 jedoch noch auf vergleichsweise nie­drigem Niveau. Edge-Rechenzentren befinden sich näher am Endkunden oder an der gewünschten Anwendung, die Reaktionszeit ist damit sehr kurz. Klassische Rechenzentren werden weiterhin betrieben, zeigen aber mittlerweile einen rückläufigen Trend (2025: 1290 MW).

USA und China ziehen davon

Im internationalen Vergleich kann der deutsche Rechenzentrumsmarkt trotz des starken Wachstums aber nicht mithalten. Insbesondere die USA und China ziehen davon. In China belief sich die IT-Anschlussleistung 2024 auf 38 Gigawatt. Und in den USA verfügten Rechenzentren bereits im vergangenen Jahr über eine Leistung von 48 Gigawatt – 16 Mal so viel wie in Deutschland im Jahr 2025. Allein die zehn größten US-Rechenzentren sind so stark wie alle 2000 deutschen Rechenzentren zusammen.

Die Leistung steigt 2030 auf mehr als 5000 MW. Kapazität von Rechenzentren und kleineren IT-Installationen (IZ-Leistung in MW). Quelle: Bitkom

Quelle: Bitkom

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Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-66-24355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Early-Bird-Ticket

Reguläres Ticket

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

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Studierende*

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Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
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EUR 390 exkl. USt.
verfügbar bis 31. Januar 2026
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

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verfügbar bis 20.12.2025
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Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
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Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.