Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community

Eine gemeinsame Sprache finden

Die SAP BDC für Unternehmen wird mit Databricks, SAC und dem BDC-Partner Connect immer leistungsfähiger. Nicht nur ein starkes Toolset ist wichtig. Es geht darum, rollenübergreifend für SAPler und Non-SAPler eine gemeinsame Sprache und ein Mindset zu finden für den maximalen Erfolg.
Marcel Beckmann, Valantic
12. März 2026
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Die SAP Business Data Cloud ist weit mehr als nur ein neues Label für bekannte Tools. Sie ist der ernsthafte Versuch, Fragmentierung in der Unternehmensdatenwelt zu überwinden. Die SAP BDC bietet als vollständig verwaltete SaaS-Lösung eine zentrale, leistungsfähige Plattform für das Management und die Analyse von Unternehmensdaten.

Integration von SAP und Non-SAP

Mit ihrer nahtlosen Integration von SAP- und Non-SAP-Daten setzt sie neue Maß­stäbe für datengetriebene Unternehmen, inklusive KI-Unterstützung und Prozess-­Automatisierung. Sie vereint alle leistungsstarken Funktionen von SAP Datasphere, SAP Analytics Cloud, SAP Business Ware­house, SAP Databricks, Snowflake und Microsoft. Hinzu kommen zahlreiche Datenprodukte für Fachbereichsanwender. Das SaaS-Angebot verbindet etablierte Tools wie Datasphere oder die SAP Analytics Cloud mit neuen Bausteinen wie einem zentralen Object Store oder der Data­bricks-Integration zu einem echten Ökosystem. Man kann sich das vorstellen wie ein Orchester: Die Instrumente sind bekannt, aber gemeinsam spielen sie eine völlig neue Symphonie. Der Gamechanger ist die Inte­gration mit Databricks. Damit verschwinden die Grenzen zwischen den SAP-Abteilungen und den Data-Science-Teams. Statt getrennter Silos arbeiten jetzt alle auf einem einheitlichen Datenlayer.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass SAP- und Non-SAP-Daten in einer einheitlichen, semantisch durchgängigen Datenbasis zusammengeführt werden können. Dadurch entsteht eine konsistente Sicht auf alle geschäftsrelevanten Informationen, unabhängig von ihrer ursprünglichen Quelle. Die BDC bietet dadurch bereits jetzt großes Potenzial. Sie führt sämtliche Unternehmensdaten zuverlässig an einer Stelle zusammen, macht sie durch intelligente Applikationen und Dashboards konsumierbar und unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung und Optimierung ihrer Datenstrategie. Langfristig reduziert sich durch die SAP BDC der Integrationsaufwand. Unternehmen müssen weniger externe Data Lakes pflegen, was nicht nur die Komplexität senkt, sondern auch zu ­einer nachhaltig geringeren Total Cost of Ownership (TCO) führen kann.

Five Guiding Principles of BDC Product Strategy.

SAP öffnet sich technologisch über Snowflake, Databricks und über das Datenproduktstudio auch für Non-SAPler. Bei der Vielzahl neuer Lösungen, Plattformen und Rollen wird daher eine gemeinsame Sprache immer wichtiger. Mauern, die sich gebildet haben, müssen verschwinden. Denn auch Non-SAP-Data-Scientists können sich jetzt der SAP-Plattform bedienen. Die BDC schafft durch intelligente Applikationen Mehrwerte für Führungskräfte in jeder „Line of Business“, für Finance, Beschaffung, People und Supply Chain Intelligence.

Daten sind der wichtigste Treibstoff für ein Unternehmen und seine Geschäftsprozesse. Der grundlegende Bestandteil erfolgreicher Geschäftsentscheidungen besteht daher darin, harmonisierte, also saubere, vollständige, kontextbezogene, jederzeit nutzbare und aktuelle Daten zur Verfügung zu haben. Genau das stellt die BDC bereit, komplettiert durch rollen­basierte, smarte Applikationen und analytische Dashboards für Insights in Echtzeit.

Die SAP Business Data Cloud hebt sich dabei von anderen Daten- und Analyselösungen unter anderem durch folgende Merkmale ab:

  • Vorkonfigurierte intelligente Anwendungen für erweiterte Analysen und Planungen in allen Geschäftsbereichen, um transformative Insights zu liefern.
  • Zugriff auf kuratierte, von SAP verwal­tete Datenprodukte für die wichtigsten unternehmerischen Geschäftsprozesse, wobei der geschäftliche Kontext und die Semantik intakt bleiben und vollständig kontrolliert werden.
  • Harmonisierung aller SAP- und Dritt­anbieterdaten mit vollständig verwalteten Funktionen für eine Business-Data-Fa­bric-Architektur, die Modernisierung von SAP Business Warehouse, Planung, Data Engineering und KI/ML.
  • SAP Databricks für die Pro-Code-Entwicklung von KI-, Machine-Learning- und Data-Engineering-Aufgaben.

SAP wird durch die strategische Weiterentwicklung der BDC immer offener und vergrößert sein Daten-Ökosystem. Das wurde zuletzt auf der SAP TechEd 2025
in Berlin noch einmal ganz deutlich. Bisherige Meilensteine sind die Partnerschaften mit Databricks, Google Clouds BigQuery, Microsoft und der neuesten Verstärkung Snowflake, die einen bidirektionalen Datenaustausch ohne Kopieren („Zero Copy“) zwischen den Plattformen und der BDC ­ermöglichen. Laut SAP ist das aber erst der Anfang. Weitere Integrationen seien geplant, war auf der TechEd 2025 in Berlin zu hören, auch wenn bislang keine weiteren Namen genannt wurden.

SAP-Anwenderunternehmen sollten sich heute schon mit den Herausforderungen auseinandersetzen und sich klarmachen, dass die Einführung der BDC nicht nur einen technologischen, sondern auch organisatorischen Change bedeutet. Was es zukünftig braucht, ist ein neues Mindset für den Umgang mit Daten. Was ist dabei neu? Während die Verantwortung für Datenprodukte bisher vor allem in der IT-Abteilung angesiedelt war und Daten in Silos vor­gehalten wurden, fällt bei der Zusammenarbeit auf der BDC auch den Fachbereichen eine entscheidende Rolle zu. Zudem setzen sich neue Stakeholder mit an den Tisch, die für die Entwicklung und Nutzung von Datenprodukten direkte Ownership übernehmen und entsprechende Rollen ausfüllen.

Gemeinsames Mindset

Das erfordert oft ein neues Mindset beim Management und bei der Analyse ihrer ­Daten. Über Snowflake, Databricks, mit dem Partner Connect, Microsoft und dem Datenproduktstudio öffnet sich SAP auch für Non-SAPler. Auch der Non-SAP-Data-Scientist und der Citizen Developer können sich jetzt der SAP-Plattform bedienen. Hinzu kommen neue Rollen wie Prompt-Ingenieure und AI-Entwickler, deren Aufgabenbereiche, Zuständigkeiten und Grenzen vor einem mehrwertstiftenden Einsatz der BDC definiert werden müssen. Ganz wichtig ist es deshalb, konsequent Mauern und Verständigungshürden abzubauen und eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. Nur dadurch lässt sich das enorme Potenzial der BDC heben und mit größtmöglichem Business-Nutzen umsetzen.

Das neue Toolset der BDC, das in Zukunft weiterwachsen wird, erfordert insbesondere auch von den SAP-Mitarbeitenden und -Führungskräften in den Anwenderunternehmen ein neues Mindset. Es ist nicht nur ein technologischer, sondern vor allem auch ein organisatorischer Wechsel. Wichtig ist es daher, die Fachbereiche abzuholen, die die Data Product Owner stellen, nicht wie bislang nur die IT. Fachbereiche und IT müssen an einen Tisch und an einem Strang ziehen. Erst durch eine gemeinsame Sprache generieren alle Stakeholder gemeinsam maximalen Nutzen mit der BDC. Dann wachsen die SAP- und die Non-SAP-Welt wirklich zusammen.

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Marcel Beckmann, Valantic

SAP Analytics Manager & Lead CoE SAP Data Warehouse bei valantic. Er ist Experte für SAP Datasphere und blickt auf 13 Jahre Erfahrung als SAP Analytics Consultant zurück.


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.