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Der KI-Einsatz verändert das Projektgeschäft

KI wird das Geschäft von IT-Service-Providern grundlegend verändern – nicht nur in Testing und Softwareentwicklung, sondern auch in der Beratung. Erfahrene Berater profitieren, für Junior Consultants wird der Einstieg zunächst schwieriger.
Joachim Hackmann, PAC
8. Januar 2026
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Der Beratungsmarkt stand in den vergangenen Jahren unter enormem Druck: Der Fachkräftemangel bremste vielerorts die Geschäftsentwicklung, während die Nachfrage nach Beratungsleistungen in zahlreichen Segmenten das verfügbare Angebot deutlich überstieg. Besonders das Projektgeschäft florierte, getrieben vom digitalen Wandel, den Unternehmen mit Nachdruck vorantreiben wollten. Im SAP-Markt kam ein Sonder-­Boom hinzu – ausgelöst durch die Migration auf S/4 Hana.

Diese Entwicklung führte zu einem ­regelrechten Wettbewerb unter Beratungshäusern, die sich gegenseitig Experten abwarben, um dem steigenden Kundenbedarf gerecht zu werden. In der Folge stiegen die Personalkosten spürbar – und damit auch die Honorare für Beratungs­leistungen. Trotz intensiver Bemühungen der Service Provider, Projektarbeit mithilfe von Tools, Templates und Methoden effizienter, flexibler, skalierbarer und wiederholbar zu gestalten, blieb der Erfolg begrenzt.

Das alte Dogma der Branche – „Consulting is people business“ – behielt seine Gültigkeit. Das war auch akzeptabel, solange die Nachfrage nach Digitalisierung von Geschäftsmodellen in einer boomenden Wirtschaft für eine komfortable Auslastung der Beratungsunternehmen sorgte.

Doch die Lage hat sich grundlegend gewandelt. Die wirtschaftliche Situation, insbesondere in Deutschland, ist angespannt. Unternehmen sehen sich gezwungen zu sparen, und IT-Dienstleister müssen sich erstmals seit vielen Jahren ernsthafte Gedanken über die Auslastung ihrer Consultants machen.

Ist KI die Hoffnung für Projektimpulse?

In dieser neuen Realität rückt die künstliche Intelligenz in den Fokus. So sorgt die Nachfrage nach KI-Lösungen zumindest für ein wenig Hoffnung auf neue Projektimpulse. Laut PAC-Analysen bleibt der Effekt auf die Auslastung der Beratungshäuser jedoch bislang begrenzt, da vielerorts nur kleinere Projekte initiiert werden, die zudem spezielle Beraterprofile erfordern.

Spannender ist der Einsatz von KI in den eigenen Geschäftsprozessen der Beratungsunternehmen. In der Service Delivery, etwa im Application Management (AM), in der Softwareentwicklung und im Testing ist der KI-Einsatz bereits weit fortgeschritten.

Neu und besonders interessant ist die Nutzung von KI in frühen Phasen des Projektgeschäfts: bei der Bearbeitung von RFIs und RFPs, der Scope-Definition, Marktanalysen oder Szenarioplanung. Gerade in diesen Aufgabenfeldern wurden bislang Junior-Berater eingesetzt, um erste Projekterfahrungen zu sammeln und sich in die Beratungsarbeit einzuarbeiten. Nun soll die KI ihre Arbeit übernehmen.

Noch funktioniert der KI-Einsatz in diesen Bereichen nur leidlich. Doch das ist nicht der entscheidende Punkt, denn die Modelle werden kontinuierlich besser und die Technologie reift. Die Aussicht auf Einsparungen bei Personalkosten und gleichzeitig beschleunigte Prozesse hat bereits dazu geführt, dass insbesondere große Beratungshäuser den KI-Einsatz über alle Projektphasen hinweg systematisch vorantreiben.

Kurzfristige Einsparungen beim Personal

Kurzfristig darf die Branche auf Entlastung bei den Personalkosten hoffen, sobald die KI für die angesprochenen Beratungsfelder einsatzfähig ist. Erfahrene Consultants mit tiefem Branchenwissen und gutem Kundenzugang bleiben jedoch auch in Zeiten von KI unverzichtbar. Schwieriger dürfte es vorerst für Junior Consultants werden, die mithilfe der Jobs, die nun die KI übernehmen soll, an die Beratung herangeführt wurden.

Doch wenn kurzfristig weniger Juniors in die Projektarbeit eingebunden werden, droht langfristig ein Mangel an erfahrenen Beratern. KI kann den Fachkräftemangel also bestenfalls temporär lindern – es sei denn, sie entwickelt sich tatsächlich so rasant und leistungsfähig, dass die KI langfristig auch die erfahrenen Consultants ersetzt.

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Joachim Hackmann, PAC

Vice President – Business Applications and related Services, PAC Deutschland


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-66-24355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Early-Bird-Ticket

Reguläres Ticket

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 390 exkl. USt.
verfügbar bis 20. Dezember 2025
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Early-Bird-Ticket
Reguläres Ticket
EUR 390 exkl. USt.
verfügbar bis 20.12.2025
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.