Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community

Community Short Facts

Keine SAP-Meldungen sollen außer Acht gelassen werden. Die Short Facts widmen sich den kleineren Neuigkeiten sowie den scheinbar mehr oder weniger wichtigen Statements der Community. Hier ist der Platz für SAP-spezifische Pressemitteilungen, die sonst gerne übersehen werden. 

„Die semantische Datenplattform Bardioc bietet klare Vorteile für komplexe KI-Anwendungen.“

Horst-Florian Jaeck,
Partner und Geschäftsführer,
Valantic

KI-gestützte semantische Datenplattform

21. Januar 2026

Valantic erweitert sein Technologieportfolio um die KI-gestützte semantische Datenplattform Bardioc und schließt dafür eine strategische Partnerschaft mit Almato. Ziel der Kooperation ist es, Unternehmen eine souveräne, leistungsstarke Basis für datengetriebene Geschäftsmodelle, erklärbare
KI und intelligente Prozess­automatisierung zu bieten. Bardioc verbindet Ontologien, Wissensgraphen und semantische Relationen, um Daten nach ihrer Bedeutung zu verknüpfen und daraus kontextbezogene Analysen sowie automatisierte Entscheidungen in Echtzeit abzuleiten. Die Plattform schafft Transparenz, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit und entspricht höchsten europäischen Standards. Valantic kombiniert in der Zusammenarbeit seine Expertise in digitaler Transformation, Datenstrategie und KI-Integration mit der technologischen Innovationskraft von Almato – eine Partnerschaft, die datengetriebene Intelligenz und digitale Souveränität in Unternehmen nachhaltig stärkt.

Quelle: Valantic

Integriertes Beteiligungsmanagement

21. Januar 2026

Die Mercedes-Benz Group hat ihre Beteiligungsverwaltung auf eine neue Ebene gehoben und die SAP-basierte Software Corporate Invest­ment Manager von Zet­Visions eingeführt. Mit der Lösung werden nun die Unternehmensbereiche Accounting, Finance, Legal, M&A, Tax und Treasury auf einer gemeinsamen Datenbasis vereint. Ziel war eine einheitliche, revisionssichere Plattform, die klare Verantwortlichkeiten und verbesserte Datenqualität schafft. Durch ein neues Rollen- und Berechtigungskonzept, automatisierte Genehmigungsprozesse und regelmäßige Aktualisierungen für das gesetzliche Meldewesen wurde die Transparenz erheblich gesteigert. Heute greifen alle relevanten Bereiche auf eine „Single Source of Truth“ zu – mit stichtagsgenauen Informationen, effizienteren Abläufen und einer nachhaltigen Verbesserung der Daten- und Prozessqualität im gesamten Konzern.

Quelle: ZetVisions

S/4-Integration

21. Januar 2026

MCA Furniture hat erfolgreich den Wechsel auf S/4 abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung durchgängiger Digitalisierung vollzogen. Ziel war es, eine harmonisierte Systemlandschaft zu schaffen, die alle Unternehmensbereiche technologisch und organisatorisch verbindet. Gemeinsam mit IWOfurn und dem SAP-Dienstleister io gelang die Einführung in einem ambitio­nierten Zeitplan: von der Kon­­zeption im Januar 2024 über die Realisierungsphase im Sommer bis zum erfolgreichen Go-live am 1. Juli 2025. Während io die technische Umsetzung verantwortete, sorgte IWOfurn für die branchenspezifische Integration und Datenqualität. Das Projekt markiert einen Meilenstein für MCA Furniture und zeigt, wie Digitalisierung, Prozessoptimierung und Teamarbeit zu nachhaltigem Unternehmenserfolg führen.

Quelle: Integrated Worlds

Perspektivenwechsel

21. Januar 2026

Wenn kreative Ideen auf reale unternehmerische Herausforderungen treffen, entsteht Innovationsgeist pur. Genau das zeigte sich beim TUM Business Game auf dem Campus Heilbronn. Studierende der TUM School of Management entwickelten in nur zwei Tagen Lösungen zu praxisnahen Aufgaben, die von Partnern wie der Schwarz-Gruppe, SAP und NetworX gestellt wurden. Ziel war es, Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen und neue Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen zu eröffnen. Die Teams arbeiteten intensiv an Konzepten für nachhaltige, gesundheitsfördernde Produkte und Dienstleistungen. Nach einem spannenden Finale überzeugte ein Team von SAP mit einem besonders innovativen Pitch die Jury. Für Teilnehmer wie Ansh Suraj von der Technischen Hochschule Deggendorf war der Wettbewerb ein unvergessliches Erlebnis – voller Teamgeist, Kreativität und mit dem Beweis, dass Einsatz und Ideenreichtum sich auszahlen.

Quelle: P3 Logistic Parks

„Innerhalb weniger Monate haben wir gemeinsam eine Fabrik geschaffen, die zeigt, wie Software-Defined Manufacturing die Produktion neu definiert.“

Henning Hiebsch,
Partner,
MHP

Digitalisierte Batteriezellenfertigung

21. Januar 2026

In Nördlingen (Bayern) entsteht mit der digitalen Fabrik von V4Smart eines der innovativsten Industrieprojekte Deutschlands. Das Gemeinschaftsprojekt von V4Smart, MHP und der Porsche-Werkzeugbau-Gruppe baut auf den Ansatz des „Software-­Defined Manufacturing“, unterstützt von technologischen Partnern wie SAP, AWS und Cybus. Innerhalb von nur zehn Monaten wurde eine vollständig cloudbasierte IT-Architektur geschaffen, die eine flexible, datengetriebene Produktion ermöglicht. Herzstück ist ein digitaler Zwilling, der sämtliche Fertigungsprozesse in Echtzeit abbildet und steuert. Mit der Implementierung von SAP S/4 Hana Public Cloud als zentralem ERP-System wurden Produktion, Logistik und Qualität digital integriert. Das Ergebnis ist eine
hoch­automatisierte, skalierbare Greenfield-Produktion mit 80 Batteriezellen pro Minute – ein Leuchtturmprojekt für Effizienz, Agilität und digitale Exzellenz in der deutschen Industrie.

Quelle: MHP

KI in Afrika

21. Januar 2026

MTN Digital Infrastructure hat eine Vereinbarung mit Seekr geschlossen, um künstliche Intelligenz in seine Rechenzentrumslandschaft zu integrieren und so digitale Innovation auf dem Kontinent zu beschleunigen. Die Kooperation soll den Einsatz von KI in Wirtschaft und öffentlichem Sektor fördern und datengetriebene Erkenntnisse für Finanzwesen, Logistik und Energie nutzbar machen. Grundlage ist die Plattform SeekrFlow, die KI-Modelle als Service bereitstellt und skalierbar in bestehende Systeme einbindet. Laut SAP könnte KI bis 2030 bis zu 1,5 Billionen US-Dollar zur afrikanischen Wirtschaft beitragen. Ziel der Partnerschaft ist es, diesen Mehrwert durch intelligente Technologien und sichere Dateninfrastrukturen greifbar zu machen – für effizientere Governance, stärkere Bürgerbeteiligung und nachhaltiges Wachstum.

Quelle: Seekr Technologie

Early Access für Agentic AI

21. Januar 2026

Semos.ai hat den erweiterten Early Access für sein Agentic-­AI-System Manager Agents angekündigt, das Führungskräfte bei Echtzeitentscheidungen und Teamführung unterstützt. Im Gegensatz zu reaktiven Tools agieren die Manager Agents proaktiv und bieten gezielte Unterstützung bei Themen wie Feedback, Anerkennung und Mitarbeiterentwicklung.

Das System basiert auf einer Multi-Agent-­Architektur mit sieben spezialisierten, miteinander vernetzten Modulen, die Kontext und Erkenntnisse aus Teaminteraktionen austauschen. Besonders der Meeting Agent erfasst wertvolle Einblicke aus all­täglichen Gesprächen und leitet daraus Handlungsim­pulse ab. Die Plattform inte­griert sich nahtlos in SAP SuccessFactors, Workday, Oracle HCM, Microsoft 365, Slack und Teams und verbindet interne HR-Daten mit Marktinformationen, um Führung intelligenter und kontextbezogener zu gestalten.

Quelle: Semos.ai

Stärkung von BPaaS- und Finanzlösungen

21. Januar 2026

Carrick Capital Partners hat eine Minderheitsbeteiligung an Veritas Prime bekannt gegeben, um das Wachstum des Unternehmens in den Bereichen Business Process as a Service (BPaaS) und SAP S/4 Finance zu beschleunigen. Veritas Prime gilt als führender Anbieter integrierter HR- und Payroll-Technologien und bietet End-to-End-Dienstleistungen von Implementierung über Lizenzierung bis zu Managed Services auf einer eigenen Plattform. Durch die Investition soll die Expansion in cloudbasierten Services weiter vorangetrieben und die technologische Basis ausgebaut werden. Beide Unternehmen sehen darin eine Chance, Kunden effizientere und skalierbare Lösungen für HR- und Finanzprozesse bereitzustellen.

Quelle: Carrick

Neu im SAP Store: Retarus Cloud Fax Connector

21. Januar 2026

Retarus, ein globaler Anbieter von APIs, Gateways und Applikationen für Messaging, E-Mail-Management und den Austausch strukturierter Daten für Geschäftsprozesse, bietet ab sofort eine vollständig gemanagte Cloud-Fax-Integration im SAP Store an. Der Cloud Fax Connector for SAP Solutions lässt sich über die SAP Business Technology Platform (BTP) direkt in Geschäftsprozesse einbinden und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Faxkommunikation im Zuge der Migration auf SAP S/4 Hana Cloud. Die Lösung wurde vom SAP Solution Hub validiert und ist mit der Private und Public Edition der SAP S/4 Hana Cloud kompatibel. Sie nutzt eine moderne REST-API und ersetzt veraltete Schnittstellen wie BC-SMTP oder BC-RFC. Dadurch erhalten Unternehmen eine zukunftssichere, rechtskonforme und skalierbare Lösung für automatisierte Faxprozesse – von Bestellungen bis zu vertraulichen Mitteilungen – mit hoher Zustellqualität und Sicherheit.

Quelle: Retarus

„Cognitus bringt umfassende Branchen­erfahrung und eigene KI-Technologie ein, die die Effizienz von SAP-Implementierungen verbessert.“

Neil Dhar,
Managing Partner,
IBM Consulting America

IBM übernimmt Cognitus

21. Januar 2026

IBM hat die Übernahme des SAP-Dienstleisters Cognitus angekündigt. Damit will IBM SAP-Transformationen in komplexen, regulierten Branchen wie der Luft- und Raumfahrtindustrie, Energie, Versorgung und Fertigung beschleunigen. Cognitus bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung mit SAP-S/4­Hana-Implemen­tierungen, branchenspezifische Lösungen und KI-gestützte Software mit. Durch die Integration erweitert IBM sein Port­folio um leistungsfähige, auf SAP basierende Technologien und stärkt seine Position als globaler Partner für digitale Transformation. Die Akqui­sition unterstreicht IBMs strategische Investition in Wachstum und Innovation im SAP-Umfeld.

Quelle: IBM

V. l.: Prof. Dr. Ludger Santen, Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Prof. Dr. Astrid Fellner.

Ehrensenator Prof. August-Wilhelm Scheer

21. Januar 2026

Die Universität des Saarlandes hat Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, Gründer der Scheer Group, mit der Ehrensenatorenwürde, der höchsten Auszeichnung für herausragende Verdienste um Universität und Gesellschaft, geehrt. Scheer übernahm 1975 als einer der jüngsten Professoren an der Universität des Saarlandes den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und leistete dort bahnbrechende wissenschaftliche Arbeit. Die Laudatio bei der feierlichen Verleihung übernahm Weggefährte Henning Kagermann, früherer SAP-Vorstandssprecher und langjähriger Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Scheer sei ein „Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik“, so Universitätspräsident Ludger Santen, da er die außergewöhnliche Fähigkeit habe, Ergebnisse akademischer Forschung in die wirtschaftliche Anwendung zu überführen.

5 Stolperfallen im SAP-Vertragsmanagement

21. Januar 2026

Verträge sind das Fundament jeder geschäftlichen Zusammenarbeit. Dennoch laufen in vielen Unternehmen Vertragsprozesse nicht reibungslos.

Verträge sind das Fundament jeder geschäftlichen Zusammenarbeit. Doch obwohl sie so wichtig sind, läuft im Alltag vieles schief: Abläufe sind oft nicht definiert, Freigaben verzögern sich, wichtige Fristen werden übersehen. Das kostet Zeit, Nerven und im schlimmsten Fall bares Geld. Dabei lassen sich viele dieser Probleme vermeiden, wenn die Prozesse stimmen und die richtigen Werkzeuge genutzt werden. SAP bietet dafür eine ideale Basis. In diesem Artikel erfahren Sie, welche fünf Stolperfallen im Vertragsprozess besonders häufig auftreten und wie Sie diese mit einer passenden SAP-Lösung gezielt beheben können.

  1. Fehlende Prozessstruktur: In vielen Unternehmen fehlt eine einheitliche Vorgehensweise für die Vertragserstellung und Bearbeitung. Unterschiedliche Vorlagen, individuelle Freigaben und unklare Abläufe erschweren die Arbeit.
    Ein digitaler Vertragsworkflow in SAP mit Vorlagen, klaren Genehmigungsschritten und automatisierten Abläufen sorgt für Konsistenz und Nachvollziehbarkeit.
  2. Medienbrüche, manuelle Schritte: Oft werden Verträge aus SAP exportiert, extern bearbeitet, ausgedruckt, unterschrieben und wieder eingescannt. Das kostet Zeit, birgt Fehlerquellen und erschwert die Nachverfolgung. Eine inte­grierte Lösung wie Cuno/4 ermöglicht die Vertragserstellung, Prüfung, elektronische Signatur und Archivierung direkt in SAP. So bleibt der gesamte Prozess durchgängig digital.
  3. Fehlende Fristenkontrolle: Kündigungen, automatische Verlängerungen oder Preisänderungen geraten im Alltag leicht in Vergessenheit. Ein digital gesteuertes Fristenmanagement in SAP sorgt dafür, dass Termine zuverlässig überwacht und rechtzeitig angezeigt werden. So lassen sich Risiken und unnötige Kosten vermeiden.
  4. Unklare Verantwortlichkeiten: In vielen Organisationen ist nicht eindeutig geregelt, wer für Verträge zuständig ist, wer Freigaben erteilen darf oder auf welche Informationen zugegriffen werden kann. Rollenbasierte Berechtigungen und klar definierte Workflows in SAP schaffen hier Abhilfe. Jeder Beteiligte weiß, welche Aufgaben er hat und welche Rechte ihm zugewiesen sind.
  5. Fehlende Transparenz: Ohne zentrale Übersicht fällt es schwer, den Status von Verträgen, Risiken oder Kosten im Blick zu behalten.
    Ein zentrales Vertragscockpit in SAP ermöglicht jederzeit Zugriff auf alle relevanten Daten. Dashboards und Auswertungen unterstützen Entscheidungen und schaffen Klarheit über die gesamte Vertragslandschaft

Fazit

Ein gut organisierter Vertragsmanagement-Prozess ist mehr als ein Nice-to-have. Er schützt vor vermeidbaren Fehlern, reduziert Risiken und sorgt für reibungslose Abläufe im Geschäftsalltag.
SAP stellt dafür bereits viele wichtige Funktionen bereit. Mit einer passenden Erweiterung wie Cuno/4 lassen sich Vertragsprozesse zentral steuern, automatisieren und vollständig digital abbilden – von der Erstellung bis zur Archivierung.

Quelle: Networker Solutions

V. l.: Jochen Mall, Senior Manager Product, MHP, Marcel Heckner, Sales Director, MHP, und Dietrich Birk, Geschäftsführer VDMA Baden-Württemberg.

MHP erhält Allianz-Industrie-4.0-Award

21. Januar 2026

MHP hat mit der KI-Lösung Bolt_IT erneut den Allianz-Industrie-4.0-Award gewonnen.
Die Software zeigt, wie Daten, KI und SAP-Systeme die Fertigung messbar verbessern.

Die Management- und IT-Beratung MHP erhält erneut den renommierten Allianz-­Industrie-4.0-Award Baden-Württemberg. Ausgezeichnet wurde die gemeinsam mit Porsche entwickelte KI-Lösung Bolt_IT, die sicherheitsrelevante Schraubprozesse in der Montage überwacht und optimiert. Schraubverbindungen zählen in der automobilen Serienfertigung zu den besonders kritischen Produktionsschritten – kleinste Abweichungen können Auswirkungen auf Sicherheit und Qualität haben.

Genau hier setzt Bolt_IT an: Die Software analysiert Verschraubungsdaten in Echtzeit, erkennt Anomalien automatisiert und ordnet diese präzisen Fehlerkategorien zu. Die Jury zeichnete die Lösung als eines von 28 Projekten in der Kategorie „Winner“ aus und würdigte insbesondere Marktrelevanz und Innovationsgrad. Erste Simulationen zeigen, dass sich pro Fertigungslinie wöchentlich bis zu 90 Minuten manuelle Analysezeit einsparen lassen. Zugleich arbeitet die KI-basierte Fehlererkennung rund sieben Mal exakter als klassische Verfahren.

Der Nutzen entfaltet sich nicht nur im Shopfloor, sondern auch in der Integration mit Unternehmenssystemen: Bolt_IT kann nahtlos an SAP-Landschaften angebunden werden – etwa an SAP Digital Manufacturing oder SAP S/4 Hana. Dadurch lassen sich Qualitätsdaten übergreifend auswerten, Maßnahmen automatisiert anstoßen und Optimierungs­potenziale über mehrere Werke hinweg sichtbar machen.

Quele: MHP

Teilnehmer der Auftaktsitzung des Strategiekreises für Technologie und Innovation am 6. November 2025 im deutschen Bundeskanzleramt.

Strategiekreis für Technologie und Innovation

21. Januar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Zukunftsrat als „Strategiekreis für Technologie und Innovation“ neu aufgestellt. Nicht mehr dabei ist SAP-CEO Christian Klein, neu im Team: DeepL-Gründer Kutyłowski.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat zur Auftaktsitzung des Strategiekreises für Technologie und Innovation ins Bundeskanzleramt eingeladen. Das Gremium ist das höchste technologie- und innovationspolitische Beratungsgremium der Bundesregierung und vereint Spitzenvertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Themen der Sitzung waren die Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und technologischer Souveränität in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie die Potenziale von KI.

Auf Basis eines Benchmarkings zu den Stärken und Schwächen des Innovationssystems im internationalen Vergleich hat der Strategiekreis in seiner Auftaktsitzung sein Ambitionsniveau definiert. Es gilt, Transferpotenziale durch kraftvolle Initiativen und eine substanzielle Verbesserung der Rahmenbedingungen entlang der gesamten Innovationskette zu heben. Der Strategiekreis will den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Wirtschaft beschleunigen und die Innovationskraft Deutschlands nachhaltig stärken. Die Geschäftsstelle ist bei Acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften angesiedelt.

Quelle: deutsches Bundeskanzleramt

Programmierende KI: Die generierte Gefahr

21. Januar 2026

Large-Language-Modelle schreiben Code in Sekunden. Was nach einem neuen Level an Effizienz klingt, hat auch eine Schattenseite.

Das Problem ist: Sicherheit ist bislang kein integraler Bestandteil von KI-basierter Softwareentwicklung. Programmieren ist dank GenAI so einfach wie noch nie. Fast jeder kann damit im Handumdrehen mehr oder weniger guten Code erzeugen – allerdings schlagen Studien bereits Alarm: Ganze 62 Prozent aller KI-generierten Codes sind fehlerhaft oder verwundbar. Noch gravierender: Nach nur fünf Iterationen von KI-unterstützten Verbesserungen steigt die Zahl kritischer Sicherheitslücken um fast 38 Prozent.

Wird Code also immer unsicherer, je häufiger KI im Entwicklungsprozess eingesetzt wird? Das ist sicherlich immer abhängig von Modell und Entwickler. Eines ist aber sicher: Ohne eine Sensibilisierung und entsprechende Gegenmaßnahmen kann das Versprechen der Effizienz schnell in ein enormes Risiko umschlagen. Schließlich optimiert GenAI auf Funktionalität, nicht auf Sicherheit und Resilienz. Damit verschiebt sich das Gleichgewicht zwischen Innovation und Sicherheit weiter zulasten der Stabilität digitaler Systeme.

Künstliche Intelligenz kann ein mächtiges Tool sein – aber nur, wenn wir Sicherheit von Anfang an mitdenken. Dazu gehören strukturierte Code-Reviews, automatisierte Schwachstellenanalysen und Security-by-Design-Prinzipien. Nur wer trotz automatisierter Code-Generierung das letzte Wort behält, kann die Vorteile von KI nutzen, ohne neue Risiken zu schaffen.

„Smartes“ Herzzentrum

21. Januar 2026

Mit Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung und der Klaus Tschira Stiftung startet in Heidelberg der Bau des neuen digitalen Herzzentrums.

Symbolischer Startschuss für das neue Herzzentrum mit angegliedertem Forschungsinstitut in Heidelberg: Auf dem Gelände der ehemaligen Kinderklinik entsteht damit eine zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten jeden Alters mit Herzkrankheiten. Unter einem Dach werden künftig Prävention, Diagnostik und Therapie vereint – von der Notfallversorgung über die Bildgebung bis hin zur Herztransplantation.

Das Herzzentrum ist als vollständig digitales Krankenhaus konzipiert und soll Maßstäbe in der modernen Herzmedizin setzen. Parallel entsteht das Forschungsinstitut „Informatics for Life“. Hier erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät gemeinsam mit Industriepartnern, wie Gesundheitsdaten mithilfe von Informatik und künstlicher Intelligenz die Versorgung verbessern und personalisieren können.

„Wir fördern das neue Forschungszen­trum, weil das Zusammenwirken von Informatik und Kardiologie nicht nur exzellente Forschungsergebnisse hervorbringt, sondern vielen Menschen zugutekommt“, betonte Lilian Knobel, Geschäftsführerin der Klaus Tschira Stiftung. Das Konzept sieht vor, dass Forschung und Klinik Tür an Tür arbeiten – für einen schnellen Wissenstransfer in die Praxis im Sinne einer patientennahen, datenbasierten Herzmedizin.

Quelle: Klaus Tschira Stiftung

SAPs KI-Offensive

21. Januar 2026

Die SAP will KI tief in ihre Entwicklerplattformen einbauen und so Innovation, Automatisierung und neue Partnerschaften fördern.

Auf der TechEd 2025 hat SAP gezeigt, wie künstliche Intelligenz künftig stärker in die Softwareentwicklung einfließen soll. Mit neuen Funktionen in SAP Build und Joule Studio, erweiterten Datenverbindungen und Partnerschaften – etwa mit Snowflake – will das Unternehmen Entwicklerinnen und Entwicklern helfen, Geschäftsanwendungen schneller und intelligenter zu gestalten.

Mehr Freiheiten mit SAP Build

SAP Build soll künftig mehr Freiheiten bieten: Über neue lokale Protokollserver könnten Entwickler ihre bevorzugten Tools wie Visual Studio Code, Cursor oder Claude Code direkt mit SAP-Umgebungen verbinden. Eine neue VS-Code-Erweiterung soll den Zugriff auf Build-Funktionen erleichtern. Zudem arbeitet SAP mit der Plattform n8n an einer Integration, die eine Zusammenarbeit von Joule- und n8n-Agenten ermöglichen soll.

Mit SAP Business Data Cloud will SAP den Zugang zu Daten und KI-Plattformen erweitern. Eine neue Erweiterung für Snowflake soll es ermöglichen, SAP-Daten direkt in der Cloud- und KI-Umgebung von Snowflake zu nutzen. So könnten Unternehmen flexibel auf Rechen- und Speicherressourcen zugreifen, während Governance und Geschäftskontext gewahrt bleiben.

Neu: Data Product Studio

Das neue Data Product Studio soll Rohdaten in nutzbare Datenprodukte verwandeln und eine erweiterte Knowledge Graph Engine in der Hana Cloud kann automatisch Zusammenhänge zwischen Daten herstellen. Zudem präsentierte SAP das Relational Foundation Model SAP-RPT-1, das betriebswirtschaftliche Prognosen etwa zu Lieferketten oder Zahlungsrisiken liefern soll. Bis 2030 will SAP weltweit zwölf Millionen Menschen KI-Kompetenzen vermitteln – unter anderem durch Schulungsprogramme und eine Partnerschaft mit Coursera.

Quelle: SAP

Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-66-24355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Early-Bird-Ticket

Reguläres Ticket

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 390 exkl. USt.
verfügbar bis 31. Januar 2026
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Early-Bird-Ticket
Reguläres Ticket
EUR 390 exkl. USt.
verfügbar bis 20.12.2025
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.