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GenAI-Impact-Studie: Sieben Prinzipien agentischer Softwareentwicklung

Laut der GenAI-Impact-Studie von Adesso prüfen 41 Prozent der befragten Unternehmen aktuell erst die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten von KI-Agenten. Nur knapp 31 Prozent nutzen sie bereits produktiv. Das klingt nach Aufbruchsstimmung, ist aber vor allem ein Ausdruck von Zögerlichkeit.
E3-Magazin
24. Juli 2026
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Beim Einsatz von agentischer Softwareentwicklung machen sieben Prinzipien den Unterschied:

1. Kurze Zyklen schlagen lange Sprints: Klassische agile Entwicklung arbeitet in Sprints von zwei bis drei Wochen. Agentische Teams schaffen Zyklen von zwei bis vier Tagen, über den gesamten Software Development Lifecycle hinweg: von der Anforderung über Implementierung und Test bis zu Review und Betrieb. Das macht einen quantitativen und qualitativen Unterschied. Kürzere Zyklen verändern, wie Entscheidungen getroffen werden, wie Fehler entdeckt werden und wie schnell ein Team auf veränderte Anforderungen reagiert. Agenten arbeiten kontinuierlich, nachts, am Wochenende. Releases werden häufiger, die Iterationen kleiner. Wer einmal in diesem Rhythmus gearbeitet hat, will nicht zurück.

2. Verschiedene Jobs Mensch und Agent: Der häufigste Einstiegsfehler: AI-Agenten werden behandelt wie sehr schnelle Entwickler. Agenten sind keine Junior-Entwickler, die man einfach frei auf Aufgaben loslassen kann. Sie sind ausführende Instanzen, die präzise Leitplanken brauchen, um zu funktionieren. Der Mensch bringt das „Warum“ und „Was“ ein: Architekturprinzipien, fachliche Anforderungen, Qualitätskriterien. Der Agent übernimmt die Ausführung. Dazu gehört: Code generieren, Tests ausführen, Fehler beheben, Dokumentation schreiben. Immer in kontinuierlichen Feedbackschleifen, ohne dass jeder Schritt manuell angestoßen werden muss.

3. Qualität des Inputs bestimmt Output: Halluzination ist kein technisches Problem, das sich mit einem besseren Modell löst, sondern ein Kontextproblem. Vage Anforderungen an AI-Agenten liefern vage Ergebnisse. Strukturierte Artefakte wie klare Spezifikationen, Architekturprinzipien und Kontextdokumentationen sind keine lästige Pflicht, sondern die eigentliche Steuerungsebene. Ein gutes Spezifikationsdokument ist bei agentischer Entwicklung wertvoller als tausend Zeilen manueller Code. Es ist der Unterschied zwischen einem Agenten, der weiß, was er tut, und einem, der rät.

„Die Frage ist nicht, ob Unternehmen agentisch
arbeiten werden, sondern wie schnell sie die
Voraussetzungen dafür schaffen.”

Benedikt Bonnmann,
Mitglied des Vorstands,
Adesso

4. Guided Automation statt Vollautonomie: Eines der hartnäckigsten Missverständnisse: Agenten programmieren selbstständig, der Mensch schaut zu. Aber Agenten handeln nicht frei, sondern in Strukturen, die Menschen definieren. In der Praxis heißt das: Hochspezialisierte Agenten mit klar abgegrenztem Fokus und präzisem Kontext arbeiten innerhalb explizit definierter Übergabepunkte, automatisierter Qualitäts-Gates und klarer Abnahmekriterien. Der Mensch macht als Kon­trollinstanz das, was menschliches Urteilsvermögen erfordert: Architekturentscheidungen, strategische Weichenstellungen, finale Abnahmen – nicht Zeilenkontrolle.

5. Governance: Pflicht statt Kür: Agentische Entwicklung stellt Compliance-Verantwortliche vor neue Fragen. Welche Modelle dürfen in welchen Projekten eingesetzt werden? Wie wird sichergestellt, dass kein Code mit geschütztem IP in Trainingsdaten landet? Wer trägt die LLM-Kosten, und wie werden sie projektgenau zugeordnet? Lösbare Fragen, die aber vor dem ersten produktiven Einsatz beantwortet sein müssen, nicht danach. Ein standardisierter, rechtskonformer Zugang zu LLMs mit transparenter Kostenstruktur und definierten Governance-Regeln ist die Grundlage, damit sich agentische Entwicklung skalieren lässt.

6. Legacy ist kein Hindernis: Die Annahme, agentische Softwareentwicklung funktioniere nur auf der grünen Wiese, ist falsch. In der Praxis zeigt sich: Bestehende Codebasen, gewachsene Systeme und gemischte Teams lassen sich in agentische Prozesse integrieren. Die Voraussetzung ist eine Methodik, die dafür ausgelegt ist. Das Schlüsselprinzip ist Parallelität. Klassische und agentische Teams arbeiten im selben System, mit klar definierten Übergabepunkten und einem Koordinationsmechanismus wie Kanban, der Konflikte zwischen den unterschiedlichen Taktfrequenzen verhindert. Ein klassisches Team arbeitet in Zweiwochensprints, ein agentisches Team im selben Projekt mit Zwei- bis Viertageszyklen. Das ist keine bloße Theorie, sondern bereits in Kundenprojekten erprobt.

7. Software ist nur der Anfang: Die Prinzipien agentischen Arbeitens beschreiben ein Grundmodell für die Zusammenarbeit von Menschen und autonomen Systemen, etwa klare Rollenverteilungen, strukturierter Input, kurze Zyklen, Guided Automation und Governance by Design. Überall dort, wo Prozesse iterativ sind, dokumentierbar und in abgegrenzte Schritte zerlegbar, lassen sich agentische Ansätze einsetzen. In der Qualitätssicherung, in der Dokumentenverarbeitung, der automatisierten Analyse. Und in Geschäftsprozessen, die Unternehmen heute noch vollständig manuell abbilden. Nicht weil es sinnvoll ist, sondern weil es bisher keine praktikable Alternative gab.

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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.