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Optimierte BW-Migration durch Transparenz

Die Migration von SAP BW in die Cloud birgt unerwartete Kostenfallen. Wer 1:1 migriert, zahlt später die Rechnung. Der Schlüssel zur Effizienz liegt in Transparenz und Automatisierung: Nur wer seine Datenlandschaft wirklich kennt, kann gezielt migrieren und seine Kosten senken.
Andreas Böhm, One Data
17. Februar 2026
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Für Unternehmen, die SAP Business Warehouse 7.5 (SAP BW) oder ältere Versionen betreiben, drängt die Zeit. Mit dem Ende des Supports im Dezember 2027 ist die Migration auf moderne Cloud-Plattformen wie Snowflake, Data­bricks oder SAP Business Data Cloud (SAP BDC) längst nicht mehr nur eine Option, sondern eine betriebliche Notwendigkeit. Doch was viele unterschätzen: Die eigentlichen Kosten entstehen nicht durch die Migration selbst, sondern durch das, was danach kommt.

Lift-and-Shift mit Tücken

Der verbreitete Lift-and-Shift-Ansatz erweist sich dabei als ökonomische Falle. Unternehmen übertragen ihre gesamte SAP-­BW-Datenlandschaft unverändert in die Cloud – einschließlich veralteter Reports, ungenutzter Datenobjekte und redundanter Transformationslogiken und -regeln. Was auf den ersten Blick pragmatisch erscheint, offenbart seine Tücken im laufenden Betrieb:

Cloud-Plattformen rechnen nach Compute-Ressourcen und Speichervolumen ab, rund um die Uhr. Jede unnötige Datenabfrage, jeder überflüssige Datensatz generiert Kosten. Ungepflegte Daten arbeiten permanent im Hintergrund und treiben die monatliche Rechnung in die Höhe. Die Ursache dafür liegt in der mangelnden Sichtbarkeit. Legacy-BW-Systeme sind historisch gewachsene Konstrukte, in denen sich über Jahre hinweg Geschäftslogik, Abap-Code und Abhängigkeiten angesammelt haben.

Kaum jemand überblickt noch, welche Daten tatsächlich genutzt werden, welche Berichte geschäftskritisch sind und welche Datenpfade längst obsolet geworden sind. Ohne diese Transparenz gleicht jede Migration einem chirurgischen Eingriff ohne vorherige Bildgebung.

Hier setzt ein strategischer Ansatz an, der Transparenz als Fundament jeder Migrationsentscheidung begreift. Spezielle Tools analysieren die Daten im SAP-BW-System vollständig und machen sichtbar, was über Jahre im Verborgenen lag: ungenutzte Objekte, redundante Datenflüsse, versteckte Abhängigkeiten und die tatsächliche Nutzungsintensität einzelner Reports. Diese „Röntgenaufnahme“ der Datenarchitektur ermöglicht eine fundierte Entscheidung darüber, was wirklich erhalten werden muss und was getrost zurückgelassen werden kann.

Die Vorteile dieser selektiven Migration sind erheblich. Unternehmen können ihren Migrationsaufwand (Kosten und Zeit) durch gezielte vorherige Analyse um bis zu achtzig Prozent reduzieren. Weniger Objekte bedeuten nicht nur geringere Migrationskosten, sondern vor allem niedrigere laufende Cloud-Ausgaben über die gesamte Betriebsdauer. Die Einsparungen akkumulieren sich mit jedem Tag, an dem keine unnötigen Ressourcen verbraucht werden.

Doch Transparenz allein reicht nicht aus. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Transformation der Geschäftslogik. Jahrzehnte an Abap-Code enthalten wertvolles Prozesswissen, das nicht verloren gehen darf. Durch KI-gestützte Konvertierung wird diese SAP-Logik in SQL- oder Python-Strukturen umgewandelt. Was früher Monate manueller Reverse-Engineering-Arbeit erforderte, lässt sich heute in einem Bruchteil der Zeit bewältigen. Die umgewandelte Logik wird anschließend validiert, um sicherzustellen, dass sie dem Original entspricht.

Entscheidend für den langfristigen Erfolg ist die Phase nach der Migration. Ohne kontinuierliche Data Governance kehren alte Probleme schnell zurück: Neue Redundanzen entstehen, Datenqualität erodiert, Cloud-Kosten steigen. Die Lösung liegt in einem Datenprodukt-Ansatz, der die bestehende Geschäftslogik in wiederverwendbare, dokumentierte und qualitätsgesicherte Einheiten überführt. Diese Datenprodukte bilden nicht nur die Grundlage für den laufenden Betrieb, sondern schaffen gleichzeitig die Voraussetzung für fortgeschrittene Analytik und KI-Anwendungen.

Chance statt lästiger Pflichtübung

Die SAP-BW-Migration stellt Unternehmen vor eine strategische Weichenstellung. Sie kann als lästige Pflichtübung betrachtet werden, die bestehende Ineffizienzen lediglich auf eine neue Plattform transferiert. Oder sie wird zur Chance, die Datenarchitektur grundlegend zu modernisieren, zu optimieren und langfristig Kosten zu senken. Der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern im Ansatz: Transparenz vor dem Transfer, Automatisierung während der Migration und nachhaltige Data Governance danach. Wer diese drei Phasen konsequent durchdenkt, verwandelt ein vermeintliches Kostenprojekt in einen strategischen Wettbewerbsvorteil.

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Andreas Böhm, One Data

Andreas Böhm ist Gründer und Geschäftsführer von One Data.


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Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion. 

Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.

Zum vierten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.

Veranstaltungsort

FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-662-4355460

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 10. Juni, und
Donnerstag, 11. Juni 2026

Nur KI-Erlebnisworkshop am 11. Juni 2026 (limitierte Plätze)
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 11. Juni 2026

Reguläres Ticket

Vorträge, Abendveranstaltung und je Verfügbarkeit der KI-Workshop am 11. Juni 2026
Die Plätze beim KI-Erlebnisworkshop sind limitiert und eine Anmeldung ist erforderlich.

Abonnenten des E3-Magazins Ticket

ermäßigt mit Promocode CCAbo26

Studierende*

ermäßigt mit Promocode CCStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
EUR 305 exkl. USt.
EUR 590 exkl. USt.
EUR 390 exkl. USt.
EUR 290 exkl. USt.

Veranstaltungsort

Hotel Hilton Heidelberg
Kurfürstenanlage 1
D-69115 Heidelberg

Veranstaltungsdatum

Mittwoch, 22. April und
Donnerstag, 23. April 2026

Tickets

Nur KI-Erlebnisworkshop am 23. April 2026 
Bonus: Zugang zu allen Vorträgen am 23. April 2026
Reguläres Ticket
22. April 2026: Vorträge und Abendveranstaltung
23. April 2026: Vorträge und KI-Workshop
EUR 305 exkl. USt
EUR 590 exkl. USt
Abonnenten des E3-Magazins
ermäßigt mit Promocode STAbo26
EUR 390 exkl. USt
Studierende*
ermäßigt mit Promocode STStud26.
Studiennachweis bitte per Mail an office@b4bmedia.net senden.
EUR 290 exkl. USt
*Die ersten 10 Tickets sind für Studierende kostenfrei. Versuchen Sie Ihr Glück! 🍀
Veranstalter ist das E3-Magazin des Verlags B4Bmedia.net AG. Die Vorträge werden von einer Ausstellung ausgewählter SAP-Partner begleitet. Der Ticketpreis beinhaltet den Besuch aller Vorträge des Steampunk und BTP Summit 2026, den Besuch des Ausstellungsbereichs, die Teilnahme an der Abendveranstaltung sowie die Verpflegung während des offiziellen Programms. Das Vortragsprogramm und die Liste der Aussteller und Sponsoren (SAP-Partner) wird zeitnah auf dieser Website veröffentlicht.